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SPD-Siechtum: Diese Partei ist am Ende
DPA

Feministische Pornos statt Proletariat: Wer ihre Wähler sind, hat die SPD-Spitze längst aus dem Blick verloren. Wer Juso-Schlaumeiern wie Kevin Kühnert das Ruder anvertraut, muss sich nicht wundern, wenn er zur Kleinpartei schrumpft.

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derjonny 20.09.2018, 20:04
490. At 472 DocKnow

Richtig: Im Fall Maaßen hätte die SPD gar nicht lang diskutieren dürfen und zur Not die Koalition hochgehen lassen müssen. Das hätte ihr mit Sicherheit zusätzliche Sympathie gebracht. Und eigentlich hat die SPD auch schon lange keine andere Wahl mehr als aus der Koalition raus zugehen. Bricht die Koalition und zwingt Merkel letztlich per Misstrauen zum Rücktritt, gibt es endlich wieder einen polarisierten Wahlkampf zwischen beiden Parteien und stürzt nebenbei die CDU in eine tiefe Führungskrise. Das würde uns auch das traurige Herumlarvieren eines Spitzenkandidaten Schulz 2017 ersparen, der als Regierungspartei gegen die selbst unterstützte Kanzlerin irgendwie glaubhaft opponieren wollte. Wenn in der Partei auch nur ein SPD-Spitzenmann mit einem Verständnis für Strategie vorhanden ist muss es spätestens im Herbst 2019 Neuwahlen geben. Ansonsten behält Fleischauer recht und die SPD verschwindet in der Bedeutungslosigkeit.

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brutus972 20.09.2018, 20:04
491. Nicht zu vergessen, die Gewerkschaften,

die noch den Heizer auf der E-Lock wollen! Siehe Garzweiler etc....

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isi-dor 20.09.2018, 20:04
492.

Zitat von Oliver Berten
Als ich 1972 zum ersten Mal wählen durfte, war "Willy wählen" eine klare Sache. Zwar stand auch in Köln die SPD kommunalpolitisch seit über zwei Jahrzehnten in der Macht und zwar stramm konservativ, aber SPD stand eben auch für Friedenspolitik, Strafrechtsreform, frischen Wind durch alle Fenster.
Daran kann ich mich noch gut erinnern, es war ein echter Aufbruch. Aber das witzige daran ist doch, dass heute tatsächlich 12% glauben, es würde mit der kinderlosen Greisenpartei einen Aufbruch geben, als ob Storch, Gottberg und Gauland für die Digitalisierung stünden und Höcke für die Modernisierung der Arbeitswelt und der Gesellschaft...
Eigentlich unfassbar.

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hauabb 20.09.2018, 20:06
493. Die SPD ist fertig

Sehr guter Beitrag, sehe ich schon seit der letzten Bundestagswahl genau so: diese Partei spielt in Zukuft keine Rolle mehr. Eine Splitterpartei ohne Programm und Profil!

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pan-orama 20.09.2018, 20:07
494. Jooh

Feministische Pornos....?.....alles klar. Auf den Kopf getroffen.
Na.es gab da mal einen Zeitpunkt da war die FDP osolete geworden, warum sollte das die SPD nicht auch treffen.

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manual 20.09.2018, 20:07
495. Diese Partei ist am Ende ...

ja, was ist sie am Ende denn eigentlich? Vielleicht "gutmenschenhaft" und wenn ja, wäre das sehr schlimm? Fleischhauer verschweigt es uns. Ist es denn schlimm, wenn eine Partei nicht genau das anstrebt, was ihre Wähler wollen. Bislang dachte ich, die Parteien sollten an der politischen Willensbildung des Volkes mitwirken. Das bedeutet doch wohl, dass versucht werden sollte, politische Vorstellungen aktiv zu vermitteln und nicht undiskutiert zu adaptieren. Wäre das nicht so, müsste die alte Tante SPD jetzt wohl eine Mauer zur Grenze von Mexiko bauen lassen wollen, oder gar einen Flugzeugträger zum Schutz der hessischen Küsten kaufen. Soll ja durchaus populär sein.

Wieso ist Kühnert am Stimmenrückgang der Sozies schuld. Das begann doch direkt nach Schröder. War Kühnert da schon auf der Welt? Fleischhauer verschweigt es uns. Naja.

Immerhin teilt er uns mit, was ein feministischer Porno ist. War eine Bildungslücke von mir. Bislang hätte ich es auch nicht wissen wollen. Möglicherweise ist aber der Wunsch der Jusos, so etwas zu fördern realistischer als der Versuch des Innenministers Heimatpolitik zu betreiben. Überdies könnte es ja auch der Wunsch des Wählers sein. Gibt es schon eine Studie dazu? Wenn die positiv sein sollte, wird Fleischhauer dem wohl auch etwas abgewinnen können.

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Marc Anton 20.09.2018, 20:08
496.

Als überzeugter Sozialdemokrat, ehemaliger SPD-Wähler, kurzzeitiges Mitglied und aktueller Sozenbelächler sag ich: Nagel auf den Kopf getroffen.

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s.l.bln 20.09.2018, 20:10
497. Erschreckend...

...wie man sich hier ausgerechnet über die Partei auskotzt, welche einerseits in ihren Auswirkungen selbst für Wähler anderer politischer Richtungen derzeit die Harmloseste ist.
Andererseits ist die SPD in der Koalition tatsächlich seit vielen Jahren die, welche die Sacharbeit macht.
Ja, die Mietpreisbremse funktioniert mangelhaft. Mehr war der Union aber nicht abzutrotzen. Ja, der Mindestlohn könnte höher sein. Ohne die SPD gäbe es ihn gar nicht. Das kann man für beliebig viele Themen weiterspinnen.
Kann sich noch jemand an die letzte Schwarzgelbe Koalition erinnern?
Jemand nannte das mal eine Regierung, wie ein schlimmer Juckreiz.
Im Ergebnis hat man die FDP aus dem Bundestag geworfen.
Der CDU reicht es, sich seit Jahren für die Politik der SPD feiern zu lassen, ohne überhaupt noch ein eigenes Profil zu benötigen. Die CSU macht bayrischen Dauerwahlkampf auf Kosten des Restes der Republik, der politischen Kultur und letztlich der eigenen Partei.
Ich könnte auf die Nahles auch verzichten. Trotzdem ist es mir ein Rätzel, wie man sich hier mit solcher Inbrunst ausgerechnet auf die SPD einschießen kann, Daß nach einem derart bösartigen Kommentar in kurzer Zeit 50 Seiten übelster Hetze zusammen kommen, die den Eindruck vermitteln, der Durchschnitts SPDler sei irgendwo zwischen schlechter Mensch und geistig Behinderter einzuordnen.
Auweia.
Aber so funktioniert das Netz wohl.

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isi-dor 20.09.2018, 20:10
498.

Zitat von hauabb
Sehr guter Beitrag, sehe ich schon seit der letzten Bundestagswahl genau so: diese Partei spielt in Zukuft keine Rolle mehr. Eine Splitterpartei ohne Programm und Profil!
Im Gegensatz zur Greisenpartei AfD hat die SPD sogar ein Renten- und ein Bildungsprogramm.

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privatbahn 20.09.2018, 20:10
499. Akademisierung der SPD

Das wird nun mal aus einer Arbeiterpartei, wenn Akademiker sie umkrempeln. Gerade die Jusos gefallen sich aber in ihrer Schlaumeier- und Besserwisserrolle.

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