Forum: Politik
SPD und Linke: Zusammenlegung jetzt!
picture alliance / Andreas Arnol

Die Zeit ist reif: Eine Fusion der SPD und der Linken würde die progressiven Kräfte des Landes bündeln und ihnen ein klares Profil geben.

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seinedurchlaucht 11.06.2019, 16:18
260. Gibt es schon

In Berlin. In der Stadt, in der wenig klappt, die alimentiert werden muss, damit sie über die Runden kommt und in der man seit Jahren versucht, einen Flughafen zu bauen. Das hat sich bewährt und sollte auf Bundesebene eingeführt werden

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fellmonster_betty 11.06.2019, 16:28
261. macht nur

Wehner rotiert, Willy erhebt sich, Bebel erscheint. zusammen bedeutet Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Macht Handlungsplan und keine Personaldebatten. Zeigt wie Ihr es besser machen wollt, erst danach mit wem! aber Hände weg von der Fusion mit links. das sind Kommunisten! Alles vergessen?

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Retired 11.06.2019, 16:39
262. SPD soll ihre sozialen Hauptthemen durchsetzten

und das geht nur mit RGR oder GRR.
Gerechte Steuerpolitik, Freibetrag bis 1.500 Monatseinkommen.
Bürgerversicherung für alle und höhere Beitragsbemessungsgrenzen, wie alle anderen Länder in Europa.
Alle zahlen in die Rentenversicherung nach Schweizer Modell.
Nur somal als Beispiele

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kakophoniephobie 11.06.2019, 16:53
263. Solche Gedankenspiele verbieten sich

Eine programmatische Erneuerung erwarten Wähler und Medien von der am Boden liegenden Weder-Fisch-noch-Fleisch-Partei. Erneuerung und Aufbruch sind nach Überzeugung des linken Flügels der SPD nur in der Opposition möglich. Konservative wie die Seeheimer und Schröderianer sehen das ganz anders. Solange es den gespaltenen Sozialdemokraten nicht gelingt, die unterschiedlichen Strömungen unter einen Hut zu kriegen und mit einer Stimme zu sprechen, wird sie weiter abgestraft werden. Gespalten sind im Übrigen auch die Linken. Realos und Fundis stehen sich unversöhnlich gegenüber. Die Fundis mit Katja Kipping scheinen seit dem Rückzug von Sahra Wagenknecht den Ton anzugeben. Die von Teilen der Linken und der Wählerschaft als sozialistisch-leninistisch empfundene politische Positionierung kommt jedoch vor allem im Osten der Republik nicht gut an. Die Partei verliert zunehmend, insbesondere an die AfD. Angesichts der Zerrissenheit sowohl der SPD als auch der Linkspartei verbieten sich Gedankenspiele wie die des Linksvordenkers Daniel Cohn-Bendit.

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Kanalysiert 11.06.2019, 16:55
264.

Kipping muss erst weg, die derzeitige Führungsriege will doch kein Wähler. Aber dank der medialen Hetz-/Verleumdungs- und Schmierkampagnen wird es die rechte politische Seite sicherlich schaffen, die Dummen zu überzeugen, nicht für ihr eigenes Wohl zu wählen.

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rolforolfo 11.06.2019, 16:58
265. die progressiven Kräfte des Landes bündeln..

Herrr Kuzmany "Eine Fusion der SPD und der Linken würde die progressiven Kräfte des Landes bündeln" - das meinen wahrscheinlich hauptsächlich SIE, dass diese zwei die progressiven Kräfte wären.
Depressiv würde es eher treffen.-....

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wallabi 11.06.2019, 17:00
266.

Zitat von ludovico_amalgami
In welcher Sofa-Ecke hat Herr Kuzmany die letzte Bundestagswahr verschlafen? Da war ein gewisser Herr Schulz (die alten Genossen kenen ihn noch) mit einer sehr klaren Botschaft angetreten: Soziale Gerechtigkeit (und sonst beinah gar nix). Dies jetzt als revolutionäres Rezept für künftige Wahlkämpfe anzupreisen, zeugt schon von... Ja von was eigentlich? Realitätsverlust? Sturheit? Starrsinn? Ich weiß es nicht...
Das reicht tatsächlich nicht. Aber gepaart mit vernünftiger und nicht völlig bürgerentfernter Zuwanderungspolitik (wie die Sozialisten es in Dänemark gemacht haben) würde alles entscheidend verändern.
Die Grünen hätten mMn wieder ca. 10% weniger und die SPD wäre bei deutlich über 20%. Und wenn man dann noch die simplen und theoretischen Parolen der Grünen in Sachen Klima nicht nachplappern würde (wer will denn kein gutes Klima?), sondern, da die Grünen tatsächlich nur plappern müssen, diese Partei stellen würde, wäre man bis zur nächsten BTW von 30% nicht weit entfernt.

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Freund des Spiegel 11.06.2019, 17:05
267. Coole Idee

"Denn das wäre doch was: Eine erkennbar linke SPD setzt sich für einen höheren Spitzensteuersatz ein, für eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer, für eine endlich mal wirksame Kontrolle der internationalen Finanzmärkte."

Erstens. Außer kurzfristig etwas höhere Steuern, was wäre denn mit diesen Forderungen gewonnen. Die Kuh, die man melkt, schlachtet man nicht. 80% der Steuereinnahmen kommen von den 10% gut bis sehr gut verdienenden.

Wann begreift die SPD und by the way auch die Schreiberlicge des Spiegel es endlich. Nicht der "rechte" Flügel der SPD ist
Schuld am Desaster, sondern der Grund, warum es die SPD überhaupt noch gibt. Wie blind kann man sein?
Nach jeder verlorenen Wahl rückt die SPD weiter nach links, demnächst überholt sie die Linke links. Und verliert dann weiter.

Kommt irgendwann mal jemand auf die Idee, dass außerhalb der Politikblase in Berlin und dem Hauptstadtjounalismus (inkl. der Ableger in Hamburg ;-) ) die Menschan ganz andere Sorgen und Probleme haben als die, auf die die SPD immer neue, falsche Antworten sucht?

Wieder zurück in die Mitte und Politik machen für die arbeitende Bevölkerung. Die hundsmiserablen Mitarbeiter von Berliner Start Ups z.B., denen gesagt wird, sorry, wir sind Start Up, mehr geht nicht. Und wenn dann das coole Start Up verkauft wird, gibts halt keine Gewinnbeteiligung. Ups ...

Oder für die Millionen Arbeitnehmer, die für den Mindestlohn in der Gastronomie oder im Hotelgewerbe schuften. Oder die Millionen Krankenschwestern und Pflegedienstkräfte, die im Schichtdienst schuften. Oder oder oder ...

Nicht die Harz IV Empfänger werden der SPD wieder aufhelfen. Sondern nur die arbeitende Bevölkerung. Und für die hat die SPD, außer dummen Sprüchen, leider nichts im Angebot. Dahin, wo es schmuzig ist ... da muss die SPD hin. Aber da dort überwiegend noch Akademiker aus den Türmen der Sozialwissenschaft sitzen, die über diese Menschen nur die Nase rümpfen, wird das nichts. Ach ja, und hier ist übrigens Kevin ganz weit vorn dabei.

Franziska Giffey hätte echtes Potential, wenn sie denn die Lehren aus ihrer Zeit in Neukönn wieder enddeckt statt nur nach dem Berliner Politikmainstream zu handeln. Das heißt, auch fordern. Gerade von denen, die Harz IV brauchen. Nicht um diese Menschen zu demütigen. Sondern um den Menschen, die das Geld erarbeiten, zu zeigen, dass es sich lohnt, zu arbeiten.

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probstheida 11.06.2019, 17:50
268.

SPD und LINKE zusammenlegen mit dem Rechtsaußen von Bündnis90/Grünen Daniel Cohn Bendit als Taufpaten???

Da war wohl das letzte Bier schlecht? Und das erste auch.... und die 10 dazwischen....

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wauz 11.06.2019, 17:58
269. Außenpolitik spielt bei der Linken gar keine Rolle

Zitat von juttakristina
ulrich.schlagwein, ...was sie dann (weiter) von der Linken entfernen würde, da sich dort doch so einige Putin-Versteher tummeln... Wobei sich gerade einige Unionspolitiker bemühen, da der Linken und der AfD den Rang abzulaufen.
Ein paar 2Forderungen" sind noch keine Politik. Um es mal auf den Punkt zu bringen: inzwischen macht die Linke genau so wenig Politik, wie die SPD. beide Parteien sind schon mit Wahlkämpfen überfordert, weil alle Energie in Intrigenspiele und Personaldebatten geht.
Vor der Bt-Wahl hat der Parlamentsapparat wenigstens noch vernünftige Vorschläge gemacht. Das hat sich auch geändert.
De facto sind alle Bt-Parteien gespalten. Die Union noch am wenigsten. Und die Grünen verdecken es gut.

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