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SPD und Linke: Zusammenlegung jetzt!
picture alliance / Andreas Arnol

Die Zeit ist reif: Eine Fusion der SPD und der Linken würde die progressiven Kräfte des Landes bündeln und ihnen ein klares Profil geben.

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Tom82 10.06.2019, 18:44
10. Macht nur!

Wähle seit Jahren links, wenn das kommt, such ich mir ne neue Partei, aber sicherlich keine SPD/Linke.

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Mehrleser 10.06.2019, 18:45
11.

Progressive Kräfte - SPD und die Linke? Echt jetzt? Beide Parteien haben auf Gremienebene nicht verstanden, wie die Welt heute tickt. Klassenkampf aus dem letzten Jahrtausend hilft nicht. Und beim Umverteilen muss man auch die Leistenden abholen, sonst wird das nix - Stichwort Steuerverschwendung. Da sind SPD und Linke in Berlin kein Vorbild!

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MiSoOtt 10.06.2019, 18:47
12. Endgültiges Aus

Dieser Vorschlag ist so indiskutabel, dass jede(r) in der SPD die/der das für diskutierbar hält umgehend aus dieser Partei ausgeschlossen werden sollte.

Bei der Linken sind es im besten Fall gefährliche Utopisten, viele Ex-Stasis oder Anhänger, die leider nie hinreichend rechtsstaatlich belangt wurden und der Rest Wölfe im Schafspelz.

Jede SPD die mit dem Ziel antritt mit der Linken koalieren zu wollen, ist für mich unwählbar. Das ist leider - zu meinem größten Bedauern - die letzte Maxime, mit der ich noch Wahlentscheidungen treffen kann. Wirklich Positives kann man ja leider von niemandem erwarten.

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k70-ingo 10.06.2019, 18:47
13.

Zitat von pamhalpert
Ich bezweigle dass man bei der Linken was mit der Hartz-IV-Partei zu tun haben will. Und außerdem: In dem desolaten Zustand, in dem die SPD sich derzeit befindet, wäre die Linke ja schön blöd. Und warum gleich fusionieren? Jahrelang hat die SPD R2G vehement abgelehnt und progressive Regierungen damit aktiv mit verhindert. Und jetzt, wo das Schiff sinkt, ist die Linke gut genug, den Retter zu spielen? Sollen sich doch Koalitionen a la R2G erstmal beweisen. Dann braucht es übrigens auch keine Fusion.
Die Linke soll sich erst einmal selber retten. Die ist dem Untergang nicht weniger geweiht.

Im Osten sterben die alten Stammwähler weg und im Westen konnte sie sich nie etablieren und krepelt immer um, meist unter der Fünfprozenthürde herum.

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Lupenreiner.Demokrat 10.06.2019, 18:47
14. Progressiv??

Was hat denn eine Fusion von SPD und Linken progressives??
Ich sehe bei beiden nur rückwärts-gewandtes Arbeiterklassen-Denken.
Das ist aber doch von beiden das Problem: Die Arbeiterklasse stirbt langsam aus.

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ludovico_amalgami 10.06.2019, 18:48
15. SPD-Stammwähler

Zitat von meinemutti
Es reicht wenn die Sozen für den Mist, den sie in den letzten Jahren verzapft haben, abgestraft wurden. Es ist eine grundlegende parteiliche Erneuerung der SPD von Nöten. Der dann auch Taten (!) folgen und kein „Ätschibätschi“ oder „auf die Fresse“. Mut zu linker, authentischer und überzeugender Politik und nicht das permanente schielen auf Umfragewerte und die Hoffnung durch Anpassung wiedergewählt zu werden.
Die SPD hat ihre Stammwählerschaft systematisch verprellt, ohne dass gleichzeitig neue, junge Wähler angezogen wurden. Die wählen lieber das grüne Original, während weite Teile der einstigen Arbeiterschaft zur AfD übergelaufen sind. - Was der SPD völlig fehlt, ist eine Vision für ein Deutschland bzw. Europa von Morgen bzw. Übermorgen...

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karl_der_kurze 10.06.2019, 18:49
16. Irre

Irre kann man ja, bei SPON. Je schwindender die Gestaltungshoheit, desto verrückter die Ideen. Verstaatlichungs-Kevin als Kanzlerkandidat einer vereinigten Handschlags-Linken: make my day.

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Christofkehr 10.06.2019, 18:51
17.

Die Utopie hat wenig Chancen vor den Bedenkenträgern. Die aber können ja später noch ins Boot hüpfen. Sammelbecken statt Zersplitterung ist doch ne gute Idee...

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erzengel1987 10.06.2019, 18:51
18. es klingt so schön

Das ganze hat einen Haken. Die Linke Bewegung als Gesamtheit gibt es so wenig, wie es eine rein liberale, oder konservative Linie gibt. Auch eine klare Grüne Politik gibt es nicht, auch wenn hier nur die Grünen bzw. im liberalen nur die FDP stehen.

Die SPD und die Linke haben durchaus unterschiedliche Antworten auf die gleichen Fragen. Einige Antworten der beiden Parteien sind komplett unterschiedlich.
Genauso gibt es im "rechten" Lager ebenfalls verschiedene Antworten. So ist die CDU eine Partei der Mitte, die mit Annegret wahrscheinlich nochmal mehr nach Rechts driftet. Gefolgt von der CSU und eben der AFD.
Allein die CDU CSU kann man als zwei Parteien ansehen... es gibt durchaus Bedürfnisse, dass die CSU in anderen Bundesländern ebenfalls gewählt werden kann. Dagegen gibt es auch in Bayern den wunsch die CDU zu wählen.

Eine Fusion... ist am Ende eventuell kontraproduktiv. Die Ideen der Linken zur Nato finde ich persönlich gut. Das ist ein Bündnis was man zumindest mal überdenken sollte. Aber in meinen Augen hin zu einer starken EU als Staat. Die Linke bietet in der hinsicht eine Linke Alternative und eine Unabhängigkeit zur USA. Denn die EU hat keine Feinde nur Handelspartner.

Eine Fusion aller Parteien zu den alten vier ist in meinen Augen also ... gefährlich.
SPD, CDU, FDP und die Grünen haben alle zu bestimmten Themen sehr ähnliche Antworten.

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Horst Scharrn 10.06.2019, 18:52
19.

Die SPD müsste einfach nur sozialdemokratische Politik machen statt jeden Neoliberalen Blödsinn durchzuwinken den sich die CDU ausdenkt.
Sobald die SPD wieder konsequent Politik für abhängig Beschäftigte macht, also für Arbeiter und Angestellte, sind die schlagartig wieder bei 30%.
Die SPD soll nicht versuchen die Politik der CDU oder der Grünen zu kopieren, das können die Originale nämlich viel besser. Die SPD sollte stattdessen hingehen und sich auf ihren Markenkern besinnen.
Und dann hingehen und klaren Lagerwahlkampf für Rot-Rot-Grün machen mit der Ansage bei Umweltpolitik auf die Expertise der Grünen zu vertrauen und bei Sozialpolitik zusammen mit der Linken Lösungen zu entwickeln von denen die unteren 80% der Gesellschaft profitieren.

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