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SPD vor GroKo-Entscheidung: Die Demütigung
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Viele Genossen wollen keine neue GroKo - trotz guter Verhandlungsergebnisse bei der Sondierung. Die Ablehnung basiert nicht allein auf Fakten, sie ist auch und wohl vor allem eine Emotion.

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amon.tuul 15.01.2018, 18:47
1. EU Integration

ich wünsche mir ein schnelles Voranschreiten der EU Integration, natürlich die Umsetzung einer echten politischen Kontrolle durch ein neues leistungsstarkes EU Parlament.

Dieses Ziel wurde von allen wichtigen EU Politikern beschworen, als es darum ging, nationale Machtbefugnisse "an die EU" abzugeben.

EZB, ESM, aber führen inzwischen ein von der Bankenwelt kontrlliertes Eigenleben, das ist jenseits aller Legitimation.

Die Bevölkerung wird in allen EU Staaten ständig von einsamen Entscheidungen aus "der EU" überrascht, ohne daß es demokratische Entscheidungsprozesse gab.

Migrationsfragen, Medienfragen, NGO-Fragen sind nicht das Eigentum irgendwelcher Oligarchen, Soziologen, Politologen, sondern Fragen der politischen Entscheidungsprozesse in Demokratien.

Unglaublich mit welcher Inbrunst Antidemokraten im Namen angeblicher "Besserwisserei" für ihre Winkelzüge werben.

Wir brauchen sofort mehr politische Macht in der EU. im EU Parlament. Die SPD hat das versprochen!

Und jetzt mal wieder : LEERE, große LEERE.

Sinnlose Partei, ein müder Abklatsch.

Schulz mal wieder Faker.

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sicc54 15.01.2018, 18:50
2. Schulz-SPD zeigte Februar/März 2017 ein Wählerpotential von 33% + X

Kurios: Für die zusätzlichen 10-12%-Punkte bedurfte es lediglich linker Überschriften und Sprechblasen von Martin Schulz: >>Es geht ungerecht zu in Deutschland und das will ich ändern>Zeit für mehr Gerechtigkeit

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holmgerlach 15.01.2018, 18:52
3. Groko ist Geschichte..

.. genau wie die Alleinherrschaft und die katastrophalen
Alleingänge Merkels gegen jede Vernunft und Verträge.
Ich freue mich auf eine Minderheitsregierung und
endlich lebendige Demokratie! Je eher desto besser
für Deutschland und Europa.

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dirk1962 15.01.2018, 18:52
4. Das ist teilweise richtig

löst aber nicht das Problem das Merkel der SPD Basis nicht mehr zu vermitteln ist. Es war ein Fehler von Schulz die Lage völlig falsch einzuschätzen. Vor dem Beginn der Sondierungen hätte Schulz klarstellen müssen, GroKo vielleicht, aber mit Merkel ganz sicher nicht. Jetzt ist die GroKo wohl Geschichte und das ist sicher nicht schlecht für unser Land.

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docbernie 15.01.2018, 18:54
5. Das wird nicht klappen!

Die sog. Basis hat kein Vertrauen mehr in die Führungsebene der Partei. Und das nicht zu unrecht.

Schulz, Nahles, Gabriel und Co. haben sich ziemlich weit von ihrer Parteibasis entfernt und es wird ihnen nicht gelingen, dieses Vertrauen kurzfristig zurück zu gewinnen.

Der SPD kann nur noch ein Neuanfang helfen. Mit neuen Köpfen.

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lupo62 15.01.2018, 18:57
6. Letzte Chance für die SPD

"dann wird die SPD zwar trotzdem bald wieder stolz sein - aber in der Opposition und mit neuer Spitze."
Das ist tatsächlich die letzte Chance für die SPD. Ein Szenario, bei der sie bei der nächsten Wahl mit der AFD um die Rolle als zweitgrößte Partei ringt - so um die 15 Prozentpunkte - ist durchaus realistisch. Ein Horror ohnegleichen für diese einst so stolze Partei.

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Athlonpower 15.01.2018, 18:59
7. CDU und CSU hochzufrieden kann nur die totale Niederlage der SPD sein

Ach Herr Kommentator, schreiben Sie doch nicht Unsinn nur um die SPD-Mitglieder zu beeinflussen, denn wenn die CDU und gerade die CSU mit den Sondierungsvereinbarungen hochzufrieden und glücklich sind, dann ist das ein Desaster für die SPD und ihren Mr. 100%, so einfach ist es!

Schulze und Co. sind wieder mal der Merkelschen Aussitztaktik in einer ununterbrochenen Nachtsitzungen zum Opfer gefallen, als die Augen von selbst zugefallen sind, haben die Damen und Herren der SPD alles unterschrieben, was Merkel ihnen vorgelegt hat,

gelesen wurde dann erst nach dem ausschlafen am nächsten Tage, dabei hat man sich selbst zum Trottel gemacht, weil irgendwas mußte ja unterschrieben werden, wurde doch schon Tage vorher dieser Donnerstag als letzter Sondierungstag der Öffentlichkeit verkündet.

Entscheidend und verheerend ist nur die Tatsache, daß die SPD nach 15 Jahren Sozialabbau durch Agenda 2010 und halbierung der Stimmenzahl immer noch nicht kapiert hat, bzw. kapieren wollen, warum die einstmals stolze Volkspartei einen derartigen Abstieg in der Wählergunst hinter sich hat, es geht einfach munter weiter, also abwärts und immer auf der Seite, die mit den dicken Geldbündeln winken.

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joG 15.01.2018, 18:59
8. Nachverhandeln? Einen Vertrag, den man.....

.....selbst gerade ausgehandelt hat? Das wirft man Trump wegen Paris vor, obwohl er es nicht aushandelte und von vorne herein sagte, er würde das Ergebnis nicht akzeptieren. So ist schon eine Frage ob da nicht zweierlei Maß angesetzt wird. Aber ehrlich. Eine solche Partei wählen?

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frank_sitter 15.01.2018, 18:59
9. Mal ehrlich,

4 Jahre Koalitionshaft(schlaf) unter Merkel? Entweder ohne Merkel oder ohne die SPD. Nur das können die Optionen sein, sonst ist die SPD am Ende.

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