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SPD: Sigmar Gabriel verzichtet auf Kanzlerkandidatur
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Paukenschlag bei der SPD: Parteichef Sigmar Gabriel verzichtet auf Kanzlerkandidatur und Parteivorsitz. Martin Schulz soll nach SPIEGEL-Informationen Nachfolger werden.

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BorisBombastic 24.01.2017, 15:21
1. Überraschnung? Glück auf!

Gabriel hat es in seiner Zeit als Vorsitzender nicht Geschäft der SPD eine neue Kontur zu geben und sich in der Regierungsarbeit zu profilieren. Alles hing zu sehr an der Kanzlerin. Die Sypmpathiewerte sind einfach zu schwach, um auch annähernd eine realistische Chance als Kanzlerkandidat gehabt zu haben. Schulz ist jetzt der richtige Mann. Er, mit einer frischen Führungsmannschaft, kann es schaffen die SPD wieder über 30% zu bekommen.

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paulvernica 24.01.2017, 15:23
2. Kluge Entscheidung

M.Schulz wird sicherlich mehr Chancen haben da er innenpolitisch noch unverbraucht ist. Nutzen wird es der SPD aber auch nichts, sie werden absacken. Leider fehlt es Schulz aber an Realitätsbewusstsein. Was sagt er zu den Briten ? "Ich will die Kündigung nächsten Dienstag sehen" vor einigen Monaten.Ein bißchen zu emotional der Mensch.

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mikaiser 24.01.2017, 15:24
3. Ich denke, das ist gut für die SPD

Sigmar Gabriel mag die Kandidatur durch lange Arbeit für die Partei verdient haben, aber er ist in all den Jahren doch recht gesichtslos geblieben. Die Kanzlerwahl ist (auch) eine Personenwahl, und da kommt Martin Schulz doch sehr viel markanter rüber. Das wird der SPD mehr Stimmen bringen.

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Knackeule 24.01.2017, 15:26
4. Beste aller schlechten Lösungen

Die SPD versucht es jetzt mit Martin Schulz als Kanzlerkandidat und macht ihn logischerweise auch deshalb zum Parteivorsitzenden. Gabriel erhält als Ausgleich das Außenminister-Amt von Steinmeier. In Anbetracht der schwierigen Lage der SPD wohl noch die beste aller schlechten möglichen Lösungen. Schulz dürfte von allen SPD-Spitzenpolitiken noch am besten dem Wahlvolk zu vermitteln sein.

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curiosus_ 24.01.2017, 15:27
5. Ich tippe mal darauf, dass jetzt...

...kurzfristig die SPD-Werte in der Sonntagsfrage ansteigen werden. Allerdings ist bis zum Sept. noch lang hin.

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hardeenetwork 24.01.2017, 15:28
6. Schade, aber konsequent!

Hätte ihn gerne als Kanzler gewählt, aber die Mehrheit scheint das anders zu sehen. Respekt vor diesem mutigen Schritt und "good luck" für Martin Schulz. Das könnte der AfD Stimmen kosten. Und das ist gut so!

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Freidenker10 24.01.2017, 15:28
7.

Aller ehren wert, aber jetzt braucht die SPD auch einen durchsetzungsstarken Kandidaten dem man wenigstens nicht anmerkt mit der zweiten Geige hinter Merkel zufrieden zu sein! Hatte damals genug von Schröder, aber heute würde ich mir einen wie ihn wünschen! Dann muss sich die SPD auch endlich wieder an ihren sozialen "Auftrag" erinnern, denn die Mitte ist schon überfüllt, da ist sicherlich nichts gegen Merkel zu holen. Mein persönlicher Rat wäre: Löhne deutlich rauf, denn das stärkt auch den Binnenmarkt und macht uns unabhäbgiger vom Export. Den sozialen Wohnungsbau ankurbeln, denn viele können sich eine Wohnung in der Stadt oder stadtnah nicht mehr leisten. Und dann noch das Rentensystem, ich würde es begrüßen wenn ALLE in das Rentensystem einzahlen und die Beamtenprivilegien wegfallen würden. In Österreich führt das dazu, dass Rentner bei gleicher Lebensarbeitszeit und Beiträgen eine 50% höhrer Rente beziehen und dies sogar noch 14x/Jahr! Es ist vollkommen idiotisch hierzulande massenhaft Altersarmut zu produzieren, weil sich viele durch die Lohndrückerei gar keine Zusatzversicherung leisten können! Also Themen gäbs genug!!!

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Kanalysiert 24.01.2017, 15:29
8. Gute Entscheidung

Herrn Gabriel fehlt das empathische Mitnehmtalent, er hätte keine Chancen gehabt. Damit zeigt er eine Größe, die viele ihm sicherlich nicht zugetraut hätten. Vielleicht ist das die Chance, die SPD wieder auf einen sozialeren Kurs zu senden, denn die Flüchtlinge sind nicht das Problem, wie CDU fälschlicherweise annimmt, es ist die Angst vor Altersarmut, der schwindene Mittelstand und die zu niedrig angesetzte Teilhabe an den erwirtschafteten Gewinnen.

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prinoset 24.01.2017, 15:29
9. Gabriel verzichtet?

Eine schon gewagte Wortwahl angesichts der jedem bekannten Fakten. Die SPD wird um die 18 % im Bund erhalten. Somit stellt sich die Frage nach einem Kanzlerkandidaten gar nicht. Gabriel weiß genau, dass der benannte Kandidat nur zum Verheizen aufgestellt wird und er mit all seinen Allüren eh niemals hätte Kanzler werden können. Wen stellt eigentlich die AfD als Kanzlerkandidat zur Verfügung. Das sollte man zumindest andenken, die Wahrscheinlichkeiten dürften in etwa gleich sein, wie die Gabriels.

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