Forum: Politik
SPD-Spitzenkandidatin Barley über den Brexit: "Die Briten haben die Nase voll"
imago/ ZUMA Press

Die EU-Spitzenkandidatin der SPD kritisiert Theresa Mays Brexit-Kurs - und empfiehlt ein zweites Referendum. Im Streit über die Uploadfilter verteidigt Justizministerin Katarina Barley ihren Kurs.

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Geopolitik 18.03.2019, 12:08
30.

Im Steckbrief sollte interessehalber darauf hingewiesen werden, dass Frau Barley auch die britische Staatsbürgerschaft hat. Ich wundere mich über Barleys Aussage, dass sie mit PM May lange sympathisiert hat. Da May eine Fehlentscheidung nach der anderen gemacht hat ist das schon eine erstaunliche Aussage!

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oli69 18.03.2019, 12:09
31. Ueberflüssig

Dieses Interview von Frau Barley ist völlig überflüssig, passt aber gut in die Spiel Artikel, welche Mehrheitlich aus "Brexit-Bashing" bestehen. Weit von "unabhängigem Journalismus" entfernt ! Der Brexit Austritt war eine Volksabstimmung und nun soll nochmals abgestimmt werden ? Sicher nicht demokratisch. Die Brexit-Gegner in der EU unternehmen ja alles, den Engländern mit Schwarzmalerei einen Schrecken einzujagen. So hoffen sie wohl, bei einer erneuten Abstimmung, diese nach ihrem Gusto (kein Brexit) zu beinflussen. Was nicht sein darf, darf nicht sein. Dazu kann man sogar ein demokratisches Abstimmungsresultat ablehnen. Die EU macht sich immer unglaubwürdiger und wundert sich, warum es so immer mehr Populisten in der EU gibt !

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toninotorino 18.03.2019, 12:11
32.

Wenn David Cameron darüber abstimmen ließ ob GB in der EU bleibt, dann sollten die Politiker auch ein zweites Referendum über das Ergebnis der Verhandlungen initiieren. "So, hier ist das Ergebnis, wir hatten selbst keine Ahnung, was nach dem 1. Referendum aus uns zukommt, aber hier ist der Vertrag. Mittlerweile konntet ihr Euch ein Bild machen, stimmt darüber ab."

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dasbeau 18.03.2019, 12:15
33.

Zitat von telarien
Demokratie ist egal, wir wählen einfach bis das Ergebnis passt. Die Brexitentscheidung der Briten mag dumm gewesen sein, aber es war eine demokratische Entscheidung und ist zu respektieren.
Ach ja, die Demokratie...
Schauen Sie doch einmal nach Großbritannien, insbesondere was Wahlen betrifft. Bis 2010 war es für den Premierminister relativ einfach, nach eigenem Gutdünken Neuwahlen anzusetzen. Wenn die Stimmung halt gerade günstig war. Inzwischen ist es etwas schwieriger, aber dennoch machbar: Siehe 2017, mit der Begründung: Die Brexit Entscheidung hat für geänderte Bedingungen gesorgt.
Wäre es nun so abwegig, das Volk nun über den vorliegenden Vertragsentwurf - der beim Referendum 2016 noch nicht bekannt war - abstimmen zu lassen? Mit der Begründung: Geänderte Bedingungen?
Und was macht Theresa May gerade im Parlament? Will jetzt ein drittes Mal über den ausgehandelten Vertrag abstimmen lassen.
Das Parlament darf also immer und immer wieder abstimmen, bis das Ergebnis passt, das Volk aber nicht?
Seltsam...
Da fragt man sich doch, wer hier die Demokratieprinzipien so lange zurechtbiegt, bis sie passen (Foristen eingeschlossen).

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odapiel 18.03.2019, 12:16
34. Man kann die Briten

Man kann die Briten und ihren Brexit sogar verstehen, wenn man sich diese undemokratische durch die Lobbyisten geprägte Urheberrichtlinie betrachtet. Nein, sie hilft absolut keinem kleinen Künstler oder Musiker. Sie hilft ausschließlich der GEMA und den großen Verwertern, und nein, diese geben hinterher nicht mehr Geld an die Künstler ab, sondern nehmen SELBST mehr FÜR SICH ein. Es sind derartige Nummern, mitsamt der Verarsche aller Bürger, die EU-müde und wütend machen.

Ansonsten, die Briten sollen endlich zu Potte kommen. Ein zweites Referendum wäre angemessen. Aber dann sollte sich die EU insgesamt mal genau überlegen, wie sie ihre politischen Prozesse demokratischer macht.

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raoul2 18.03.2019, 12:19
35. Mag ja durchaus sein

Zitat: "Barley: Es führt kaum ein Weg an einem zweiten Referendum vorbei. Die Briten haben die Nase voll."

Nicht nur die Briten, liebe Frau Barley. Sondern auch die verschmähten Europäer. Und darauf sollte es doch ebenfalls ankommen. Oder?

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breguet 18.03.2019, 12:26
36. #witzlos 2018

Ja dann müssten aber alle Wahlen auch wiederholt werden, oder ist da noch nie jemand getäuscht worden? Das ist Politik, man darf das nicht so genau nehmen. Es geht auch nicht um, was wurde uns versprochen, es geht um eine grundsätzliche Abneigung der Briten sich in eine Gemeinschaft einzuordnen.

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rasasais4 18.03.2019, 12:26
37. Sprachliche Nachlässigkeit

"Die Chancen stünden natürlich besser, wenn die Union ihre bisherige Position aufgibt und Änderungen an der Richtlinie mitträgt."

Mit solch einem Satz folgt die Ministerin der inzwischen Mode gewordenen Tendenz, den Konjunktiv in potenzialen Bedingungssätzen zu eliminieren. Heute ist es schon fast üblich geworden, in privaten wie in offiziellen Einladungen zu schreiben: "Wir würden uns freuen, wenn Sie kommen." - Schade um solch eine Entwicklung! Wie arm wäre doch unsere Sprache, wenn wir in Zukunft auf den Variationsreichtum konjunktivischer Ausdrucksformen verzichten würden!

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toninotorino 18.03.2019, 12:33
38.

Zitat von oli69
Dieses Interview von Frau Barley ist völlig überflüssig, passt aber gut in die Spiel Artikel, welche Mehrheitlich aus "Brexit-Bashing" bestehen. Weit von "unabhängigem Journalismus" entfernt ! Der Brexit Austritt war eine Volksabstimmung und nun soll nochmals abgestimmt werden ? Sicher nicht demokratisch. Die Brexit-Gegner in der EU unternehmen ja alles, den Engländern mit Schwarzmalerei einen Schrecken einzujagen. So hoffen sie wohl, bei einer erneuten Abstimmung, diese nach ihrem Gusto (kein Brexit) zu beinflussen. Was nicht sein darf, darf nicht sein. Dazu kann man sogar ein demokratisches Abstimmungsresultat ablehnen. Die EU macht sich immer unglaubwürdiger und wundert sich, warum es so immer mehr Populisten in der EU gibt !
Versetzen Sie sich einmal hinein, Sie hätten am 1. Referendum teilgenommen. Nach dem was Sie heute wissen, haben Sie sich damals umfassend informiert gewußt? Haben Sie damals einen Überblick über alle Konsequenzen gehabt, die ein EU-Austritt nach sich zieht? Müßten Sie nicht feststellen: "Halt mal, vieles hab ich ja damals gar nicht gewußt, was ich heute weiß?"

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isi-dor 18.03.2019, 12:37
39.

Zitat von YoRequerrosATorres
Abstimmen des Parlaments geht bis 29.3. Dann ist ja Brexit. Ein harter zwar, aber das war es doch, was ursprünglich die Idee der Abstimmung war, oder etwa nicht? Und was ist seitdem die "neue Situation"? Da gibt's nix Neues. There are 2 types of Brexit: a contract-led one and one without a contract. That's it....
Sie scheinen es nicht richtig verstanden zu haben: Das britische Parlament hat einen No-Deal-Brexit ausgeschlossen und daher ist ein No-Deal-Brexit unmöglich. Lehnt das Parlament Mays Deal zum dritten Mal ab, oder dann zum vierten und fünften Mal, dann KANN die May nur den Austritt aus der EU nach Art. 50 zurückziehen, oder aber um Verlängerung bitten. Aber warum sollte es eine Verlängerung seitens der EU geben?
Daraus folgt: Mays Deal, oder kein Brexit. Es liegen schlichtweg keine anderen Optionen mehr auf dem Tisch!

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