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SPD vor Bremen-Wahl: Kleines Land, großes Risiko
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Im Bundesland Bremen gibt es nur knapp eine halbe Million Wahlberechtigte. Dennoch schaut die SPD nervös auf die Hansestadt. Seit 73 Jahren regieren hier die Genossen - jetzt wird es eng.

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Ontologix II 31.03.2019, 15:04
1. Berechtigte Angst

Nach so langer Führerschaft kann die Bremer SPD nicht zuversichtlich sein. In fast allen Bewertungen schneidet Bremen schlechter als andere Bundesländer ab: PISA-Werte, Verschuldung, Kriminalität, Arbeitslosigkeit. Pro Kopf hat jeder Bremer mehr Schulden als ein Grieche, übertroffen nur noch von den USA.

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egonv 31.03.2019, 15:08
2.

Was hat die CDU denn zu bieten, was besser wäre? Leider geht es im Artikel null um Inhalte. Wer steht denn für was? Mit wem würde die CDU denn regieren?

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frank.huebner 31.03.2019, 15:08
3. SPD ahnt den Tiefschlag

Ich arbiete in Bremen und wohne in Niedersachsen. Leider bekommt man viel mit von den Zuständen in Bremen. Bremen hat keine Kohle, das ist das Hauptproblem. Das nächste Problem ist, dass die r/g-Regierung immer viel machen will, aber sich dabei finanziell übernimmt. Schuldenbremse ist da ein Fremdwort. Und wie auf Bundesebene auch ist die SPD in Bremen zur Beliebigkeit verkommen. Ich sehe nicht, dass es für Rot/grün reichen wird. Aber das ist zum Teil selbstgemacht, da kann man das Ergebnis nicht mit Gegenwind aus Berlin entschuldigen.

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td007 31.03.2019, 15:11
4. Laaangweilig

Die SPD ist ja bekannt als Leib- und Magenpartei dieses Mediums, und Totgesagte sollen angeblich länger leben, aber wen interessieren denn wirklich Delirium und Todesqualen dieser Uralt-Partei, die ihre besten Zeiten lange, lange hinter sich hat, nur noch um das eigene Überleben und Pöstchen und Pfründe kämpft und weder kompetentes Personal noch interessante Ideen bietet? Abwracken.

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Klaus100 31.03.2019, 15:11
5. Die Bremer sind Opfer

Opfer der sozialdemokratischen "Regierungskunst". Verfehlte Politik auf Kosten anderer Bundesländer, Die Frage ist, wie lernfähig sind die Wähler und wann reagieren sie endlich auf die politische Katastrophe. Wenig Hoffnung allerdings, genau wie für das Bundesland Berlin.

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artep 31.03.2019, 15:15
6. Handicaps

Das kleinste Bundesland Bremen hat einen Wurmfortsatz und das ist der dicke entzündete Appendix Bremerhaven. Dort ist Verfall und Kriminalität angesagt und dort logieren die Wutbürger. Schließung der Werften, Rationalisierung und Digitalisierung und damit verbundene Entlassungen bringen viele auf die rechte Seite. Da kann der Shantiechor noch so lange singen; Bremen liegt nun mal nicht am Meer und ein Großteil seiner Wirtschaftskraft kommt aus dem Hafen. Das sie diesen Umstand nicht berücksichtigen, wird zurückschlagen oder auch nicht?

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bikemike 31.03.2019, 15:18
7. spricht für Bremen

Das nach 73 Jahren SPD doch noch was übrig ist.
Aber vielleicht wollen die Bremer mal die Rote Laterne abgeben und in irgendwas mal wenigstens Vorletzter werden.

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1911 31.03.2019, 15:30
8. Wird Zeit

Dem Klüngel hier den Strom abzustellen. 73 Jahre SPD reichen eigentlich. Demokratie at its best.

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oifrr 31.03.2019, 15:32
9. Der Bundeslandstatus für Städte sollte abgeschafft werden

Das ist nämlich ungerecht. Bremen hat im Bundesrat so viel Gewicht wie NRW, das ist absolut sinnlos. Ungerecht ist es auch den anderen Städten gegenüber, die diesen Status nicht haben. Ich finde es auch ungerecht, dass auf EU Ebene Luxemburg eine Stimme hat, grnau Polen, Frankreich und D als viel viel größere Länder auch. Vor allem wenn man bedenkt, dass ein Land alles mögliche blockieren kann, bei geforderter Einstimmigkeit in der EU. Im Bundesrat gibt es das zwar nicht, dennoch kann die Stimme Bremens den Ausschlag geben...

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