Forum: Politik
SPD uneins über GroKo: Plötzlich wollen sie nachverhandeln
DPA

Prominente Sozialdemokraten äußern sich "sehr kritisch" über eine Große Koalition mit der Union - nur einen Tag nach dem Ende der Sondierung. Ein Landesverband stimmt offen mit Nein, andere wollen nachverhandeln.

Seite 17 von 45
der-meister! 14.01.2018, 09:04
160. Die Politik kreisst um sich selbst.

Es gibt keine Mehrheit für eine linke Politik. Das ist das klarste Wahlergebnis. Sollte sich die SPD jetzt weigern zu regieren, muss wohl neu gewählt werden. Mal sehen, was dann heraus kommt. Ich werde den Regierungsverweigerern von links bis rechts dann meine Stimme vorenthalten. Es ist ein Unding, wie weit sich die gewählten Volksvertreter/innen von ihrem Wahlauftrag bereits abgekoppelt haben. Die Politik kreisst um sich selbst. Es wäre mal eine lohnenswerte Idee, die Mitgliedschaft im Bundestag auf ein bis maximal zwei Wahlperioden zu begrenzen. Die Gewählten bekommen eine Chance den Wahlauftrag umzusetzen und wenn Sie das nicht tun, kommen sie nicht wieder dran.

Beitrag melden
Paddel2 14.01.2018, 09:09
161. Frei übersetzt

Die SPD will keine Verantwortung übernehmen.

Beitrag melden
kritischer-spiegelleser 14.01.2018, 09:15
162. Schulz kanns nicht

Er kann nicht einmal verhandeln. Die SPD kann dem Papier in Gänze zustimmen oder es ablehnen. Und dann eben ihren Schulz "entsorgen". Denn auch als Minister wäre er nicht tragbar!

Beitrag melden
Bernhard.R 14.01.2018, 09:21
163. Wenn die Regierung erst vor Ostern

gebildet werden soll, bleibt viel Zeit für Koalitionsverhandlungen. Die Sondierungen hießen ja deshalb so, weil sie ein unverbindliches Abklopfen der Positionen der Anderen waren. CDU Politiker wollen unbedingt daran festhalten. Das zeigt, zu wessen Gunsten die Sondierungen gelaufen sind. Die SPD hat also wieder Luft nach oben!

Beitrag melden
maria-egypt 14.01.2018, 09:21
164. Eine Null???

Wer hat denn diesen Luftballon gestaltet? Schulz´ Kopf anstelle der Null in der Jahreszahl.... Herrlich... Honi soi qui mal y pense....

Beitrag melden
helmut.alt 14.01.2018, 09:22
165. Wenn man nur 20% der Stimmen hat,

dann kann man sich nicht einbilden, dass man bei den Sondierungsgesprächen alle politischen Wünsche durchsetzen kann. Das geht am Wählerwillen vorbei. Noch schlimmer ist es, wenn die Verhandlungen abgeschlossen sind und man nachbessern will. Das sind Erpressungsversuche nach dem Motto: Ohne uns keine Regierung.

Beitrag melden
tomlex27 14.01.2018, 09:22
166. Zeit zur Landung für die SPD

Was sich jetzt zeigt ist ein deutlicher Riss zwischen der SPD Basis und der Regierungs- SPD in Berlin. Mich macht es stutzig, dass der sonst um klare Analysen nicht verlegene Sigmar Gabriel das nicht sieht, vor allem nicht das nahende Ende dieser Partei, tritt sie in eine Groko ein. Seine Aussage, nachdem die FDP ja keine Lust hat, müsse die SPD ran. Immer auch mit der Ausrede der staatspolitischen Verantwortung. Wenn Gabriel und die Berliner Leute mit dieser personifizierten Unfähigkeit an der Spitze einfach nur an der Macht bleiben wollen, dann sollen sie eben sagen. Ansonsten sollten sie unbedingt aussteigen um das Wählervotum zu akzeptieren. So weit war die SPD noch nie von sich und den Wählern weg. Allein die Sondierungsergebnisse dokumentieren die unfassbaren Fehlstellen des seit jetzt zwölfjährigen Andauerns des Nichtstuns dieser Kanzlerin. Mittlerweile haben 3/4 der Bevölkerung gemerkt, dass sie von einer Blenderin regiert werden, die SPD- Granden ficht das scheinbar nicht an. Frau Merkel, dass steht schon jetzt fest, wird in 10-15 Jahren in der politischen Rückschau eine katastrophale Leistungsbilanz vorgehalten bekommen. So wie auch die Medien über die Berichterstattung darüber. Die SPD hat die Möglichkeit das seit einer Dekade andauernden Verschlafens unserer Zukunft zu beenden. Akzeptanz des Wählervotums und Verweigerung.

Beitrag melden
jjcamera 14.01.2018, 09:23
167. Gespalten

Langsam sickert durch, dass die SPD gar keine regierungsfähige Partei ist, sondern in ihren eigenen Richtungskämpfen unlösbar verstrickt ist. Egal ob jetzt mitregiert wird oder nicht, steht die Partei vor einer Spaltung.

Beitrag melden
hypnos 14.01.2018, 09:25
168. Weiter so

Der Neoliberalismus muss weiter ausgebaut werden. Die Reichen müssen noch reicher werden. Der dumme Rest muss dafür schuften Das garantiert nur Merkel. Deshalb muss sie unbedingt weitermachen. Denn Menschen in Existenzangst lassen sich leichter manipulieren und regieren. Liebe SPD, es reicht eben nicht, alle Errungenschaften der Nachkriegszeit mit der Agenda 2010 abzuschaffen. Unsozial ist gut. Basta.

Beitrag melden
forumgehts? 14.01.2018, 09:26
169. Wieso

sollten die Nachverhandlungen für die SPD besser laufen als die Verhandlungen? Man weiss, wie man verhandelt oder man weiss es eben nicht!

Beitrag melden
Seite 17 von 45
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!