Forum: Politik
SPD vor Mitgliedervotum: Super Posten. Und die Inhalte?
DPA/ SPD

Die SPD hat einiges rausgeholt bei den Koalitionsverhandlungen, vor allem wichtige Ministerien. Außerdem will Martin Schulz als Parteichef zurücktreten. Die GroKo-Gegner dürfte das kaum überzeugen.

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schlauchschelle 07.02.2018, 17:43
10. Aus eigener Erfahrung weiß ich,

dass Ergebnisse aus Arbeiten und Verhandlungen übermüdeter und de facto unkonzentrierter Menschen meist suboptimal sind, so war es ja bisher auch bei Allem, was aus Merkel'schem Verhandlungs- und Sitzungsmarathon rausgekommen ist. Das ist ihr Kalkül: Sie lässt verhandeln, ist dabei frisch und hellwach ausgeruht, während Andere redend einschlafen vor Übermüdung. So ist ihre Politik, so ist mittlerweile das ganze Land: übermüdet, fahrig, unkonzentriert, alles nur "halber Kram". Dazu das Finanzministerium in Sozenhand---Au weia. Macron und Brüssel werden sich die Hände reiben und Jubeln, der durchschnitts-Steuerzahler in D dagegen muss sich sehr warm anziehen....

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Zweihorn 07.02.2018, 17:45
11. Irre Zeiten

Man muss sowohl mit den CDU, als auch den SPD Anhängern/Mitgliedern Mitleid haben. Die CDU Wähler, ebenso wie die Parteimitglieder müssen sich verschaukelt vorkommen, wenn sie sehen wieviel an Einfluß und Positionen aufgegeben worden ist, nur um eine Kanzlerschaft zu sichern.
DIe SPD Wähler und hier besonders die Mitglieder müssen sich mit dem Problem auseinandersetzen, dass ihnen in der nächsten Zeit womöglich ein schlechtes Gewissen gemacht wird. Frei nach dem Motto: Seht her, was wir erreicht haben vor allem an Ministerien und Macht. Wollt ihr das im Votum alles kaputtmachen?
Ich sehe schon wieder, allerdings ohne große Freude, zu diesen Veranstaltungen diverse Nahles-Reden auf die Genossen niederprasseln.
Allgemein waren diese Verhandlungen auch ein Lehrstück über die HAlbwertszeit politischer Versprechungen. (siehe Schulz). Bleibt abzuwarten, wie vergesslich die SPD Parteibasis ist. Diesmal könnte die Mitgliederbefragung wirklich spannend werden.

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aggro_aggro 07.02.2018, 17:46
12. schizo

Viele Sozialdemokraten lehnen die GroKo grundsätzlich ab. Ihnen sind die Inhalte oder die Posten eher egal, sie fürchten, die Partei werde in einem erneuten Bündnis mit Angela Merkel weiter abrutschen.

Na herzlichen Glückwunsch.
Es gibt zwei Gründe in die Politik zu gehen.
1. - Man will das Beste für alle, das heißt seine Weltsicht in Gesetze gießen. Macht. Posten. Inhalte.
2. - Man möchte Geld mit wenig Arbeit verdienen. Vielleicht noch etwas in den Medien sein. Hinterbänklermandate, Talkshowzeit, Lobbygeld fürs Verhindern.

Viele Genossen wollen also lieber keine linke Politik machen, sondern in vier Jahren vielleicht. Wieso sollte ich in vier Jahren jemanden wählen, der jetzt erstmal nichts für mich tun will?

Wären Politiker nicht ständig so dämlich mit Hundeaugen zu erklären was sie niemals nie tun würden und was sie auf jedenFall sofort tun werden, egal ob jemand dagegen ist... könnten sie mal Politik machen.

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helro56 07.02.2018, 17:46
13. Posten in einer Regierungsbildung vor allem der sogenannten GroKo ....

sind wichtiger als Eignung und Können ! hoffentlich stimmt die SPD-Basis dagegen um dem Wähler dies zu ersparen !

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TheFunk 07.02.2018, 17:47
14. Ich glaube ja

Da haben sich einige zu früh gefreut.

Dank SPD Mitglieder Votums wird das nichts

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Rüdiger321 07.02.2018, 17:47
15. 40 Jahre SPD - jetzt langts

Seit 40 Jahren mit vollem Herzen bei der SPD, kann ich jetzt nur noch den Jusos beistehen und hoffen dass die Mitgliederbefragung die TOP-Laienschar um Schulz und CO. derart heftig abwatscht, dass diese für immer in der Versenkung verschwinden. Machterhalt und Postengeschacher auf niedrigst möglichem Niveau. Die Verhandlungsergebnisse als Erfolg zu feiern und die Haut(Posten) schon zu verteilen bevor der Bär erlegt ist ....unerträglich. Mein nächstes Kreuz gehört der AFD.

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joG 07.02.2018, 17:47
16. Wollen wir hoffen....

....dass Kühnert sich durchsetzen kann. Was hier abgezogen wird ist unverzeihlich arrogant.

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drent 07.02.2018, 17:49
17. Jetzt will man auch noch Inhalte

Die vielen Ministerien müssen doch reichen, um sich im Erfolg zu sonnen. Wer kann denn da noch nein sagen?

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dechi1961 07.02.2018, 17:49
18. nein

zu diesem Koalitionsvertrag.
die Hauptpunkte nicht durchgebracht, statt dessen mit ministerpoestchen zufrieden gegeben. nein und nochmals NEIN

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gerd.lt 07.02.2018, 17:50
19. Die nach Worte Suchenden

Frau Merkel hat ihr Ziel erreicht, sie darf weitermachen wie bisher. Olaf Scholz wird ihr Vize, welch ein Glück für Frau Merkel, ist doch Scholz Hamburgs Erster Bürgermeister durch seinen unionsnahen Wahlkampf aufgefallen. Beide sind zwar in verschiedenen Parteien, machen aber dieselbe Politik, und nach dem Gipfelgeschenk Merkels an Scholz sicher in noch innigerer Verbundenheit. Der unglückliche Schulz gibt seinen Parteivorsitz ab - warum hat er den überhaupt übernommen?, und nimmt Gabriel sein Außenministerium. Schulz schlüpft unter Merkel ins Kabinett, was er doch nie wollte, aber, was kümmert ihn sein Geschwätz von gestern? Das Kabinett der angeschlagenen Wahlverlierer soll unser Land in die Zukunft führen? Das sieht mehr nach Wagenburg aus, in der die persönlichen Befindlichkeiten verteidigt werden sollen, und in der alle noch mal einen Posten bekommen, die in 4 Jahren das Rentenalter erreicht haben. Schön das Seehofer seinen Ministerpräsidentenabschied auch noch versüßt wird, so kommt das Volk nicht aufs Ungewohnte - ein nach Worte suchender Innenminister wird durch einen nach Worte suchenden Ministerpräsidenten im Amt ersetzt.

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