Forum: Politik
SPD unter Martin Schulz: Müntefering kritisiert Trennung von Partei- und Fraktionsfüh
DPA

Trotz katastrophalem Wahlergebnis will Martin Schulz SPD-Vorsitzender bleiben - doch einer seiner Vorgänger kritisiert den neuen Chef.

Seite 1 von 14
nixkapital 28.09.2017, 09:04
1. Na ja...

...an Martin Schulz' Stelle würde ich nichts auf die Stimmen aus der dunklen SPD-Vergangenheit hören. Gerade von Figuren, die durch ihre extrem marktkonforme Politik dafür gesorgt haben, dass die SPD da ist, wo sie heute ist.

Beitrag melden
mostly_harmless 28.09.2017, 09:04
2.

Interessant, nicht? Es melden sich nun all jene Leute zu Wort, deren Wirken die Krise der SPD ursächlich zu verdanken ist. Fehlen noch Versicherungs-Riester und INSM-Clement.

Beitrag melden
klausbrause 28.09.2017, 09:16
3.

Der Herr Müntefering, einer der Väter der Schröder-Misere der spd, der Herr, der meinte, daß Volksschule Sauerland ausreicht um zu wissen, daß, wer nicht arbeitet auch nicht essen soll, der Herr fühlt sich berufen den derzeitigen Vorsitzenden zu kritisieren.

Nun denn.

Beitrag melden
myrtle0815 28.09.2017, 09:17
4. Wie üblich..

Liebe SPD, ich bin nun genauso alt wie die Republik, zähle mich allerdings immer noch zu den 'Jungen'. Solange ich denken kann, warst du meine politische Heimat - und auch mein Frust wegen deiner ewigen Selbstzerfleischung. Kannst du nicht EINMAL zusammenhalten? Lieber Martin, mach weiter, du hast die Partei begeistert, es gab mal 30% - dass der Wahlkampf so mühselig und das Ergebnis so trist waren, lag ja zum großen Teil an deinem Vorgänger, dem alten Fuchs, zeig du allen nun was du kannst! Wie in Europa.

Beitrag melden
Harry_S 28.09.2017, 09:18
5. Schulz für SPD Katastrophe

Ich hatte ja bereits vor der Wahl an dieser Stelle auf den desaströsen Lebenslauf von Schulz hingewiesen, mit dem er in der freien Wirtschaft nicht mal zum Vorstellungsgespräch für eine Gruppenleiter-Position eingeladen würde. Nahles hat zwar nichts vernünftiges, sondern Politologie studiert, aber immerhin hat sie einen brauchbaren Abschluß von einer brauchbaren Uni, was ihr im Gegensatz zum Schulabbrecher und insolventen Kleinunternehmer Schulz hoch anzurechnen ist. Dazu hat sich Nahles anders als Schulz nicht in Brüssel an deutschen Steuergeldern bereichert, jedenfalls ist diesbezüglich nichts bekannt. Und Junker bei dem Umbau von Luxemburg zur Steueroase hat auch nicht Nahles, sondern Schulz kräftig unterstützt. Ich gehe daher davon aus, daß einer weiteren, abzusehenden Wahlklatsche in Niedersachsen Schulz abgeschossen wird und Nahles übernehmen wird. Auch wenn die Dame sicherlich nicht überall gut ankommt, glaube ich, daß es für die SPD ein Segen sein wird. Insofern hat Müntefering vollkommen Recht.

Beitrag melden
jh2015 28.09.2017, 09:20
6. Lamentieren alter Herren

Die Altherrenriege sollte sich besser zur Ruhe setzen , ihre Einwuerfe passen schlicht nicht mehr in diese Zeit. Die SPD muss ZWEI massgebliche Aufgaben bewaeltigen - in Berlin eine effektive und klar positionierte Opposition organisieren und andererseits fuer Deutschland insgesamt die Parteiorganisation staerker am Buerger " vor Ort" ausrichten und deutlich durchschlagskraeftiger aufstellen , dabei mit besonderen Schwerpunkten in einer Reihe von " Problemzonen" d.h. Bundeslaendern , wo die Partei marginalisiert ist. BEIDES geht nur mit zwei Teams , die natuerlich eng verzahnt arbeiten. Da der Parteivorsitzende ja auch Mitglied des Bundestages ist , kann er dort wenn immer geboten entsprechend auftreten. Gruene und Linke haben vorgemacht , wie dies durchaus funktionieren kann.

Beitrag melden
kugelfang 28.09.2017, 09:24
7. Müntefering, kann doch keiner mehr ernst nehmen!

Nach : wer nicht arbeitet, braucht auch nicht essen!

kam dann der Hammer von Müntefering : Mit 700Euro Rente ist man nicht ARM!

Ist der noch bei verstand?

Beitrag melden
mawies 28.09.2017, 09:25
8. Traurig & schade

Als Folge auf das katastrophale Wahlergebnis wird Andrea Nahles als Bundestagsfraktionsvorsitzende gewählt.
Wenn sich dann noch die Totengräber Franz Müntefering und Gerhard Schröder des "sozialen" Teils der SPD zu Wort melden und Tipps geben. Dann ist der Weg für zukünftige 10 plus X Prozent frei.
Wo sind die Visionen, Konzepte und Köpfe, welche für einen wirklichen Wandel mit klaren sozial demokratischer Ausrichtung stehen würden?

Ich sehe da leider NICHTS!

Beitrag melden
fx33 28.09.2017, 09:26
9. Stimmen aus der Grütze

Schröder, Dohnany, Müntefering... alles abgehalfterte Stimmen aus der Grütze, in die sie die SPD geritten haben.
Martin Schulz hat ein Chance verdient. Als er für den "fahnenflüchtigen" Sigmar Gabriel als Kanzlerkandidat in die Bresche gesprungen ist, war der Drops für die SPD für die Wahl doch schon gelutscht. Nicht Schulz ist für das Debakel verantwortlich, sondern die Parteirechten, die Neoliberalen und Wirtschaftsfreunde um den Seeheimer Kreis und den Agenda-Kanzler, und selbstverständlich die, die es nach der letzten Wahl vorzogen, von Merkel ausgelutscht zu werden, indem sie eine beinahe schon demokratiegefährdende große Koalition eingegangen sind und so alle Erfolge Merkel geschenkt haben, anstatt eine Mitte-Links-Regierung zu bilden, was auch möglich gewesen wäre.
Lasst mal die Neuen machen. Vielleicht wird das so noch mal was mit der SPD.

Beitrag melden
Seite 1 von 14
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!