Forum: Politik
SPD und Linke: Zusammenlegung jetzt!
picture alliance / Andreas Arnol

Die Zeit ist reif: Eine Fusion der SPD und der Linken würde die progressiven Kräfte des Landes bündeln und ihnen ein klares Profil geben.

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spon_12 10.06.2019, 21:33
150.

Zitat von Freidenker10
Bin wahrlich kein FDP ler aber das Bashing kann ich nicht nachvollziehen. Wäre die FDP in Jamaika eingestiegen läge sie heute wieder bei 4% und wäre genauso abgestürzt wie derzeit die SPD. Die SPD war dumm oder Postengeil genug sich auf eine weitere GroKo einzulassen.
Das ist eben der Unterschied zwischen einer Spartenpartei und einer Partei, die immer noch als Volkspartei bezeichnet wird. Die einen können weglaufen, wenn es nicht passt und die anderen "müssen" sich der Verantwortung stellen.
Vielleicht erinnern Sie sich, dass Schulz am Wahlabend die Große Koalition für beendet erklärte. Glauben Sie ernsthaft, der Partei ist die nochmalige GroKo leicht gefallen - man hätte es deutlich einfacher haben können. Aber dazu müsste man eben FDP heißen...

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eubuleus 10.06.2019, 21:33
151. Die Genossen steigen wieder aus der Kiste

wie oft will man dieses sozialistische Experiment denn noch scheitern sehen ? Alle Formen führten noch immer zu Verarmung kompletter Bevölkerungen und früher (meist) oder später (kein Beispiel bekannt) dann zu menschenverachtender Diktatur. Sozialismus heißt
- Einheitsmeinung
- Enteignung der Erfolgreichen (motiviert die auch unglaublich)
- Einheitspartei (da nur eine Meinung)
und am Ende Korruption durch die Regierenden.
- Regierung des Mittelmaßes
Ich habe Kinder und absolut keine Lust auf solchen Blödsinn.

RRG funktioniert nur mit Finanzausgleich - den gibt’s aber für den Bund nicht.

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ogoehni 10.06.2019, 21:36
152. Sehr naiv...

Zitat von spon_12
Den Unterschied zwischen einer Zwangszusammenlegung und einem freiwiliigen Zusammengehen kennen Sie?
Auf der anderen Seite agieren immer noch die Altkader der SED in den Städten, Kreisen und Bundesländern bei uns im Osten und die SPD ist dabei der kleine Beigabe. Ohne die festen alten Strukturen im Osten wäre die Linke nicht im Bundestag. Es wäre für uns Gegner der DDR Diktatur ein unsäglicher Beschluss der SPD sich wieder mit den Neokommunisten zu vereinen. Fragen sie mal alle Widerstandskämpfer der linken Dikatatur, die in Stasi Gefängnissen saßen, wie sie es sehen.

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Bibe 10.06.2019, 21:39
153. Die beiden Flügel der sozialistischen Bewegung ...

... haben sich aus gravierdenden deologischen Gründen vor dem Ersten Weltkrieg auseinanderdividiert und seither nicht mehr zusammengefunden. Jetzt die Not der SPD und die Stagnation der Linkspartei als Basis für einen "Zusammenschuss" zu nehmen, ist eine Fusion des Lahmen (SPD) mit dem Blinden (Linke). Es schadet beiden, sowohl ideologisch als auch pragmatisch. Daher werden die Konservativen nicht heulen, sondern die Sektkorken knallen lassen,

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sarkasmis 10.06.2019, 21:42
154. Ahistorische Entblödungen

Die AfD wird ständig von historischen und politischen Analphabeten mit der NSDAP verglichen, da kann man wohl augenzwinkernd mal an die SED erinnern wenn jemand, völlig ahnungslos, über einen Neuauflage diese Projekts nachdenkt. Die Gemeinsamkeiten von SPD und Linkspartei beschränken sich darauf links von der Mitte zu stehen. Der westdeutsche Anteil der Linkspartei sind Sektierer, die sich bewusst von der SPD abgespalten haben, nachdem diese es gewagt hatte unsere Sozialsysteme auf Vordermann zu bringen. DIese Leute sind der SPD jedenfalls in ewigem Hass verbunden. Mehr noch als den äußeren "Feind" hasst man stets den vermeintlichen Verräter.
Und wenn wir schon bei guten Ratschlägen sind: Ich würde dem Spiegel empfehlen mit der Titanic zu fusionieren. Damit könnte man die schrumpfende Auflage doch kompensieren.

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widower+2 10.06.2019, 21:44
155. Schwieriges Thema

Ich verstehe mich als moderater Linker. Die Partei Die Linke tritt innenpolitisch inzwischen für eine sozialdemokratische Politik ein, ist aber außenpolitisch ein Irrlicht, mit dem ich mich nicht identifizieren kann. Die SPD hat in den letzten 15 Jahren innenpolitisch klassische CDU-Politik gemacht und war für mich außenpolitisch zwar das Maß aller Dinge in der deutschen Parteienlandschaft, aber weit entfernt von dem, was ich mir wünschen würde.

Wenn diese beiden Parteien jetzt fusionieren, könnte eine 25-Prozent-Partei entstehen, von der sich aber gleich wieder links und rechts Abspaltungen bilden würden, die das Ganze auf den Stimmenanteil der gegenwärtigen SPD herunter ziehen würden.

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DrWaumiau 10.06.2019, 21:50
156. Naja,

Man kann ja mal träumen. Die Linke zerlegt sich seit zig Jahren selbst in unendlichen und unerfreulichen Graben- und Flügelkämpfen - da möchte ich mal sehen, wie die mit der SPD fusionieren. Auch wenn's sicher sinnvoll wäre und der SPD neues Leben einhauchen würde, damit endlich, endlich mal die zerstörerische CDU abgesägt werden kann.

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ach-nur-so 10.06.2019, 21:53
157.

Nein, es klingt nicht irre. Aber vor einer Fusion könnten und sollten SPD, LINKE (und GRÜNE) es vor der nächsten BT-Wahl mit der Ansage versuchen, Rot-Rot-Grün bzw. Grün-Rot-Rot anzustreben. Das wäre der logische Schritt davor. Auch könnte man es mit einer Fraktionsgemeinschaft a la Union versuchen. Oder auch einfach Habeck zum Kanzler wählen und Parlamentsarbeit betreiben. Oder fusionieren. Irre ist das jedenfalls nicht.

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wauz 10.06.2019, 21:53
158. Falsche Annahme

Zitat von Bibe
... haben sich aus gravierdenden deologischen Gründen vor dem Ersten Weltkrieg auseinanderdividiert und seither nicht mehr zusammengefunden. Jetzt die Not der SPD und die Stagnation der Linkspartei als Basis für einen "Zusammenschuss" zu nehmen, ist eine Fusion des Lahmen (SPD) mit dem Blinden (Linke). Es schadet beiden, sowohl ideologisch als auch pragmatisch. Daher werden die Konservativen nicht heulen, sondern die Sektkorken knallen lassen,
Die Linke besteht im Wesentlich aus SPDlern. Denn viele vergessen, dass auch die SED keine kommunistische Partei war (und das auch nie für sich beansprucht hat!) sondern aus der SPD und KPD formiert wurde. Die kommunistischen Ideen sind dem Machterhalt geopfert worden. Außerdem bestand die Mitgliedschaft zum Schluss mehrheitlich aus Opportunisten, die Karriere machen wollten. Die sind dann mit der 2Wwende" auch gleich abgehauen.
Der Rest, der sich dann in PDS umbenannt hat, bestand dann aus traditionalistischen Sozialdemokraten.
Die PDS hat dann mit einer Abspaltung der SPD fusioniert. Und das Ergebnis war dann eine Zweit-SPD. Der Anteil der Kommunisten bei der Partei Die Linke war verschwindend gering. Man muss bei der "Kommunistischen Plattform" dazu wissen, dass gut die Hälfte ihrer Mitglieder einfach nur die Abgesandten irgendwelcher Vorstände waren, die eben wissen wollten, was da läuft. Mithin ist da bald auch nichts mehr gelaufen.
Von der KPD, die als Ergebnis des WK1 entstanden ist, ist nichts mehr übrig, außer zweier Polit-Sekten namens DKP und MLPD. Beide sind politisch nicht mehr relevant.
Man kann es auch verschärft ausdrücken: die Sozialdemokratie als Ganzes ist politisch tot.

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redwed11 10.06.2019, 21:55
159.

Zitat von eubuleus
wie oft will man dieses sozialistische Experiment denn noch scheitern sehen ? Alle Formen führten noch immer zu Verarmung kompletter Bevölkerungen und früher (meist) oder später (kein Beispiel bekannt) dann zu menschenverachtender Diktatur. Sozialismus heißt - Einheitsmeinung - Enteignung der Erfolgreichen (motiviert die auch unglaublich) - Einheitspartei (da nur eine Meinung) und am Ende Korruption durch die Regierenden. - Regierung des Mittelmaßes Ich habe Kinder und absolut keine Lust auf solchen Blödsinn. RRG funktioniert nur mit Finanzausgleich - den gibt’s aber für den Bund nicht.
Im Moment Verarmen Millionen Mieter in diesem Land und das nicht im Sozialismus sondern im Turbokapitalismus wo sie um ihre erarbeiteten Werte gebracht werden, damit einige wenige Miethaie ihre unermessliche Gier befriedigen können. Menschen aus ihren Wohnungen zu vertreiben ist auch menschenverachtend und dazu braucht es keinen Sozialismus.

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