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SPD-Siechtum: Diese Partei ist am Ende
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Feministische Pornos statt Proletariat: Wer ihre Wähler sind, hat die SPD-Spitze längst aus dem Blick verloren. Wer Juso-Schlaumeiern wie Kevin Kühnert das Ruder anvertraut, muss sich nicht wundern, wenn er zur Kleinpartei schrumpft.

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paysdoufs 20.09.2018, 15:20
1. Auch eine Frage des Personals:

Stegner, Kahrs, Kühnert, Scheswig (, Nahles) = die SPD-Exponenten der 10er Jahre und insgesamt doch ein ziemliches Panoptikum des Grauens. IMHO hatten in letzter Zeit nur Oppermann und Giffey ab und an lichte Momente; und das ist zu wenig!

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Liudin69 20.09.2018, 15:24
2. Besser kann man es nicht formulieren

Hut ab, Herr Fleischauer, so ist es. Die SPD sagt adé. Lassen wir sie ziehen. Sie wollte seit Jahren keine wichtige Rolle mehr spielen. Sonst hätte sie sich anders verhalten. Schilz, Nahles und ihre Vorgänger haben das alte Sozi-Dickschiff zum kentern gebracht. Jetzt sinkt es und wird auch sobald nicht mehr auftauchen. Denn mit dem Vertrauen der Wähler sollte man nicht zu viel spielen. Pech gehabt.

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htapk 20.09.2018, 15:25
3.

Einzigartig. Auf den Punkt getroffen.

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tomquixote 20.09.2018, 15:25
4. Endlich mal Klartext

Als Kind von SPD-Eltern kann ich dieser Analyse nur vollzustimmen. Die SPD hat sich über die letzten Jahrzehnte total ins politische Abseits manövriert und wenn es mit der Porno-Analyse und der Frage, wer nun oben liegen darf und wer nicht, wirklich stimmt, gehört diese Partei - um mit Herrn Schulz zu reden - auf den Misthaufen der Geschichte. Wer aber nun die Interessen der Arbeiterschaft vertreten soll, ist eine andere Frage. Vielleicht haben zu viele SPD-Anhänger Sozialpädagogik studiert, also die Kunst, Leute an der Nase herumzuführen …

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earnhardt 20.09.2018, 15:27
5. In der Tat

frage ich mich seit geraumer Zeit ob die Positionen, die die SPD überregional/bundesweit einnimmt, wirklich die sind, die auch ihr klassischer Wähler einnimmt, so z.B. zu Flüchtlingspolitik, Genderthemen, Umweltschutz, Energie, Verkehr. Vollste Zustimmung, dass man da oft an die Grünen denken muss, auch wenn da vielleicht nur eine gefühlte Übereinstimmung mit denen besteht.

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harryhorst 20.09.2018, 15:27
6. Genau richtig.

Eine richtige Analyse der SPD. Als langjähriger SPD-Wähler und vorübergehendes Mitglied fühle ich mich nicht mehr vertreten. Funktionäre wie Stegner, Schäfer-Gümbel etc. kapieren nicht, was der Wähler will.

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Kayhuder 20.09.2018, 15:28
7. Prima!

Herr Fleischhauer ist der Grund, warum ich Spiegel Online noch lese; zumindest was politische Kommentare betrifft.
Der Kommentar hebt sich wunderbar von dem Gejammer der letzten Tage ab.
Weiter so!

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Olaf 20.09.2018, 15:28
8. Tipp von Adenauer

Er hat einmal gesagt: "Nehmen sie die Menschen wie sie sind, andere gibt's nicht!"
Genau damit hat die SPD ihre Schwierigkeiten. Sie meinen tatsächlich ihre Wähler ändern sich, wenn sie sich ändern.

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bauern-muenchen 20.09.2018, 15:29
9. Hat Fleischhauer...

..sich nicht mal in einer Kolumne darüber aufgeregt, dass jeder meint, Journalist werden zu können, aber nicht mal Rechtschreibung und Konjunktiv beherrscht? Wie ist dann so etwas möglich: "Der Kühnert-Sozialdemokraten verhalten sich ein wenig so wie Journalisten, die sich für ihre Leser schämen, weil sie ihnen zu provinziell und ungebildet sind, und die stattdessen lieber für andere Journalisten schreiben, die so denken wie sie."

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