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SPD und Neuwahlen: Genossen fordern Umdenken von Schulz
REUTERS

Kommt doch noch die GroKo? SPD-Chef Martin Schulz ist eigentlich für Neuwahlen - viele Genossen halten das für den falschen Weg. Im SPIEGEL machen sie Druck auf ihren Parteichef.

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Kanalysiert 22.11.2017, 14:02
120. Nicht umfallen!

Erstens wäre dann Frauke Petry raus, drum will diese auch keine Neuwahlen, eine weniger von diesem (Ex)AfD Geschwärl. Zweitens braucht die SPD dringend (!) eine inhaltliche Erneuerung, die Partei hat ihre Wurzeln komplett verloren und muss aufhören, sich mit der CDU/CSU um diese Populismusmitte zu prügeln.
Drittens wäre es peinlich und ich sehe schon jetzt die Schlagzeilen "Schulz der Umfaller" und ähnliche Häme, die das generieren würde und nur noch mehr an der Glaubwürdigkeit und Substanz zehren würde.

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chickenrun1 22.11.2017, 14:04
121. verbrannte Erde

Nein, eine Groko ist mit dieser Vorgeschichte der festen Aussagen einer SPD Führung nicht zu machen. Der Glaubwürdigkeitsverlust wäre einfach zu groß. Auf welche Aussagen der Politiker könnte man sich denn da überhaupt noch verlassen ?! Neustart, Neuwahlen am Besten mit neuem, glaubwürdigem Personal. Auf beiden Seiten der Volksparteien im übrigen.

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schnurre64 22.11.2017, 14:04
122. 18% im Visier

Zitat von klausbrause
Wann endlich ist die Verzweifelung der Genossen groß genug, daß sie an sowas exotisches einen programmatischen Neuanfang denken? Es reicht allerdings nicht, zaghaft links zu blinken (Genosse Schulzens Wort von der Kapitalismuskritik), es müsste schon etwas fundiertes sein. Dabei bietet die Geschichte der spd genug Inspiration (kleiner Tipp an die netzwerkenden Kanalarbeiter; Es gab auch vor Gerhard Schröder und Otto Lambsdorff, den beiden Vätern der heutigen spd, eine politisch wirksame SPD).
Wann endlich ist die Verzweifelung der Genossen groß genug.........

Das wird der Fall sein, sobald die SPD in der Wählergunst bei 18% gelandet ist !

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lathea 22.11.2017, 14:04
123. Bei den letzten Wahlen habe ich......

......die SPD gewählt, weil mir an der CDU/CSU der Seehofer überhaupt nicht zugesagt hat und weil ich keine schwarz-gelbe Koalition haben wollte. Ich habe viel von Schulz gehalten und habe mich sehr über seine Nominierung gefreut. Aber der Wahlkampf war miserabel. Nicht authentisches Gefasel und unbegründete Überheblichkeit. Dennoch habe ich SPD gewählt. Bei Neuwahlen würde ich nur noch die Grünen wählen, obwohl ich deren Flüchtlingspolitik vollkommen ablehne, aber eine Stärkung der Grünen würde eine schwarz-grüne Koalition ermöglichen. Wenn Schulz jetzt kein vernünftiges Vorgehen zeigt und weiter auf dem Niveau seines Wahlkampfs verbleibt, ist für mich die SPD unter seiner Führung gestorben. Wer nicht regieren will und seiner Verantwortung, um die er sich bewirbt, auch nicht gerecht werden will, weil er Angst hat, dass er einer Kanzlerin Merkel nicht ebembürdig ist, braucht auch nicht mehr gewählt werden. Merkel ist besser als Schulz, Lindner, Seehofer & Co. Solange sie kandidiert, wird sie als Kanzlerin bei der Mehrheit der Bevölkerung die erste Wahl sein. Machtkämpfe können sich die anderen in 4 Jahren liefern, nachdem sie zuerst bewiesen haben, was sie können. Momentan beweisen Schulz, Seehofer und Lindner lediglich, dass sie Merkel das Wasser nicht reichen können. Wenn Schulz in 4 Jahren noch Kanzler werden will, dann muss er in Regierungsverantwortung und sich beweisen. Der Wähler vergisst zwar, aber nicht so schnell. Mit Meckern, Stänkern und Faseln beweist man sich nicht, sondern zeigt lediglich Führungsschwäche.

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robana 22.11.2017, 14:04
124. Und ich habe die Ahnung ...

Zitat von matbhmx
.... Dass in der SPD Stimmen laut werden, einfach die alte GroKo fortzusetzen, hat doch vor allem als Grund, dass man die Ahnung hat, die nächsten Wahlen könnten für die eigene Partei noch schlimmer ausgehen - und da würde so mancher im Bundestag sein Mandat verlieren. Es dürfte also bei einigen das eigene wirtschaftliche Interesse im Vordergrund stehen, wenn man an die alte GroKo anknüpfen möchte!
das die SPD, wenn sie in eine neue GroKo geht, in 4 Jahren faktisch nicht mehr existent ist.
Warum kapieren es einige nicht wohin 2 Groko's die SPD gebracht haben?

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Neandiausdemtal 22.11.2017, 14:05
125. Von wegen!

Ich bin langjähriger Genosse und vertrete als Gewerkschafter deutlich mehr als Zehntausend Arbeitnehmer und ich sage ganz klar: Nein, keine GroKo!
Die einzige halbwegs vernünftige Möglichkeit ist ein Angebot an die CDU und die Grünen und ausdrücklich unter Ausschluss der CSU zu regieren. Dann werden wir ja sehen, ob die Union und Merkel so staatstragend sind, wie sie immer heucheln.
Ansonsten Neuwahlen, irgendwann wird es für RRG schon reichen.
Möglicherweise geht es vorher nochmal durch ein Jammertal, dann ist das eben so.

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lalito 22.11.2017, 14:05
126. und

Zitat von Marut
. . . Und genau deshalb wird die CSU bei so einer Koalition nicht mitspielen.
Und sie wäre Überflüssig, die CSU, in einer Dreierkoalition. Das ist die Option der Kanzlerin, Druck auf die kleine Nervklitsche ausüben zu können. Der Pragmatismus der Grünen kommt ihr dabei sehr zupass.

Haben sich in den vier Wochen kennengelernt, da weiß Sie jetzt genau was geht, vor allem mit wem und auch was nicht. Strobl hat sich in BW mächtig ins Zeug gelegt und das läuft ja ziemlich reibungslos. Die Sondierung wird im Nachhinein vorherig Undenkbares möglich gemacht haben.

Wäre gut für die Ruhe und Konzentration auf die Aufgaben in den nächsten Jahren, die Bayern aus der Opposition heraus ihren Landtagswahlkampf machen zu lassen. Färbt dann wenigstens nicht so übel ab . . .

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Willi247 22.11.2017, 14:06
127. Neuausrichtung notwendig

Ich denke dass die SPD dringend eine Neuausrichtung braucht. Dies gilt auch in nicht zu unterschätzendem Masse bei der Migrationspolitik. Die FDP hier als rechts zu verteufeln wird nicht helfen. Gerade diejenigen die nicht zu den Besserverdienenden gehören sind auf den Schutz unserer Regierung angewiesen. Diese sind es auch die die Last der derzeitigen Migrationspolitik am härtesten trifft.

Sollte die SPD sich dann doch zum Steigbügelhalter für eine gescheiterte Frau Merkel machen muss sie damit rechnen dass sie vom Wähler weiter abgestraft wird.

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pom_muc 22.11.2017, 14:09
128.

Zitat von Nandiux
Merkel muss eine Mehrheit hinkommen. Der Ball liegt nicht bei der SPD. Zur Not könnte man sich bestimmt auch auf eine Minderheitsregierung verständigen.
Eigentlich ist es so dass alle Parteivorsitzender das Recht haben Sondierungsgespräche aufzunehmen.

Wenn Schulz regieren wollte sollte er anfangen im linken Lager mit rot-grün zu sondieren und dann kann er ja ebenfalls eine geduldete Minderheitsregierung anstreben.
Nur will Schulz halt nicht anfangen zu sondieren weil die SPD dann weiter nach links rücken würde und bei der nächsten Wahl mit 15% da stünde.

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midastouch 22.11.2017, 14:09
129. GroKo mit Schulz als Kanzler

Entweder eine GroKo mit Schulz als Kanzler (endlich mal einer, der reden kann und sich nicht Klartext nicht scheut) oder Schwarz-Rot-Grün ohne CSU (die unsägliche Bayernfolklore auf Bundesebene hätte dann endlich ein Ende).

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