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SPD-Spitzenpolitiker: "Die massive Kritik an Andrea Nahles ist unfair"
DAVID HECKER/EPA-EFE/REX

SPD-Spitzenpolitiker wie Olaf Scholz, Malu Dreyer und Manuela Schwesig haben zur Solidarität mit der Vorsitzenden Andrea Nahles aufgerufen - und zu einem respektvollen Umgang miteinander.

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WarumDenn 02.06.2019, 00:14
30. Soll sie gehen

Genau wie alle anderen im Bundesvorstand. Den Seeheimer Kreis kaltstellen. Das wird die Aufgabe sein.

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spon_3689546 02.06.2019, 00:18
31. The walking dead

Dreyer, Scholz, Heil, Maas, sind doch das Problem selbst. Man vergleiche das mit Schmidt, Brandt, Hans Jochen Vogel und selbst einem Gerhard Schröder.
Gewählt werden in erster Linie Köpfe und nicht Programme.

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hansriedl 02.06.2019, 00:34
32. Nicht nur Deutschland

Die ganze EU driftet immer weiter auseinander.
Tolle Zeiten für Klientel-Politiker und Populisten
Ideale Zeiten für Klientel-Politiker, die „ihre“ Gruppen maßgeschneidert bedienen können. Exzellente Voraussetzungen auch für Populisten, die nicht das Land zusammenhalten, sondern nur möglichst viel für sich selbst rausholen müssen.
Mit Merkel und CDU/CSU sind viele nicht zufrieden, weil sie nicht in der heutigen Zeit angekommen zu sein scheinen.
Die SPD tümpelt so wie die SPÖ hier auf der Suche nach Sachthemen und Glaubhaftigkeit ideenlos umher.

Auch Friedrich meldet sich zurück, und kritisiert Merkels Klimapolitik.

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Listkaefer 02.06.2019, 00:36
33. @ Nr.10 Ich teile Ihre Meinung.

Nach jedem SPON-Huster zur SPD ergießt sich hier ein Shitstorm über die Partei. Dabei wird ganz offen glatter Unsinn fabuliert. Beispiel Grundrente: Nach dem SPD-Entwurf des zuständigen Ressortministers Heil könnten 3 Millionen Kleinrentner zu Gesamtkosten von (nicht mehr als) 3 Milliarden Euro auf eine auskömmliche Rente angehoben werden. Dabei geht es um maximal 400 Euro pro Rentner! Was für ein Theater macht die Union daraus! Gießkannenrente, ohne Bedüftigkeitsprüfung, auch für Zahnarztgattinnen - wieviele davon gibt es denn eigentlich in Deutschland, man könnte glauben, ein paar hunderttausend nach dem Aufschrei der Konservativen. Nach deren Konzept könnten nach strengster Bedürftigkeisprüfung vielleicht 300.000 Kleinrentner begünstigt werden. Und wieviel kostet der Aufwand für die Bedürftigkeitsprüfung? Und wie groß ist die Demütigung kleiner Leute, für diese mickrigen maximal 400 Euro praktisch einen Offenbarungseid ablegen zu müssen? 3 Milliarden kostet die Übernahme eines mittelgroßen KMU Betriebs durch einen Konzern. Sowas passiert wöchentlich! Volkswagen zahlte 1 Milliarde Strafe für die Wiederholung von Dieselbetrug aus der Portokasse. Bayer verliert gerade wegen der Übernahme von Monsanto zig Milliarden. Von Geldverschwendungen für den Berliner Flughafen, den Stuttgarter Bahnhof oder auch für die Gorch Fock können wir ebenfalls reden. Das geht alles, kein Problem - aber für 3 Millonen Kleinrentner gibt es garnichts, oder nur ein paar Krümel? Das ist einfach nur gaga! Anstatt die Union für diesen usensiblen Geiz gegenüber den kleinen Leuten zu tadeln, haut man der SPD ihr besseres Konzept um die Ohren. Die Sache wird zerredet und am Ende bekommt niemand die Zusatzrente. Warum gewöhnen die Wähler eigentlich der Union und den Wirtschaftsliberalen nicht endlich ihre dauernden Sozialbremsereien und das Pudern von Multimillionären (Stichwort Erbschaftssteuer, Subventionen, Förderungen, Steuervergünstigungen) ab? Nein, das macht der Wähler nicht. Es könnte *die Wirtschaft* (wer ist das, wenn nicht wir alle?) beeinträchtigen, das könnte Arbeitsplätze kosten! Bullshit wie immer - auch gegen den Mindestlohn wurde gezetert. Und was ist nun? Der Mindestlohn findet statt und die Wirtschaft hat das problemlos verkraftet. Und die SPD-Grundrente wird sie auch verkraften. Es reicht jetzt mal - die Wirtschaft ist für alle Menschen da, nicht nur für Aktionäre. SPD-Basher, ihr solltet euch schleichen, wie man in Bayern sagt!

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aras62 02.06.2019, 01:11
34. Parteien!

Kritik ist nie unfair! WER diese nicht aushält ist unfähig!

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aras62 02.06.2019, 01:16
35. Parteien!

Kritik ist nie unfair! WER diese nicht aushält ist unfähig! Ein SPD-Scholz schmeißt in Hamburg 770mio€ für eine Elbphil raus. Aber WIR sollen in Zukunft den Gürtel enger schnallen! Im satten Deutschland! Das sind SPD-Bonzen! Wehe dem, wenn die Roten regieren!

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a.knieling 02.06.2019, 01:33
36. Respektvoller Umgang

So ist es also: mit der Kritik kann weder Scholz noch Mahles vernünftig umgehen. das ist aber auch nicht verwunderlich - die Damen und Herren Politiker sind , wie auch der Papst, mit dem Merkmal der Unfehlbarkeit ausgestattet. Wenn Scholz in Hinblick auf die Vorsitzende Nahles einen fairen und respektvollen Umgang anmahnt, so mag dies seine Berechtigung haben. Hat er auch das selbige für die enttäuschten SPD-Stammwähler gefordert, die von Schröder verraten und von den Münteferings verspottet wurden? "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen" war nur einer jener Sätze, die alles andere als sozialdemokratische Gesinnung zum Ausdruck brachten. Dafür kann andererseits festgestellt werden. dass dieses abgehobene Pack ja nicht einmal den Mut zur Veränderung hat. Schon de Satz Scholz: "Wir sind die Partei der Solidarität" muss wie Hohn in den Köpfen der Hartz IV-Empfänger klingen.
Die SPD steckt in einem Dilemma: Einerseits hat sie viele gute und fähige Leute verschlissen, sie hat jede Chance eines Neuanfangs vertan. Andererseits hat sie auch keine neuen Themen. "Grüne" Politik ist monopolartig bei dem einigen Koalitionspartner, den Bereich "Wirtschaft" hat die CDU für sich gepachtet und der Bereich "Sicherheit" wird von dem bayrischen Wadenbeißer vereinnahmt. Und es fehlt die Kompetenz, in diesen Politikfeldern auch nur alternative Modelle zu diskutieren.
Wenn die SPD auch nur den Hauch einer Chance haben will, wagt sie einen radikalen Neuanfang, mit neuen Köpfen und neuen Ideen.

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hausfeen 02.06.2019, 04:09
37. Der wahre Parteivorsitzende ist doch eh Scholz.

Auf den Schleudersitz wollte sich keiner setzen. Als Marionette des Seeheimer Kreises macht sich Nahles doch ganz gut.

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Markus Frei 02.06.2019, 05:19
38. Verantwortung

Es waren Frau Nahles und Herr Scholz die unbedingt wieder eine große Koalition wollten, es lockten halt die hübschen "Pöstchen". Es gab genug Leute die davor warnten das die SPD ein Desaster erleben wird. Es geht auch gar nicht um die Personen, wobei Nahles und Scholz schon mal ein kleines bisschen Courage zeigen sollten und Verantwortung übernehmen. Die SPD hat ihre Glaubwürdigkeit vollständig verloren, es wird eine lange Zeit und ganz anderes Personal brauchen bis man die wieder zurück erlangt. Es spielt ja mittlerweile gar keine Rolle mehr was die SPD an Themen anspricht, man glaubt der Partei ja eh nichts mehr.

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frankfurtbeat 02.06.2019, 06:13
39.

Zitat von MichaelGallasch
Wäre ich dafür, wenn Frau Nahles wüßte, wie man respektvoll mit anderen Leuten umgeht. Aber wer anderen auf die fresse hauen will sollte sich nicht wundern, wenn andere angemessen reagieren
genau das ist es ... wer anderen auf die "Fresse hauen will" sollte wissen das dieser aggressive Ton ein Echo findet und man gegebenenfalls selbst "auf die Fresse" bekommt. Daher kein Mitleid mit Tante Nahles ...

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