Forum: Politik
SPD-Spitzenpolitiker: "Die massive Kritik an Andrea Nahles ist unfair"
DAVID HECKER/EPA-EFE/REX

SPD-Spitzenpolitiker wie Olaf Scholz, Malu Dreyer und Manuela Schwesig haben zur Solidarität mit der Vorsitzenden Andrea Nahles aufgerufen - und zu einem respektvollen Umgang miteinander.

Seite 2 von 7
toninotorino 01.06.2019, 22:04
10.

Ich wüßte nicht, was Nahles falsch macht. Noch nicht mal, was die SPD falsch macht. Für mich noch immer die interessanteste Partei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
heissSPOrN 01.06.2019, 22:09
11.

"Wir sind die Partei der Solidarität"

Ja, das merkt man trefflich am Umgang der Parteispitze mit Kevin Kühnert. Erstmals, als er 2017 gegen die neuerliche GroKo mobil machte, und auch jetzt, indem seine Vorschläge nicht etwa diskutiert, sondern von oben herab vereint niedergebügelt werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
smokiebrandy 01.06.2019, 22:10
12. ... das Problem sich mit sich selbst zu beschäftigen ist doch aber das Problem aller Parteienn...

... Die Linke beschäftigt sich mit sich selbst...die CSU hat das lange getan...die CDU auch... natürlich darf die SPD nicht fehlen...selbst die AFD hat mehr interne Probleme als ein Programm...
Diese Selbstbeschäftigung lenkt die Parteien von ihren wirklichen Problemen ab. Allerdings alle... scheinbar können nur die Grünen von der Hektik profitieren.
Schafft endlich die Karierrepolitik ab...Leute die nach dem Abitur zum Parteistudium wechseln , nach der Jura Prüfung in die Parteikarierre und sofort in die Politik wechseln und zeitgleich in Parteiämter gehoben werden, sind den Wählern nicht gerade sympathisch...
Hohlt Leute aus der Basis in die Führung und schaut dem Volk aufs Maul, nicht den Lobbyvertretern.., dann klappts auch wieder mit den Prozenten...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
affenstrasse44 01.06.2019, 22:11
13.

Zitat von kleinstaatengegner
hauptverantwortlich sind, unterstützen die Hauptverantwortliche Frau Nahles. Mit dieser Truppe wird sich die Politik der SPD nicht ändern können, weil sie alle für die jetzige Politik stehen. Mit altem Personal neue Impulse setzen funktioniert in der Wirtschaft nicht und auch nicht in der Politik. Ein gutes Beispiel, wie man es richtig macht, sind die Grünen. Das Gejammer: " Die massive Kritik an Fr. Nahles ist unfair" kann man nur belächeln. Seit wann geht es in diesen Politikerkreisen "fair" zu? Die die das fordern, haben sich wahrscheinlich noch nie daran gehalten.
Genau so sieht es aus. Mindestens mal Herr Scholz trägt die gleiche Verantwortung wie Frau Nahles. Ich kaufe denen auch nicht ab das Sie etwas verbessern wollen außer vielleicht an ihrer eigenen Position. Das ist eine ganz komische Politikergeneration... die gefühlt mehr an ihren eigenen Machtausbau denken anstatt etwas für die gesamte Gesellschaft zu verbessern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wo_st 01.06.2019, 22:14
14. Fair und Ideen

Beides, Fairness und Ideen wird es in der jetzigen Führungsriege der SPD nicht geben. Die anderen Parteien brauchen nicht zu denken, das es bei ihnen besser ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
manicmecanic 01.06.2019, 22:17
15. Nahles ist nur ein Problem

Schon seltsam hier zu lesen wie sich viele das alles immer noch gut reden.Warum kann man weder im Artikel noch hier davon lesen was Nahles in einem der ersten Interviews gesagt hat?Ich meine den unglaublichen Satz der sinngemäß etwa ging,tja nach dieser neuen Klatsche müsse die SPD wohl nachdenken Teile des grünen Parteiprogramms zu übernehmen!Komisch daß dieser reinste Populismus wie er krasser nicht gezeigt werden kann in keinster Weise kritisiert wurde.Mal abgesehen davon daß sie mit dem Satz auch noch klar gesteht daß von der SPD selbst keine Ideen mehr kommen.Die SPD hat fertig mit den führenden Gestalten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oranje-web 01.06.2019, 22:20
16. die SPD kann oder

will es nicht verstehen . Es geht nicht um Frau Nahles es geht um die SPD. Solange die SPD sich nicht auf ihre ehemalige Kernkompetenz in Verbindung mit der heutigen zeit besinnt wird sie weiter verlieren. Solange sich ihr spitzen personal nur dafür interessiert wie es, wenn die Mandatskariere vorbei ist , in spitzen Positionen der Industrie oder anderer ähnlicher verbände unterkommt . Wird sie weiterverlieren. Solange die SPD in den sogn ostdeutschen Ländern sich nicht auf die art der menschen dort konzentriert und ihre art mit den dingen um zugehen akzeptiert. Wird es die SPD dort bald dort nicht mehr geben.
Wenn die SPD nicht lernt wie die jungend heute tickt und nach ihrem alten strickmuster verfährt wird sie nicht wie Wille Brand es einmal schafte die jugend verlieren - also ihre(SPD) zukunft .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Profdoc1 01.06.2019, 22:24
17. Fassungslos....

bin ich ab dieses Berichts einmal mehr. Wie Forist #9 bereits geschrieben hat, fehlt der SPD ein modernes Narrativ. Wie gehen wir mit neuen Arbeitswelten um? Was wird die Digitalisierung für Unternehmen bringen? Wie sorgen wir für durchgehende Bildung? Klima und Umwelt. Nachhaltigkeit. etc. pp. Was liefert die SPD diesbezüglich? Nichs!! Nur vorgestriges... und glaubt mit dem Bedienen einer 1970er-Jahre-Politik WählerInnen zu gewinnen. Einfach nur albern; egal, ob nun A. Nahles den Kasper gibt oder wer anderes.....unwichtig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
merlin 2 01.06.2019, 22:26
18. Wirklich? Immer noch?

Zitat von wulf.blumenstein
kann ich - trotz meines Rentenalters - nicht werden. Aufgrund welchen Politikangebotes sollte ein 30-Jähriger Akademiker mit einem Bruttoeinkommen von 40.000 EUR SPD wählen? Der ist nicht auf der Suche nach irgendeiner Gereichtigkeitslücke, die mit Mütter- oder sonstigen Renten geschlossen werden soll, sondern will wissen, wie sich die SPD die zukünftige Gesellschaft in Deutschland vorstellt (digital? bunt? fair?) , wie seine Kinder eine international wettbewerbsfähige Ausbildung erhalten (und nicht in der Bildungsbürokratie der Bundesländer untergehen), welches Auto zunkunftssicher ist und wie Deutschland zukünfitg international aufgestellt sein soll - in der EU, in der NATO, in der OECD etc... Wo bleiben die jungen Leute in der SPD? Warum wird ein Kevin Kühnert abgekanzelt...der soll erst mal zeigen, dass er was kann...Parteiraison....gehts noch? Wie war das mit dem Muff unter den Talaren? Und jetzt das Gegreine: dieses ist nicht fair, jenes ist nicht fair... War es fair, wie die SPD mit Martin Schulz umgegangen ist? Da haben die Strategen grandios versagt: Wieso wird jemand als trockener Buchhändler aus Würselen verkauft und nicht als überzeugter Europäer, der dem EP viele Jahre ein Gesicht gegeben hat? Ich habe kein Patentrezept und ich würde mir wünschen, dass ein Wechsel im Parteivorsitz etwas bringt. Aber das sehe ich leider nicht. Deswegen: hört auf, Euch mit Euch selbst zu beschäftigen, sondern erkennt Fehler an und bietet Inhalte an. Es ist zum Verzweifeln. Ich gehöre der SPD seit 1994 an - wie lange noch?
Sie gehören der SPD an - immer noch und nach allem, was da läuft oder sollte ich sagen nicht läuft?! Sie müssen Idealist sein und ein bißchen Masochist, weil das doch eigentlich weh tun müßte, oder?
Aber wissen Sie was? Menschen wie Sie fehlen der SPD. Man hat nämlich den Eindruck, daß die aktuellen Spitzen dieser Partei weder engagierte Idealisten sind noch kompetente Profis. Das Wahlergebnis ist nur ein Spiegel dessen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kirschlorber 01.06.2019, 22:30
19. Nahles trifft keine Schuld

Die Misere der SPD rührt von ihren Vorgängern und ihren sogenannten Reformen wie Rentenkürzungen, Zweiklassenmedizin, Rentenbesteuerung, Niedriglohn usw. Was man Frau Nahles anlasten kann ist, dass Sie nicht in der Lage ist etwas zu unternehmen. So wie Kühnert, Stegner und all die anderen. Kuschen vor den Altvorderen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 7