Forum: Politik
SPD-Spitzentreffen nach Jamaika-Aus: Sozialdemokraten wollen reden - und abwarten
AP

Acht Stunden lang hat die SPD-Führung darüber beraten, wie es nach dem Jamaika-Aus weitergehen soll - und ob das Nein zur GroKo bleibt. In der Nacht erklärt Generalsekretär Heil: Die Partei "wird sich Gesprächen nicht verschließen".

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Uban 24.11.2017, 09:47
180. Ich finde die SPD sollte Frau Merkel und der Union helfen ...

... bei der Regiernugsbildung; auch um den Preis der eigenen endgültigen Zerstörung - ist so oder so gut fürs Land ...

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Eluis 24.11.2017, 09:49
181. SPD Konstanten

Zitat von hinnerk34
Jetzt kippen die wieder um. Ich bin fassungslos.
Umkippen, 100% Wahlen mit anschliessender hinterrücks Meuchelei des jeweiligen Parteivorsitzenden, Links blinken, rechts Abbiegen Politik, das sind doch schon seit vielen Jahren die Konstanten der SPD Politik. Aber keine Sorge, es wird Ihnen so ergehen, wie den Brüdern in Frankreich.

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fördeanwohner 24.11.2017, 09:50
182. -

Zitat von herbert.huber
ist Merkel eigentlich schon zurückgetreten? Da fährt die Dame mit -8.6 Prozentpunkte das schlechteste Unionsergebnis seit 68 Jahren ein und macht einfach weiter wie bisher? Und unsere Medien? Die fragen nur nach, wer erklärt sich bereit, Merkel wieder zur Bundeskanzlerin zu wählen. Wo bleiben die Nachfragen, wieso Merkel meint, sie persönlich hätte einen Regierungsauftrag? Der wurde ihr gerade deutlich entzogen. Und was machen die Medien? Hauptsache Merkel aus der Schusslinie bringen. Boah, ist das übel.
Bei aller angebrachten Kritik an Frau Merkel, wer sollte Ihrer Meinung nach denn stattdessen Kanzler/in werden? Nur mal so.

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wmers 24.11.2017, 09:50
183. Afd

Man kann doch nicht der AFD das Feld in der Opposition überlassen ;-) - verantwortungslos !!!
Man kann sich kaum mehr blamieren als die SPD sich gerade blamiert.

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spmc-131457042643520 24.11.2017, 09:55
184. Neues Personal..

bei Neuwahln würden wohl CDU und SPD weiter an Stimmen verlieren.FDP und Grüne gestärkt. Bei einer Fortsetztung der GroKO allerdings,(was zwangsläufig eine weitere sozialdemokratisierung der CDU zur folge hätte) wären SPD und CDU bei der nächsten Wahl völlig erledigt. Die Lösung: Neuwahlen mit weitgehend neuem Spitzenpersonal.

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wasistlosnix 24.11.2017, 09:55
185. @156

Ein guter Einwand der in Vergessenheit geraten war. Mit einer Groko ist die AFD stärkste Oppositionspartei und FDP, Grüne und Linke werden nachrangig.
Ansonsten nicht überraschend das jetzt Gesprächsbereitschaft signalisiert wird. Ansonsten würde es für die Totalverweigerer die totale Medienschelte geben.
Auf der anderen Seite wenn sie es nicht übertreiben dann könnte die CDU am Ende nackig dastehen. Jetzt mal die Zeit bis zu Gesprächen nutzen für eine klare Positionierung der Erwartungshaltung für eine Groko und dann könnte es klappen ohne ein weiter so.

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j-db 24.11.2017, 09:56
186. Schon fast genial !

Aus Karriere-Sicht (Macht, Geld und Privilegien) sind die Manöver von Schulz und Co. beinahe schon genial. Besser als angefleht werden, einen Job zu übernehmen, kanns eigentlich nicht werden. Ich glaube, Michael 1234567 täuscht sich da gewaltig!

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Mr.Arbogast 24.11.2017, 09:56
187. Das Phänomen MERKEL, Teil 3

Mein Wunsch wäre, dass dann wieder ein Politikstil gepflegt wird, bei dem es auch darum geht, politische Konturen innerhalb der einzelnen Parteien zu zeigen und zu schärfen – um die Demokratie zu revitalisieren und eine Partei wie die AfD dorthin schrumpfen zu lassen, wo sie hingehört: in die politische Bedeutungslosigkeit.

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elmer_fudd 24.11.2017, 09:57
188. @ bessernachgedacht

Zitat von bessernachgedacht
Das was die SPD da an Sprüchen abliefert ist unglaublich und an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten. Die CDU habe der SPD einen Scherbenhaufen hingeworfen. Wie bitte? Wenn überhaupt, dann war das die FDP. Aber bitte: wenn eine Koalition nicht passt, dann passt es eben nicht. Der eine will Familiennachzug für Flüchtlinge, der andere genau dies auf jeden Fall verhindern. Da gibt es eben manchmal keinen Kompromiss. Aber zurück zur SPD: den ersten Scherbenhaufen hat die SPD generiert, in dem sie sich nach drei Minuten jedem Gespräch verweigert hat, so dass sie nun zum Steinmeier zum Rapport muss. Wie peinlich ist das denn? Die SPD gibt ein wirklich desaströses Bild ab derzeit, und zwar in jeder Hinsicht. Der einzige Hoffnungsträger, Weil aus Niedersachsen, ist nur äusserlich glänzend. er hat sich vier Jahre von den Grünen den Weg der Regierung vorzeigen lassen in Niedersachsen. Er ist total schwach und ohne jedes Standing. Nur deshalb geht die Regierungsbildung bei ihm so superschnell. Zu schnell.
Sie haben natürlich Recht. Es ist mehr als unglaublich, daß die wiedergewählte Kanzlerin bisher unfähig ist, eine Regierung zu bilden.

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mwroer 24.11.2017, 10:00
189.

Zitat von adsoftware
Wenn die SPD in Regierungsverhandlungen geht, hat sie gegen Merkel keine Gegenargumente. Merkel macht doch rot-grüne Politik. Es gibt keine weiteren Ideen in der SPD als Merkel-Politik abzunicken. Also bleibt nur das Weiter-So. Eigentlich spricht auch nichts gegen Schwarz-Rot-Grün. Es reflektiert den Einheitsbrei. Die FDP hat alles richtig gemacht und wird zusammen mit der AFD oppunieren. Große Sorgen muss man sich um die CSU machen. Die werden sich in Bayern selbst abschaffen.
Ja die CSU hat den Zeitpunkt verpasst die Fraktionsgemeinschaft vor 2 Jahren aufzulösen und sich bundesweit aufzustellen. Das hätte sehr gut funktionieren können weil man das Wählerpotential hatte. Ich nehme an das gut 8% der Wähler die jetzt, zu Recht, AFD gewählt haben eher der CSU eine Chance gegeben hätten.

Die Landtagswahlen in Bayern werden in jedem Fall das Ende der Ära 'Bayern == CSU' einläuten und der nachfolgende Selbstreinigungsprozess wird spannend.

Ich habe allerdings wenig bis kein Mitleid. Wer soviel Theater spielt aber letztlich nichts folgen lässt hat auf der politischen Bühne, mindestens bundesweit, nichts verloren.

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