Forum: Politik
SPD und Linke: Zusammenlegung jetzt!
picture alliance / Andreas Arnol

Die Zeit ist reif: Eine Fusion der SPD und der Linken würde die progressiven Kräfte des Landes bündeln und ihnen ein klares Profil geben.

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drui 10.06.2019, 19:28
70. Super Idee!

Und so kreativ, einzigartig und historisch beispiellos! Ich schlage einen schmissigen Namen vor, der die sozialen und nationalen Anliegen von SPD und Linken kämpferisch widerspiegelt: Sozialistische Einheitsfront Deutschlands! Wenn dann noch die restlichen Parteien in unwichtige Blockparteien umgewandelt und das Wahlsystem kreativ angepasst wird, fährt die SED bestimmt wieder Wahlsiege von 99% und darüber ein! Vorwärts! Freundschaft!

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hobie14 10.06.2019, 19:30
71. What??

Ja, herrlich: jeden Tag Solidaritäts- und Sympathiebekundungen mit Maduros Venezuela & Wohnungen werden dann demnächst wieder staatlich zugeteilt. Alle Betriebe verstaatlichen. Und lasst uns aus der Nato austreten, wer braucht die schon? Der Staat war und ist immer schon der bessere Unternehmer gewesen. Gehts noch?

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h.gedau 10.06.2019, 19:30
72. der Durchbruch

Es ist 5 nach 12 für die SPD. Geisterstunde! Mit den Grünen stoßen die utopischen Sozialisten dazu. Ab wann wird enteignet? Nach meiner Kenntnis sofort. Unverzüglich.

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Das Pferd 10.06.2019, 19:30
73.

Zitat von GlobalerOptimist
Was nach Meinung des Autors an den Linken progressiv ist, das ist mir ein Rätsel.
progressiv können Sie mit fortschrittlich übersetzten. Und die Idee, daß Geschichte "gesetzmässig" in eine bestimmte Richtung fortschreitet, ist tief in der Linken DNA. Links ist sozusagen die Idee dafür zu sein, daß die Geschichte in die gesetzmässige Richtung fortschreitet. Daß das ein Logikloch hat weiß ich auch, aber ich bin ja kein Linker mehr. Koservativ ist hingegen tendenziell eher vorsichtig mit Veränderungen (dagegen wäre Unsinn), Liberale haben da eher die ergebnisoffene Entwicklung als ganz grobe Richtung.

Man kann also Linke Parteien durchaus als progressiv bezeichnen. Das ist nicht etwa ein anderes Wort für gut ;-) Das ist, wenn man nicht an die gesetzmässige Entwicklung von Gesellschaften glaubt, eigentlich noch nicht mal eine definierte Richtung.

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quark2@mailinator.com 10.06.2019, 19:30
74.

Tja, die Grundidee der SED ... Allerdings gibt es immer zwei Ansätze - entweder zu versuchen, den Kapitalismus sozialer zu machen, oder eben, wenn man nicht glaubt, daß dies auf Dauer möglich ist, ihn im Kern zu verändern. Da das Grundgesetz den zweiten Ansatz verbietet, bleibt vordergründig nur der sozialdemokratische Ansatz. Aber ich denke, in beiden Parteien gibt es Menschen, denen das nicht genug ist. Aber am Ende des Tages sind diese Parteien historisch verfeindet und zwar nicht nur in Deutschland. Auch der Bürgerkrieg in Russland zwischen Bolschewiki und Menschewiki (Rot- und Weißgardisten) drehte sich um diese Frage. Würde man SPD und Linke vereinigen, wer würde dann wohl das Ruder in die Hand nehmen ? Der Seeheimer Kreis ? Die Kommunistische Plattform ? Das Meinungsspektrum links von der Mitte ist einfach viel weiter gespreizt, als rechts von ihr. Ich sehe da keine Einigung, solange die soziale Lage nicht absolut verzweifelt ist.

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steppenwolf81 10.06.2019, 19:31
75. Tot oder lebendig

Etwas weit gegriffen wäre meine Utopie, das Politgerangel um Parteienbildung abzuschaffen und eine reine Personenwahl zu schaffen, die mit freiem Mandat im Parlament sitzt. Einstellung nach Qualifikation. Spannend zu erleben, ob den Ösis das Momentane in einigen Monaten nicht auch lieber ist als das Wursteln vorher.
In DE, das ist sicher, braucht es aber eine vernünftige Opposition, da hier Fraktionszwang und Kolalitionen herrschen - die beide auf ihre Weise das demokratische Wahlergebnis komplett aushebeln. Egal. Bis es soweit ist: macht eine klar akzentuierte und stark profilierte Ansage und Neuformation. Einen ernsten Gegenentwurf. Und der bietet sich als Überlebenschance für alle Sozen an: SPD und Linke. Schranken überwinden, eigene rote Linien aufgeben und Neustart mit Blick nach vorn, dem Wohl aller als Ziel.

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sebi76 10.06.2019, 19:32
76. Immer wieder erstaunlich...

Wie sich der linke Flügel der SPD vollkommen unrealistischen Tagträumen hingeben kann. So eine Fusion wäre zusammen schwächer als allein. Der sozialliberale Wählerblock ginge endgültig verloren. Im Westen würde die SPD schwächer, im Osten vermutlich die Linke. Zusammen käme man Bundesweit wahrscheinlich noch immer nicht an den Grünen vorbei, die auch von dieser Entwicklung profitieren und weitere unzufriedene SPDler abziehen können. Ich muss es wissen. Ich habe früher oft SPD gewählt, mittlerweile meist grün. Die Linke macht Minderheitenpolitik: Hartz4-Empfänger, Mindestlohnempfänger, arme Rentner - mal bitte zusammenrechnen, wie viele Deutsche das in Summe sind. Nicht allzu viele und dann haben diese noch einen besonders hohen Anteil Nichtwähler und AfDler. Die Partei rennt weiter munter in Richtung Nische. Glück auf, Genossen.

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syracusa 10.06.2019, 19:32
77. 13% SPD + 7% Linke = 35% Grüne

Die Gleichung Cohn-Bendits geht nicht auf. Sie lautet korrekt: 13% SPD + 7% Linke = 35% Grüne

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GP1 10.06.2019, 19:32
78. Wenn die LINKE

wieder in der Realität angekommen ist, kann sie sich ja wieder mit der SPD vereinen. Ansonsten werden die LINKEN höchsten auf irgendwelchen Folklorefestivals noch gebraucht. Der Herr Kuzmany sollte sich mal bei den Menschen im Land umhören und nicht in irgendwelchen Träumen schwelgen.

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josho 10.06.2019, 19:33
79. Gute Idee, die aber nur geht, wenn.....

....die jetzige alte Garde der SPD abgetreten ist - restlos. Das wird sie natürlich nicht tun, deshalb gibt das nichts....

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