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SPD-Vize in der Griechenlandkrise: "Merkel muss sich um ihren Finanzminister kümmern"
DPA

In der Griechenlandkrise tut Wolfgang Schäuble vor allem eines: Er provoziert. Das findet jedenfalls die SPD. Parteivize Stegner fordert jetzt ein Einschreiten der Bundeskanzlerin.

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qawsed 15.07.2015, 07:47
10. Schäuble

Griechenland öffentlich zum Tausch gegen Puerto Rico anzubieten, war eigentlich Grund genug, ihn zum Rücktritt aufzufordern. Dummerweise ist er gerade wegen dieser "harten Haltung" so populär. Um so schlimmer, wenn er diese Stimmung auch noch bedient. Das wird sicher Früchte tragen, die dann nachher wieder keiner gewollt hat.

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brotherandrew 15.07.2015, 07:48
11. Hat Stegner ...

... jemals auch nur entfernt so was wie "Kompetenz" gezeigt?

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dani216 15.07.2015, 07:49
12. Ich würde eher mal sagen, Herr Stegner versucht

das Unvermögen der SPD in den letzten Tagen und Wochen zu kaschieren und davon abzulenken.
Herr Schäuble macht das ziemlich gut würde ich sagen.

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lemmy01 15.07.2015, 07:49
13. Da schäumt einer

Die Linken, und da darf man Herrn Stegner getrost dazu zählen, scheinen gerade zu schäumen. Ihre beiden Superstars wurden entzaubert. Der eine zurück getreten und der andere umgefallen.

Da ist natürlich Schäuble ein dankbares Hassobjekt. Die Bevölkerung in Deutschland scheint das aber (gerade) etwas anders zu sehen.

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karl_krass 15.07.2015, 07:51
14. Genau so wenig wie die deutsche Bevölkerung...

glaubt Herr Schäuble an die Mär von der ökonomischen Gesundung Griechenlands im Euro. Aber Verstand zu zeigen ist gefährlich - da wird man sehr schnell zum Angriffsobjekt...

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dwg 15.07.2015, 07:52
15.

Und das sagt gerade Stegner, der oberste Sympathiebolzen der SPD. Unsere Frau Bundeskanzlerin kann froh sein, daß Herr Schäuble wenigsten grosso modo die Drecksarbeit macht.

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k.hauser 15.07.2015, 07:55
16. Die SPD sollte erst einmal Asche auf ihr Haupt streuen Herr Stegner!!

Wer hat uns denn diesen Schlamassel eingebrockt: Herr BMinFin Eichel + BBkpräs Welteke (beide SPD), dies mit der Aufnahme von GR in den € 2001, dies entgegen dem Rat des LZB-Präsidenten von Hessen (CDU) - die Aufnahme-Kriterien waren nicht erfüllt !! Der LZB-Präsident bekam von Welteke auf Wunsch von Eichel einen Maulkorb verpasst. Sie Herr Stegner sollten besser an dieser Stelle schweigen um weiteren Schaden von der SPD fern zu halten. Habe die Ehre.

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elizar 15.07.2015, 07:58
17. schon seltsam

Ja der Schäuble ist Schuld wegen dem fiesen Grexit-Plan.
Was soll das Geheule? 1. Erwarte ich von den Politikern, dass diese sich nicht auf ein Szenario festlegen und keinen Plan B durchspielen. 2. Hat Gabriel doch selbst zugegeben, dass er von dem Plan wusste.
Wenn also der SPD-Vize Köpfe rollen sehen will, dann kann er ja in seiner Partei gleich anfangen das Messer zu wetzen.
Populistischer Blödsinn. Können Politiker auch mal was anderes als versuchen den Wähler für blöd zu verkaufen?

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bresson1 15.07.2015, 07:59
18. (Korrekturen) Unsinnige Argumentation von Stegner, Bartsch, Krugmann und anderen

Was soll das?
Die Option einer Rückkehr zur Drachme ist ja bereits von Vertretern aller Lager immer wieder genannt worden, und nicht zuletzt auch von Vertretern der aktuellen griechischen Regierung.

Warum jetzt, wo Schäuble diese Option auch mal kurz anspricht (dahingestellt ob aus taktisch-argumentativen Gründen), ein solcher Shitstorm losbricht ist, unvertretbar. Folgt vermutlich nur dem permanenten Zwang mancher innerer und äußerer Opposition zur eigenen Profilierung und zum Anbringen von Spaltmaterial an der Aussenfläche des Gegners.
Dass man sich damit vor den Karren der Realitätsverweigerer und Terrorismus-Vorwerfer von Syriza spannen lässt, gerät in den Hintergrund. Ebenso verdeckt es, dass sich die griechischen Oligarchen munter die Hände reiben, wenn wir uns hier in Nebenschauplätzen verkrampfen.

Und ceterum censeo / darf man nie vergessen: the blame-game goes on.

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bert1966 15.07.2015, 08:00
19. Der Parteivize der SPD ...

... sollte vielleicht erst einmal einen Wahrhaftigkeitskurs für seinen Parteivorsitzenden anstrengen!? Hatte Herr G. (SPD) nicht unlängst verkündet, er sei nicht darüber informiert gewesen, dass Schäuble in die Griechenlandverhandlungen auch den Vorschlag eines Geriet einbringen wird? Und hatte sich diese (erneute, wir kennen das ja schon aus anderen Situationen, man denke nur an den Edathy-Ausschuss) "erstaunliche Erinnerungslücke" der Herrn G. nicht als erneute Kommunikationspanne bei der SPD entpuppt? Die Genossen wären besser beraten, erst einmal im eigenen Laden aufzuräumen und sich mit dem eigenen Parteivorsitzenden besser abzustimmen. Nicht auszudenken, auf wie viel mehr Verbindlichkeit Deutschland jetzt säße, wenn die Verhandlungen mit Griechenland von einem SPD-Vertreter geführt worden wären!

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