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SPD sucht Parteispitze: Kein Retter in Sicht
Omer Messinger / EPA-EFE / REX

Die SPD sucht eine neue Parteispitze. Doch prominente Genossen halten sich bislang zurück, das Verfahren droht zur Farce zu werden. Nun erhöhen Wahlkämpfer aus dem Osten den Druck.

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Emderfriese 06.08.2019, 20:33
40. Doran Gray

Zitat von jokopse
Vielen SPD-Mitglieder leiden bis heute immer noch unter Hartz 4 Depression. Mit dieser negativen Einstellung erschrecken sie die Wähler. „Steht zu deinem Fehler und versucht es besser zu machen“ ohne deine eigenen Leute zu verteufeln. Für diese Krankheit gab es von Anfang an eine medizinische Lösung. Sie heißt Linkspartei. Du musst nicht in der SPD bleiben. Und falls du dich entschiedest zu bleiben, hört auf deine genossen zu beleidigen.
Es bleibt den zurückgebliebenen Alt-Genossen in der SPD nichts anderes übrig, als auf ihre ehemaligen Parteifreunde, die jetzt in der "Linken" sind, einzuprügeln. Jeder Blick nach links erschreckt die verbliebenen SPDler, weil sie ihr altes Konterfei erkennen können. Und blicken sie dann nach rechts in den Spiegel zum Vergleich, so sehen sie ein "Bildnis des Dorian Gray" - mit all seinem Schrecken.

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Zucchi_Magico 06.08.2019, 20:34
41. Sie haben's immer noch nicht verstanden

Zitat: "Sonst ist der Reiz des neuen Formats verflogen, und es wird grotesk."
Es ist seit dem Zeitpunkt, als die SPD "Funktionäre" gegen den Willen von 90% der Menschen in Deutschland eine Große Koalition eingegangen ist, grotesk. Da war klar, dass es den meisten SPD Funktionären überhaupt nicht um Politik und Ideen, sondern nur darum ging, weiterhin am Stuhl festkleben zu können. Schon vorher hatten viele den Verdacht, dass es so wäre, aber ab diesem Zeitpunkt wurde es offiziell bestätigt. Ein neuer Vorsitzender muss ganz unten anfangen und Filz und Sumpf aus der Partei ekeln. Sonst wird das nichts mehr. Nahles als Fachverwaltungsangestellte passte zwar gut zum Bürokraten Filz der Partei, aber neue Impulse kamen nicht von ihr. Viele Zahlen und Kleinklein ja, aber nichts, was sozial schwachen helfen könnte.

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Zucchi_Magico 06.08.2019, 20:34
42. Sie haben's immer noch nicht verstanden

Zitat: "Sonst ist der Reiz des neuen Formats verflogen, und es wird grotesk."
Es ist seit dem Zeitpunkt, als die SPD "Funktionäre" gegen den Willen von 90% der Menschen in Deutschland eine Große Koalition eingegangen ist, grotesk. Da war klar, dass es den meisten SPD Funktionären überhaupt nicht um Politik und Ideen, sondern nur darum ging, weiterhin am Stuhl festkleben zu können. Schon vorher hatten viele den Verdacht, dass es so wäre, aber ab diesem Zeitpunkt wurde es offiziell bestätigt. Ein neuer Vorsitzender muss ganz unten anfangen und Filz und Sumpf aus der Partei ekeln. Sonst wird das nichts mehr. Nahles als Fachverwaltungsangestellte passte zwar gut zum Bürokraten Filz der Partei, aber neue Impulse kamen nicht von ihr. Viele Zahlen und Kleinklein ja, aber nichts, was sozial schwachen helfen könnte.

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bernie86 06.08.2019, 20:44
43. Wieso braucht

denn einen Parteivorsitz? Formell benötigen sie einen Buh-Mann, der letztlich abtreten darf, während die eigentlichen Sünder weiter in ihren Ämtern weilen.
Den letzten Wahlkampf hat nicht Martin Schulz verloren, daran waren alle beteiligt, die die K-Frage so lange wie möglich hinausgezögert und dann noch quer geschossen haben. Frau Nahles erging es als Vorsitzender nicht anders, ihre eigenen Genossen waren letztlich hinderlicher als die CDU.

Wer also, der sich klaren Verstandes rühmt, setzt sich freiwillig auf die Abschussrampe?

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Siebengestirn 06.08.2019, 20:46
44. Ein Sinn der langen Bewerbungsfrist

sollte doch wohl insbesondere die Frage sein, ob die SPD nach der "Halbzeitbilanz" weiter an der Regierung beteiligt sein will. Das muss und kann sich nur an politisch - inhaltlichen Fragen entscheiden. Sollte das Ergebnis sein, dass die konkret zu benennenden politischen Zielsetzungen des Koa - Vertrages nicht mehr so erreicht werden, wie die SPD es sich mit Zustimmung der klaren Mehrheit ihrer Mitglieder vorgestellt hat, dann gibt es eine neue Situation. Voraussichtlich wird dann die SPD aus der Regierung ausscheiden. Es wird zu Neuwahlen kommen. Solange sollte die Zwischenlösung für die Parteiführung erhalten bleiben. Erst danach sollte die Frage des Parteivorsitzes geklärt werden. Ein wirklich guter Kandidat könnte dann der erste Hamburger Bürgermeister Tschentscher sein. Dieser Politiker hat die Eigenschaften, die für dieses Amt zu fordern sind. Nämlich Klugheit, Integrität, politisches Niveau, Charakter und eine überzeugende soziale Ausrichtung.

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Germoney 06.08.2019, 20:50
45. Geduld ist gefragt

Erst wenn das letzte SPD Mitglied sich selbst zum neuen Vorsitzenden erklärt hat die Partei wieder die Chance auf einen Neuanfang. Bis dahin geht’s bergab, egal wer Spitzenmann wird.

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alang1001 06.08.2019, 20:51
46. Spd

Herr Scholz, Frau Bahrley, Herr Klingbeil, das sind echt die Supertypen der heutigen Zeit,
ich wünschte die würden mal unter den heutigen Arbeitsbedingungen arbeiten gehen.
Das wäre vielleicht lehrreich.

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pauker 06.08.2019, 20:53
47. 24 Regionalkonferenzen

Welcher Berufstätige incl. Oberbürgermeister, Landesminister etc. hat Zeit, einen Monat freizumachen, um sich eine Niederlage zu holen?

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johannmeier 06.08.2019, 20:54
48. gut so...

lasst diese miserable Partei nur schnell untergehem.

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hansjoerg.gloede 06.08.2019, 21:03
49. Alte Ungerechtigkeiten beseitigen!!!

Egal, wer die SPD künftig führt, eine der Hauptaufgaben ist es, erstmal die alten UNGERECHTIGKEITEN zu beseitigen, zum Beispiel der Betrug mit den Direktversicherungen. Ich meine das so genannte GKV-Modernisierungsgesetz (GMG), 2004 beschlossen von einer ROT-GRÜNEN Regierung. Ein Punkt daraus: Rentner zahlen ab sofort die vollen Krankenkassenbeiträge auf Betriebsrenten. Davon war vorher nie die Rede! Das heißt, der Staat hat in Millionen Verträge eingegriffen, die der Arbeitgeber mit einer Versicherung abgeschlossen hat, um für die Rente vorzusorgen (mit dem mühsam beiseite gelegten Geld der Arbeitnehmer!!!) - und KEINER der Betroffenen wurde über die Änderung seine Vertrages informiert. Ich nenne das Diebstahl!!! Entweder die SPD beseitigt diese Ungerechtigkeit - in der GROKO hat sie dazu ja die Möglichkeit - oder für die meisten der 6 Millionen betrogenen Direktversicherten ist die SPD nicht wählbar!

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