Forum: Politik
SPD und die Große Koalition: Der Tod ist gar nicht so schlimm
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Die SPD muss die Große Koalition stoppen. Sie bringt der Partei den Tod. Andererseits wäre dann der Weg frei für etwas Neues.

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hru 15.01.2018, 18:03
310. Aber was sonst?

Gar keine Regierung? Oder die CDU mit der AFD? Das ist ja noch schlimmer als rot-rot-grün, aber die haben ja keine Mehrheit.
Minderheitsregierung ist ja auch nur Pfeifen im Wald? Wenn Wähler 7 Parteien ins Parlament schicken, muss man sich ja nicht wundern wenn die Politik etwas diffus wird.

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haralddemokrat 15.01.2018, 18:05
311. Es fehlt an Fachkräfte

statt an Opportunisten und Populisten in der Politik. Wir stehen am Scheideweg mit Allem und benötigen dringend Pragmatiker und Führungskräfte mit Weitblick und Nachhaltigkeitsgedanken.

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go-west 15.01.2018, 18:07
312. Illusion des Herrn Augstein

Augstein träumt von einem links regierten Deutschland. Dafür gibt es (glücklicherweise) keine Mehrheit, und die dürfte es auch zumindest in den kommenden Jahren nicht geben. Diese Tatsache gilt es zu akzeptieren, alles Lamentieren hilft da nicht. In einer Demokratie gilt es die Mehrheitsmeinung zu akzeptieren und respektieren, auch wenn sie noch so wenig mit dem persönlichen liebgewonnenen Weltbild übereinstimmt.

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widderfru 15.01.2018, 18:09
313. Brutale Agenda war, ist ihr Sargnagel

Damit hat diese Partei die Wählergunst verloren und die zustimmenden Berufspolitiker das Vertrauen. Diese Genossen versagten bei den Forderungen der solidarischer Ziele (Bürgerversicherung, Rentenreform-alle auf gleicher Basis usw). Ihre Flüchtlingspolitik fern der Realität, Sicherheit ja-solange wie und wieviel nötig-mehr nicht.

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luny 15.01.2018, 18:12
314. Große Koalition

Zitat von kenterziege
...Seite stehe, wie Sie, teile ich Ihre Meinung. Die GroKo muss platzen. Aber ich will, wie es meiner politischen Gesinnung entspricht, vollständig: Erst noch knappe Zustimmung der Deligierten am Sonntag und dann Koalitionsverhandlungen, in der Frau Merkel der SPD noch das eine oder andere Pflaster auflegt. Und dann den Hammer durch die Parteimitglieder: Knappe Ablehnung, trotz Pflästerchen. Dann ist die SPD dort, wo die Sozialisten in Italien, Frankreich und den Niederlanden schon sind.
Hallo Kenterziege,

nur noch einmal zur Erinnerung:

Die SPD ging 2013 eine große Koalition mit der CDU/CSU ein, obwohl
eine Rot-Rot-GRÜNE Mehrheit bestand. Das war ohne Not.

Um die Wahlchancen der SPD für den 24.09.17 zu erhöhen, hätte
der SPD-Vorsitzende und SPD-Kanzlerkandidat die große Koalition
auch noch im Januar 2017 platzen lassen können.

Die letzte Chance war am24.09.17. Die SPD hätte ihre ganzen
Minister/Staatssekretäre aus der geschäftsführenden Regierung
herausnehmen können, was auch mit der Absicht übereingestimmt
hätte, in die Opposition gehen zu wollen.

Das alles hat die SPD nicht gemacht und bestätigt nur das, was
die geneigten Wähler schon lange erkannt haben:

Es geht um Machterhalt, um Posten, um bequeme Sessel, um
Dienstwagen, um fette Pensionen und Prestige.

Um was es definitiv NICHT geht, ist das gemeine Fußvolk, auch
Wahlvieh genannt.

LUNY

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Kalleh 15.01.2018, 18:15
315. Sie scherzen

"Andererseits wäre dann der Weg frei für etwas Neues."

Für Abschaffung der Bundesrepublik Deutschland, wie sie Stalinist Schulz anstrebt. Im Widerspruch zu Artikel 20 (4): "Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist."

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Tribess 15.01.2018, 18:15
316. Wenn Sie's lesen sollten ...

Verehrter Herr Augstein,
ich schätze Ihre pointierten Kommentare, doch in diesem Fall habe ich den Eindruck einer gewissen Verwirrung.
Wenn ich es richtig sehe stand am 24. September 2017 die Wahl zum Deutschen Bundestag mit dem Auftrag zur Bildung einer wie auch immer gearteten Regierung an. Und wenn ich nicht geträumt habe, dann war es der große Vorsitzende der SPD, der sich nicht ganz fünf Minuten nach der ersten Hochrechnung der Verantwortung entzogen hat, womit Herr Lindner und mit ihm die FDP auf den Schild gehoben wurden. Alle glotzten auf Lindner und waren total überrascht, dass dieser Mann seine FDP nicht wieder zum Zünglein an der Waage machte. Ja, wo gibt's denn sowas, Empörung allerorten. Nein, nein, die jetzt entstandene Situation hat sich die SPD mit ihrem großen Vorsitzenden selbst eingebrockt.
Aber, es geht nicht um die Parteien. Wir alle müssen die Suppe, die uns der Vorgenannte eingebrockt hat, auslöffeln. Das ist das Drama. Und wenn wir uns weiterhin mit der ach so armen SPD befassen, dann meldet sich bald auch die CSU und möchte auch beweint werden usw.. Es gibt auch welche, die sich über den gebotenen Zirkus freuen, die Damen und Herren von rechtsaußen. Vergessen wir das doch bitte nicht. Deshalb, Zähne zusammenbeißen und das beste daraus machen. --- Und die Parteiquerelen bitte im dunklen Keller diskutieren, denn die interessieren die breite Masse herzlich wenig.

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styxx66 15.01.2018, 18:17
317.

Seit Schröder mit Agenda 2010 und HARTZ IV die eigene Wählerschaft der SPD verraten und verkauft hat, seit spätestens diesem Zeitpunkt hat diese Partei für mich ihre Daseinsberechtigung verloren. Früher als Arbeiterpartei gegründet und angetreten, ist sie heute genau das Gegenteil, eine Arbeiterverräterpartei. Diese Partei kickt sich jetzt noch so richtig ins Abseits durch die Wünsche von Schulz und seinen Kumpanen. Keine Obergrenze und Familiennachzug für die Flüchtlinge. Die meisten Wähler sind mit diesem Thema mehr als bedient, denn wir haben eigene Probleme. Apropo, was ist mit den eigenen Wählern in Bezug auf die mickrigen Renten, Minirenten, Obdachlosen, höchste Kriminalität in der Geschichte der BRD, Innere Sicherheit, Bildung, Niedriglohnsektor und, und, und. Das geht euch sonstwo vorbei und interessiert euch nicht. Ich hoffe inständig, dass ihr so von der Bildfläche verschwindet, denn ihr seid mit Merkel die größten Volksschädlinge in der Geschichte unseres Landes. Jede Bananenrepublik bewacht seine Grenzen und hat bessere Politiker als unser miserables politisches Personal. Wie können solche politischen Totalversager in solche Positionen aufsteigen, wo sie einen fast nicht mehr zu reparierenden Flurschaden anrichten dürfen/können, ohne dass die Justiz diese Geisterfahrer stoppt.

Es ist zu hoffen, dass es der Basis der SPD und den Jusos gelingt, diese nächste unsägliche GRO-KO zu verhindern. Das wäre eine Befreiungsschlag für die SPD sondersgleichen, Merkel evtl. verhindert und Neustart in der Opposition. Gelingt die nächste Katastrophen GRO-KO dennoch, wird das das Waterloo der SPD und CDU.

Ich finde im Artikel kam es richtig rüber, was für eine beschädigte und abgehalfterte BK sich durch Berlin schleppt. Es ist für mich unverständlich, wieso die Basis und die Mitglieder der CDU immer noch zuschauen, wie diese Frau DE und die Partei kaputtmacht und geradezu irreparabel schreddert. Ist soviel Dummheit, Feigheit und Unvermögen noch erklärbar?

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acusticusneurinom 15.01.2018, 18:17
318.

Zitat von günter1934
Die SPD ist echt mit der Drahtbürste gepudert. Das hat direkt nach der Wahl angefangen, als Martin die Groko ausgeschlossen hat...
...dazu nimmt man besser einen Klammerbeutel, mit einer Drahtbürste pudert sich's sehr schlecht.

Schulz ist eine echt arme Socke, sitzt zwischen allen, aber insbesondere zwischen zwei Stühlen:

Den machtgeilen Seeheimern, denen ihre eigene Politkarriere wichtiger ist als ein eigenes Parteiprofil, die haben die SPD ohnehin in den letzten 30 Jahren bis zur Unkenntlichkeit 'rundgeschliffen - eine Art "rotangestrichene CDU" - und den Jusos.

Und dann wundert man sich im Parteivorstand, daß man bald das Projekt -15 anleiern muß.

Zitat von
Und es setzt sich jetzt fort mit dem Aufruf "No Groko"! Bei demnächst fälligen Neuwahlen bedaure ich jetzt schon die armen Leute am SPD-Informationsstand. Die unter dem Sonnenschirm auf dem Marktplatz. Die müssen dann jedem Interessenten erstmal die Frage beantworten: "Warum um Himmelswillen soll ich eine Partei wählen, die gar nicht regieren will?"
Die SPD wird aus anderen Gründen nicht gewählt - weil viele - vor allem der älteren und alten Generation, den Vorruheständlern etc. - lieber gleich "das Original" wählen, die CDU. Und keine schlechte Kopie.

Zitat von
Wer weiss, wie Jamaika ausgegangen wäre, wenn die SPD von vorneherein für Koalitionsverhandlungen bereit gewesen wäre, So wie es eigentlich schon immer gute Sitte war.
Mit dem Kabinett Merkel I und II hat es zwei große Koalitionen gegeben, in denen sich die SPD mächtig die Finger verbrannt hat.

Würden Sie dreimal auf eine glühende Herdplatte fassen?

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günter1934 15.01.2018, 18:18
319.

Zitat von hru
Gar keine Regierung? Oder die CDU mit der AFD? Das ist ja noch schlimmer als rot-rot-grün, aber die haben ja keine Mehrheit. Minderheitsregierung ist ja auch nur Pfeifen im Wald? Wenn Wähler 7 Parteien ins Parlament schicken, muss man sich ja nicht wundern wenn die Politik etwas diffus wird.
Genauso wie jetzt rot-rot-grün nicht mehr des Teufels ist, wird in 4 Jahren auch schwarz-gelb-AfD (blau?) normal sein.
Tempora mutantur und wir mit ihnen.

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