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SPD unter Druck: Die Kampfansage der Grünen
DPA

Vor 20 Jahren gelang SPD und Grünen der Machtwechsel. Heute fordert die Ökopartei die Sozialdemokraten heraus, die reagieren gereizt. Ist die rot-grüne Liebe endgültig Geschichte?

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derhey 08.08.2018, 21:04
1. Sonderfall

in Baden-Württemberg, da sind die Grünen ja bereits vor der SPD. Bald in Bayern? Entscheidend werden wohl die Positionen in der Flüchtlingsfrage sein und da unterscheiden sich beide Parteien nicht besonders, vom Realo Palmer mal abgesehen. Da Braunkohle in Bayern kein Thema sein wird stehen die Karten nicht schlecht, daß auch in Bayern ein Sonderfall eintritt. Dann könnten die Sonderfälle bald zur Normalität gehören. Ist halt so Frau Nahles, wenn man kein eigenes originäres Profil mehr hat.

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dirk1962 08.08.2018, 21:07
2. Die SPD verliert

zusehends an Profil. Sicher ihre Minister arbeiten in der Regierung - fallen aber nicht als Teil der SPD auf. Frau Nahles ist mit Merkel auch viel zu einig um Profil zu entwickeln. Auf die einfache Frage wofür die SPD nun eigentlich steht - findet man nur sehr schwer eine Antwort. Um sich für Wählen zu profilieren ist das sicherlich zu wenig. Diese GroKo scheint wirklich das Ende der SPD zu bedeuten wie viele es vorausgesagt haben.

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Annabelle_ 08.08.2018, 21:12
3. Die SPD muss nicht grüner, sondern sozialer werden, denn

den Genossen wird's letztlich nichts bringen, sich wie die eh meist zu hoch taxierten Grünen zwar über Ungerechtigkeit in der Welt zu echauffieren, bei Ausbeutung im Inland aber munter mitzumachen.

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Osservatore 08.08.2018, 21:12
4. Trauriges Bild

SPD und Grüne geben ein erbärmliches Bild ab. Die SPD als "zweite neoliberale Garnitur" am Katzentisch der Groko, die Grünen als flauschig-weichgespülte Scheinökos und regierungsgeile Kriegsbefürworter. Es stimmt: Sage mir, wer Dich kritisiert, und ich sage Dir, was Du richtig machst.

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Heitgitsche 08.08.2018, 21:15
5. Verstaubte Parteien

Die Grünen profitieren von der Schwäche der SPD und der starken Unterstützung grüner Medienvertreter. Inhaltlich läuft bei beiden nichts mehr. Es wird spannend, in wieweit Sarah Wagenknecht beide Parteien aufmischt. Klüger ist sie allemal.

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prologo 08.08.2018, 21:15
6. Die SPD und die Grünen machen nur Politik für ihren Partei Erhalt

Das Volk ist für diese Parteien nur Stimmvieh. Das sieht man daran, dass beide gar nicht zur Kenntnis nehmen, dass inzwischen zwei Drittel der Bürger eine andere Flüchtlingspolitik wollen. Beide kritisieren Seehofer, der dieses Chaos wieder in gesetzliche bahnen bringen will, tun aber selbst gar nichts dafür. Als ein weiter so.

Alle verstecken sich unter dem humanitären Schutzschild samt Kanzlerin Merkel. Aber sie sind alle gegen die AfD. Dabei unterstützen sie mit ihrer Politik die Afd, sie treiben damit die Bürger direkt dort hin.

Renten Verarmung, soziale Ungerechtigkeiten, die wirklich akuten Themen werden bewusst vernachlässigt.
Der Mietwucher ist kein Thema für diese angeblichen Volksparteien SPD und Grüne. Der Mietwucher ist Existenz bedrohend für die Bürger, vor allem für die verarmten Rentner der Zukunft. Die Quittung dafür sehen wir in der nächsten Wahl in Bayern.

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trex#1 08.08.2018, 21:16
7. SPD zwischen den Stühlen

Die Grünen sind zur Zeit die erfolgreichste Partei, gemessen an den Zuwächsen bei Umfragen. Diese Gewinne gehen zulasten von SPD, Linken und FDP.
Das ist völlig legitim, kein Grund für die anderen, beleidigt zu sein.
Die Situation der SPD ist schwierig, sie sitzt zwischen Grünen und AfD. Wird sie grüner, verliert sie die einfachen Arbeitnehmer, vertritt sie die Interessen der einfachen Arbeitnehmer, verliert sie die Oberstudienräte und den Verwaltungsadel.

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Fuscipes 08.08.2018, 21:18
8.

Es sind die wesentlichen Inhalte, mache es auch kurz, die SPD steht für etwas Soziales, oder möchte für etwas stehen.
Die Grünen standen auch zum Teil für Abrüstung und Friedenspolitik, und so etwas wie Nachhaltigkeit.
Doch was abgeliefert wurde, ist desolat.

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Andi P 08.08.2018, 21:18
9. Das Ende ist Nahles

Die SPD ist bezüglich Personal und Themen am Ende. Wer Vorsitzende wie Nahles, Stegner und Högl hat, kann den Laden auch gleich dicht machen. Wieso plötzlich die Grünen so sexy sein sollen, laut Spiegel, erschließt sich mir nicht. SPD laut Umfragen 17% und Grüne 15% im Bund. Das sind zwei Kleinparteien die sich auch noch um die gleichen Wähler prügeln. Das heißt im Umkehrschluss, die SPD ist keine Volkspartei mehr und braucht in Zukunft auch keinen Schulzzug mehr aufstellen. Der kommt aus dem Abstellgleis nicht weg.

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