Forum: Politik
SPD-Siechtum: Diese Partei ist am Ende
DPA

Feministische Pornos statt Proletariat: Wer ihre Wähler sind, hat die SPD-Spitze längst aus dem Blick verloren. Wer Juso-Schlaumeiern wie Kevin Kühnert das Ruder anvertraut, muss sich nicht wundern, wenn er zur Kleinpartei schrumpft.

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mitverlaub 20.09.2018, 20:28
510. Lieber Herr Fleischhauer,

vielen Dank für diesen Beitrag, ich könnte Sie "küssen", denn Sie sind das einzige Highlight in diesem tristen linken SPIEGEL. Ich bin gleichzeitig erstaunt, daß die linke SPIEGEL-Redaktion Sie hier noch schreiben läßt. Ein Glück für uns Leser, denn sonst würde sich vermutlich überhaupt niemand mehr für den SPIEGEL interessieren. Schade, denn ich habe Spiegelgründer, Herrn Rudolf Augstein, für seine kontroversen Berichterstattungen sehr geschätzt. Er hat sich sachlich mit den damaligen Regierungsvertretern auseinandergesetzt, sich aber niemals mit ihnen gemein gemacht.

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djoca 20.09.2018, 20:29
511. Ui...

Ein wenig respektlos Herr Fleischhauer. Die SPD hat immerhin Verdienste in der politischen Geschichte dieses Landes. Aber gerade das ist ja das Drama. Große Vergangenheit, aber kaum Zukunft außerhalb des Pornos. Die Führung weiß nicht was sie tut. Sie sollte sich nur mal umschauen, nur noch wenige folgen ihr. Wo sind sie geblieben die Wähler. Ach ja, immer Punkt !8.05 Uhr am Wahltag wird ja immer gesagt : Wir müssen das Wahlergebnis genau analysieren. Blödsinn das.

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Schnaeppchenkoenig 20.09.2018, 20:31
512. Populismus pur... hätte Herr Seehofer nicht besser schreiben können...

man denkt ja man hat sich in die Bild-Zeitung verirrt wenn man sowas liest oder doch zumindest in die Welt oder vielleicht gerade mal noch die FAZ...
der Spiegel ist echt nicht mehr das was er mal war mit solchen populistisch orientierten Kommentatoren, die der CSU nach dem Mund reden... äußerst unangenehm zu lesen... :(

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kohlon 20.09.2018, 20:33
513. Na wenn das alles ist ...

Zitat von bauern-muenchen
..sich nicht mal in einer Kolumne darüber aufgeregt, dass jeder meint, Journalist werden zu können, aber nicht mal Rechtschreibung und Konjunktiv beherrscht? Wie ist dann so etwas möglich: "Der Kühnert-Sozialdemokraten verhalten sich ein wenig so wie Journalisten, die sich für ihre Leser schämen, weil sie ihnen zu provinziell und ungebildet sind, und die stattdessen lieber für andere Journalisten schreiben, die so denken wie sie."
... was Ihnen an diesem Artikel wichtig ist (Der anstatt Die), dann ist ja zumindest inhaltlich alles für Sie in Ordnung. Klasse! Lob Lob!

Fehlender Konjunktiv? -- Ich bin wohl zu bildungsfern das zu verstehen.

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stagedoor 20.09.2018, 20:33
514. Jan Gauland?

Lieber Spiegel. Täusche ich mich oder stammt dieser Artikel von Alexander Gauland? Im Ernst: An welchen Stellen würde sich ein Beitrag des AfD Mannes von diesem unterscheiden? Ich glaube ich weiß es: Fleischhauer kann sich rhetorisch noch besser ausdrücken.

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kraus_adam 20.09.2018, 20:37
515.

Zitat von Aberlour A ' Bunadh
Reisende soll man nicht aufhalten. Was sollte die SPD also tun?
Groko platzen lassen, ab in die Opposition, erstmal sammeln und dann KOMPLETT neu ausrichten. Mit KOMPLETT neuem und unverbrauchten Personal und Themen, die beim Normalbürger ziehen.

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rikerohne 20.09.2018, 20:39
516. SPD-Comeback

Der Tenor in der Öffentlichkeit ist ein anderer. Eigentlich weiß jeder potentielle SPD-Wähler um die Zwickmühle(n) in der die SPD steckt. Als traditionell große Partei braucht sie auch die Aussicht eine Wahl gewinnen zu können. Schlechte Umfragewerte beschleunigen nur die Talfahrt. Wie während dem Bundetags-Wahlkampf als Schulz die längste Zeit mit dem Absturz (nach dem Hype) assoziert wurde. Sowohl die SPD als auch die Medien sollten dem Wähler das Verständnis zutrauen, dass sie in die Koalition gezwungen wurden und nun die (faulen) Kompromisse eingehen müssen. Wenn es überall heißt dass die SPD für das Augehandelte und Erreichte nicht gewertschätzt wird, braucht man nicht zu denken dass die Leute nicht um ihre gute Arbeit wissen. Man muss schon sagen, dass die SPD niedergeschrieben wird.
Es ist sehrwohl so, dass die SPD von 1998 ein breiteres Spektrum an Wählern erreicht hat. Im Laufe der Zeit wurde sie nur eine weitere Alternative neben den Grünen und der Linkspartei. Der CDU ist es mit Merkel besser gelungen die Mitte zu besetzen, wobei es ihr ohne Merkel genauso (oder schlimmer) hätte ergehen können als der SPD. An die Afd hat scheinbar jeder verloren.
Um erfolgreicher zu sein muss sich die SPD eben nicht auf eine andere Wählerschaft konzentrieren, sondern das verlorene Terrain zurückgewinnen.
Apropos die Grünen kopieren: Wie wäre es mit einer Doppelspitze aus Schulz und Kohnen?

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calhoun 20.09.2018, 20:39
517. Verantwortungsvoller Journalismus

sieht in diesen merkwürdigen Zeiten anders aus.
„Wenn du etwas tust, bedenke das Ende“, diesen Satz sollten Sie beherzigen, wenn Sie denn als verantwortungsvoller Journalist wahrgenommen werden wollen.
Sie unterstützen mit diesen Artikel doch nur die AFD, Sie treiben ihr die Wähler ja förmlich in die Arme.
Wo ist Ihr Artikel über die Rolle der CDU/CSU in diesen Tagen.
Und dann mit diesem alten SPD Parteibeschluss zu argumentieren - von Ihnen bin ich fundierteres gewöhnt. Wollen Sie sich unter die Totengräber unserer Demokratie einreihen?
Schade, nicht um Sie, aber um unsere Demokratie!

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hoke49 20.09.2018, 20:40
518. Spd

Jan Fleischhauer hat den nagel auf den Kopf getroffen während sich die meisten Journalisten immer wieder auf die Finger Klopfen und dem Nagel die Schuld geben.Ja die SPD hat sich verrannt,sie Joggt mit Merkel auf Wegen die weit abseits von Menschen ,am Wegrand steht der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert und feuert sie an Merkel läßt sich zurückfallen weil sie merkt dass sie % verliert.Die SPD rennt von Kühnert getrieben bis zum Umfallen.Wenn der Herr Kühnert bei der Rest-SPD keine Karriere machen kann geht er zu den Grünen

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pansatyr 20.09.2018, 20:40
519. ich denke,

bei nächster Gelegenheit werde ich die SPD wählen; schon aus Mitleid. Denn so einen schnoddrigen Abgesang hat diese Partei nicht verdient. Schon gar nicht von einem Kolumnisten, der ausser Kolumnen nichts geleistet hat. Kolumnen schreiben kann schliesslich jeder (siehe Augstein).

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