Forum: Politik
SPD und Linke: Zusammenlegung jetzt!
picture alliance / Andreas Arnol

Die Zeit ist reif: Eine Fusion der SPD und der Linken würde die progressiven Kräfte des Landes bündeln und ihnen ein klares Profil geben.

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postmaterialist2011 10.06.2019, 20:11
110. Blödsinn !

Wieso sollte die Linke, die sich neben den Grünen als Einzige für eine menschliche Asylpolitik und faire Löhne, zudem eine progressive Umweltpolitik einsetzt mit einer Partei zusammengehen, die alle Prinzipien verraten hat ? Die der Union in den Allerwertesten kriecht und für absolut Nichts mehr steht. Die SPD ist Geschichte, insbesondere durch Schröder, Müntefering, aber auch durch den Seeheimer Kreis wurde diese Partei systematisch kaputt gemacht und ist nach letzter Woche nur noch eine schlechte Kopie der CDU. Ich hoffe sie bekommen keine 5 % bei den nächsten Wahlen und die abspringenden Wähler stärken die Grünen und die Linke. #GoodriddanceSPD

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friedrich_eckard 10.06.2019, 20:12
111.

Eines muss ich Herrn Kuzmany natürlich lassen: er hat es geschafft, sämtliche längst vermoderten Gespenster aus den Zeiten des Kalten Krieges zum Spuken zu veranlassen, und das lange vor Mitternacht... ich finde das aber doch nicht sehr amüsant und eher gruuuselig...

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dieter-ploetze 10.06.2019, 20:13
112. eine fruchtlose diskussion

die SPD wuerde wieder ihre klientel, kleinverdiener, arbeiter, entdecken. wenn das so beliebig ginge. die SPD hat sich von genau dieser klientel abgewandt und will sie nun in der not wieder ranholen? nicht gerade glaubwuerdig. ausserdem sind diese laengst entweder bei der LINKEN oder der AfD. dazu kennen viele (ex)wahler der SPD den berechtigten spruch: "wer hat uns verraten, die sozialdemokraten".
nach aller erfahrung, warum sollte es diesmal anders werden? jetzt, in der existenzangst, ist die SPD
bereit alles zu versprechen. aber wie waere es, wenn die SPD wieder oberwasser haette?
ausserdem: eine fusion LINKE-SPD wuerde die LINKE zerstoeren. aus dem grunde wuerde die LINKE
das wohl niemals mitmachen. um die SPD zu retten, die LINKE aufgeben? warum? um diese frage wird
man bei der ueberlegung einer fusion nicht herumkommen.

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bigroyaleddi 10.06.2019, 20:14
113. ist ja richtig spannend,

was da so an schäumenden Argumenten von der offensichtlich neoliberalen und konservativen wirtschaftsnahen ins Feld geführt wird. Das kann nur heißen, dass alleine dieser Vorschlag schon die Reaktionäre ins Kochen bringt.

Da kann ich nur sagen, weiter so. Führt sie vor mit ihren menschenverachtenden Argumenten.

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Rodini 10.06.2019, 20:15
114. Nur das nicht

Eine Zusammenlegung halte ich für kontraproduktiv. Die SPD muß sich neu definieren oder wird in der Bedeutungslosigkeit versinken. Wer braucht letztendlich auch eine Partei, die dich selbst untreu geworden ist. Am liebsten sähe ich sie in rot-rot-grüner Koalition

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shardan 10.06.2019, 20:17
115. Definitiv nein.

Die SPD ist schon lange nicht mehr dem linken Spektrum zuzuordnen, hier irrt der Verfasser. Ebenso falsch liegt er mit dem Gedanken, es würde den Linken ein Profil geben. Die SPD hat kein Profil mehr zu vergeben, der Zug ist lange abgefahren. Die SPD hat sich immer mal wieder mit pseudosozialen Einzeltaten profilieren wollen. Indes, die Geschenke sind bei denen, die sie wirklich brauchen, seltenst angekommen. Angekommen ist dagegen z.B. eine Privatisierung der Pflege oder Hartz-IV sowie eine Menge weiterer Maßnahmen, die der Umverteilung nach oben dienten. Damit handelt die ehemalige "Partei des kleinen Mannes" nahezu ausschließlich gegen eben diesen kleinen Mann, sei es durch eigene Initiative oder durch die Groko und die Zustimmung zu entsprechenden Gesetzen. Die SPD ist längst eine Mitte-Rechts-Partei und damit nicht mehr dem linken Spektrum zuzuordnen. Ein Abklatsch der CDU, sonst nichts mehr. Damit ist eine Vereinigung mit den Linken schlicht ausgeschlossen.

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wauz 10.06.2019, 20:22
116. Die falschen Gründe

Ja, die Fusion ist überfällig, aber aus anderen Gründen, als Cohn-bendit angibt. Den Die Linke ist längst fest in der Hand ehemaliger SPDler, die ihr gebaren von der SPD über WASG oder direkt in Die Linke einbrachten. Die letzten zwei jahre haben gezeigt, dass es in der Linken nicht mehr anders zugeht, als in der SPD. Von daher passt das schon. der Nachteil: es werden durch die berühmten Synergie-Effekte eine Menge Posten unnötig. Mithin ist das ein hemmschuh.
Politisch haben Die Linke wie die SPD inzwischen inhaltlich nichts mehr zu sagen. Selbst die NATO-frage spiel keine Rolle mehr, weil auch in der Linken Diskussionen (außer über Personalfragen) erfolgreich unterdrückt werden.
Da sich auch die DKP politisch ins Aus gestellt hat, gibt es derzeit im sozialdemokratischen Spektrum (die Kommunisten gehörten immer dazu) keine funktionale Partei mehr.

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arvenfoerster 10.06.2019, 20:23
117. Genosse Kuzmany

Na toll, was hat denn Genosse Kuzmany da genossen? Da ordnet die Spiegel-Militär-Administration für Deutschland (SMAD) die Zusammenlegung der Reformsozialisten mit den Marxisten-Leninisten an. Es entsteht also eine vollkommen neue progressive Partei. Sie könnte, kurz überlegen, Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) heissen. Als Symbol für den Zusammenhalt der Gesellschaft wären vielleicht zwei Hände möglich. In diesem Moment könnte man Kurt Schumacher im Grab rotieren hören, wenn nicht Dieter Dehm so laut Halleluja singen würde. Im Ernst: Der Zusammenschluss der SPD mit der Linkspartei würde alles in Frage stellen, wofür die SPD in ihrer Geschichte stand. Die Erzählung, dass die sozialistische Ideen doch auch unter Beachtung von Grund- und Menschenrechten zumindest anzustreben, wenn auch nicht zu erreichen sind. Die Linkspartei ist das extremistische Gegenstück zu AfD auf der anderen Seite. Sie stellt nicht aggressiv kämpferisch die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage, aber sehr wohl Eigentums- und Freiheitsrechte, die seit Hobbes und Locke die tragenden Säulen einer demokratisch verfasste Gesellschaft bilden. Schon eine Koalition auf Bundesebene, erst recht aber ein Zusammenschluss, wären das endgültige Todesurteil der SPD.

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skeptikerjörg 10.06.2019, 20:25
118. Ein weiterer Totengräber der SPD

Fusion mit der LINKEN? Ich glaube, es hackt. Machtmanagement ohne Charakter? Niemand hat die SPD so bekämpft wie die Kommunisten. In der Weimarer Republik, in der DDR und bis vorgestern Sahra Wagenknecht. Keine Talkshow, in der sie nicht auf die SPD eingedroschen hat. Sie zieht sich zwar zurück, ihre Jünger aber immer noch stark. Sozialdemokraten sind Revisionisten - in den Augen der linken LINKEN. Die wenigsten sind Pragmatiker, vor allem unter den westdeutschen LINKEN. Selbst aufgrund ihres Maximalismus nicht kompromiss- und koalitionsfähig ("Die SPD muss sich auf uns zubewegen"), würden sie den Rest an Sozialdemokratie auffressen. Nee, die SED braucht niemand ein zweites Mal.

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mundi 10.06.2019, 20:25
119. Die Grünen gehören zum Linksbündnis

Zitat von Tom82
Wähle seit Jahren links, wenn das kommt, such ich mir ne neue Partei, aber sicherlich keine SPD/Linke.
Die Frischkur komm durch die Erweiterung mit den Grünen.

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