Forum: Politik
SPD und Andrea Nahles: Die letzte Sozialdemokratin
Markus Schreiber/ AP

Andrea Nahles ist so sehr SPD wie sonst kaum jemand - dass ihr zuletzt das machtpolitische Gespür fehlte, zeigt auch, wie sehr sich diese Partei verändert hat.

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nunun 02.06.2019, 14:27
30. jaaaa...

im Grunde, wer braucht schon noch politische Parteien und Politiker ? ...die nur noch für sich selbst da sind ?
..und die uns irgendwas "verkaufen" wollen ? Ich bin für "direkte demokratie"!!

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Spiegel-Ei 02.06.2019, 14:28
31. Desaster

Die SPD zerlegt sich, und Deutschland verliert dabei eine wichtige Instanz zur Herstellung sozialer Gerechtigkeit und Chancengleichheit. Leider muss sich die weiter schwindende Mittelschicht nun auf weiter fehlende Machtoptionen im linken Spektrum einstellen. Die Verteilung von unten nach oben, sinkende Bildungschancen, der Raubbau am Klima, das Zocken an den Finanzmärkten zu Lasten der kleinen Leute wird weitergehen. Die ehemaligen Wähler der SPD werden sich zu einem großen Teil, ihrer wirklichen sozialen Lage offensichtlich nicht bewusst, dem rechten Lager zuwenden. Die Wirtschafts- und Finanzeliten des Landes werden von einer Politik nach dem Vorbild Trumps und der Brexeteers hoffen zu profitieren. Am Ende werden die kleinen Leute ein ausgeplündertes Land vorfinden, die Reichen haben dann ihr Geld schon längst in Steueroasen in Sicherheit gebracht.
Die SPD und die deutsche Linke hat versagt, Verlierer sind die kleinen Leute. Die Zukunftschancen unserer Kinder schwinden. Danke, SPD!

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ausdersichtvon 02.06.2019, 14:28
32. Witzig

Zitat von pakeha52
Die SPD arbeitet, seit nun mehr fast 4 Legislaturperioden,nicht mehr für die Arbeitnehmer ! Mein Vorschlag: Eine Mindestrente von ?1000 für jede Person über 65, ohne Bürokratie ! Weniger Bürokratie ist ein Teil der Finanzierung !
die SPD war noch nie eine gute Arbeiterpartei
sie hat mit hilfe der Gewerkschaften in den 70zigern
nur im sinne der arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger gehandelt
das war ihre Hauptwählerschaft mit den Rentnern

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Rio connection 02.06.2019, 14:30
33. Bitte bleib

Andrea Nahles ist so wichtig heute und 10 mal mehr wert als die gesammelte Meute, die staendig an ihr rumkrickelt. Ohne sie versinkt die SPD in Bedeutungslosigkeit.

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flying_dutchman 02.06.2019, 14:32
34. Sie hätte ja auch

Sie hätte ja auch einfach SPD Politik machen können. Damit hätte sie mehr Erfolg gehabt. Ach, ja: Dann gibt es ja noch eine Welt zu retten (Stichwort Klimakrise). Daran war sie auch nicht interessiert.

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numbat3 02.06.2019, 14:32
35. Hoffentlich Malu Dreyer

Frau Dreyer sollte es machen: Hochkompetent, integer und kann Wahlen gewinnen.
Leider wird ihr wohl ihre Krankheit im Wege stehen. Wenn es Herr Scholz wird, dann wird die SPD wohl unter
10 % fallen.
Etwas fällt auch auch: Wenn Frauen in demokratischen Entscheidungen gegen Männer antreten und gewinnen,
dann sind es Männermörder. Es wird ihnen Jahrzehnte später noch angelastet. Wenn Männer so etwas machen, dann sind es Siegertypen und machen munter Karriere.

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bluesfreak47 02.06.2019, 14:34
36. Kommentar vergeigt

Niemand erwähnt die Rolles des Bundespräsidenten Steinmeier, der die SPD in die GroKo gedrängt hat, was ihr den Todesstoß versetzte. Von dieser Fehlentscheidung wird sie sich erst erholen, wenn wahr gemacht wird, was Olaf Scholz ankündigte. Keine weitere Groko nach der nächsten Bundestagswahl. Ob Nahles, Kühnert, Dreyer oder sonstwer an der Spitze steht, ist unerheblich. Und der Kommentator liegt mit seiner Lobeshymne auf Frau Nahles total falsch.

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.patou 02.06.2019, 14:34
37.

Zitat von bran_winterfell
Ich bin ehrlich gesagt recht fassungslos, da wird eine Vorsitzende mit doch einigen Verdiensten (sage ich,obwohl ich persönlich nie viel mit ihr anfangen konnte) abgesägt, ohne irgendwas in der Hinterhand zu haben. Jetzt raus aus der GroKo und Neuwahlen würde maximal bei15% enden.
Was ist denn die Alternative? Natürlich kann man argumentieren, dass ohne die SPD in der GroKo positive Veränderungen im sozialpolitischen Bereich gar nicht mehr zu erwarten sind.
Aber wenn die SPD an der GroKo festhält, ist sie bald bei 10 % und die Frage der Einflussnahme stellt sich gar nicht mehr. Im Moment bleibt nur die Opposition mit personeller Erneuerung (die Hoffnung stirbt zuletzt) und thematischer Schärfung.

Soll sich die Union halt den Grünen als Juniorpartner andienen.

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hausfeen 02.06.2019, 14:35
38. Bedningunglose Grundrente. Was denn sonst? Brücke? Pappkarton?

Zitat von pakeha52
Die SPD arbeitet, seit nun mehr fast 4 Legislaturperioden,nicht mehr für die Arbeitnehmer ! Mein Vorschlag: Eine Mindestrente von ?1000 für jede Person über 65, ohne Bürokratie ! Weniger Bürokratie ist ein Teil der Finanzierung !
vorhandene Rentenansprüche werden dann bis 500 Euro nicht angerechnet, so dass eine Maximalrente von 1500 mit Grundrente einhergeht. Höhere Renten werden eh besteuert. Daraus sollte die Grundrente finanziert werden und nicht etwa Haushaltslöcher gestopft.

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kraut&ruebe 02.06.2019, 14:38
39. Keine Schuld?

Zitat von kirschlorber
Frau Nahles hat sicher keine Schuld an ihrem Untergang. Sie hat aber auch nicht wirklich etwas dagegen unternommen. Insoweit stamm ein von SPON erwähnter Müntefering Strurz wohl eher dem Reich der Legenden. Zu sehr war Frau Nahles angepasst (trotz der Sprüche). Zu sehr hat sie die wirklichen Probleme der SPD stets verschwiegen. Angefangen von Rentenkürzungen, Rentenbesteuerung, Niedriglohn, Zweiklassenmedizin usw. Sehr zum Gefallen von eben Müntefering, Schröder, U. Schmidt usw. Sie hatte nicht den Mut. Keiner hatte bisher den Mut.
Wie kann die Person an der Spitze der Partei "keine Schuld an ihrem Untergang" haben, wen sie "nicht wirklich etwas dagegen unternommen" hat? Das wäre doch wohl ihre allererste und wichtigste Aufgabe gewesen. Andrea Nahles hat grosse Schuld am Niedergang der sPD, weil sie total unfähig war (ausser im Brüllen) und sich trotzdem in Spitzenämter gedrängt hat, wo sie dann versagte.

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