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SPD vs. Union: Scholz wirft Merkel "eklatante Führungsschwäche" vor
DPA

Das Jamaika-Aus setzt Union und SPD unter Druck - doch die Stimmung zwischen den Parteien ist vergiftet. Vor dem Treffen beim Bundespräsidenten verschärfen die Sozialdemokraten den Ton.

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Balthasar1 29.11.2017, 11:22
30. Die Demokratie muss wieder atmen können

Als Zeichen der Professionalität, des guten Willens und vor allem auch der Glaubwürdigkeit müssen folgende Personen umgehend aus den Führungsspitzen verbannt werden: Die Bundeskanzlerin, Seehofer und vor allem auch Christian Schmidt. Sollte das nicht passieren, ist eine Neuwahl unumgänglich. Danach werden diese - und weitere Personen - ohnehin von der Bildfläche verschwinden. Aber ... sollte es zu Neuwahlen kommen, ist die Wahrscheinlichkeit riesig, dass die AfD noch größeren Zulauf bekommt - und die Nichtwähler. Damit naht die Götterdämmerung der Demokratie.

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herbert.huber 29.11.2017, 11:22
31. unfassbar

Zitat von Teddi
Ich finde es ist unverantwortlich von Scholz und SPD jetzt immer noch parteiliche Konkurrenzangriffe bei den Sondierungsgesprächen vorzubringen. Liebe SPD und auch alle anderen Parteien, es geht jetzt nicht darum, sich mit Finger zeigen in Szene zu setzen......
solche Beiträge sind unfassbar. Da hat die Union gestern mit dem unglaublichen Agieren bei der Glyphosat-Abstimmung ein bisher undenkbares Foulspiel begangen, und dann fordern die gleichen moralbefreiten Leute ein vertrauensvolles Verhältnis und Beenden des Wahlkampfs? Aber klar: das gilt nur für die anderen.

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harry099 29.11.2017, 11:25
32. frau merkel hat nicht einmal mehr die kraft,

einen minister zu feuern, den geschäftsordnung der regierungskoalition nicht mehr interessiert...

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blbauer 29.11.2017, 11:27
33. MiReg statt GroKo

Nach dem Glyphosat Skandal ist klar: Merkel und Seehofer sind sich selbst genug. Mit anderen - ob Grüne und/oder FDP-können Sie nicht und mit SPD wollen sie nicht . Wie wäre wohl Jamaika auseinander geflogen bei Eintritt des Skandals ( Hofreiter fordert Entlassung von Glyphosat- Schmidt ). Seehofers Noch-Statthalter im Kabinett Merkel ? Jetzt bleibt nur noch die Minderheitsregierung .Hat sich Merkel mit Hilfe und Wollen von Seehofer selbst eingebrockt ( Merkel:“in der Sache stehe ich mehr bei Schmidt „, Seehofer: „begreife nicht , wie man meinen Minister so behandelt „)! Manchmal wird die Wahl der richtigen Entscheidung letztlich doch zur Qual ( Mehrheit suchen und finden demnächst im Bundestag und nicht mehr auf dem Balkon )Hätte vielleicht besser Lindner fragen sollen, was richtiges oder falsches Regieren heißt.

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Herbert1968 29.11.2017, 11:29
34. Was erlauben Scholz?

Derselbe Herr Scholz, der G20 mit dem Hafengeburtstag vergleicht, hat wohl vergessen, dass Herr Lindner Jamaika hat platzen lassen, nicht Frau Merkel. Wenn Lindner nicht wollte, hat das nichts mit Führungsqualitäten von Merkel zu tun.

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burgundy 29.11.2017, 11:30
35.

Zitat von leo19
Frau Merkel kann nichteinmal den Versager Schmidt entlassen! Dabei ist sein Verrat offensichtlich. Ihr bleibt nur der sofortige Rücktritt als Kanzlerin und CDU-Chefin. Die SPD sollte es mit Rot Rot Grün versuchen.
Was der Merkel alles angedichtet wird! Ganze Parteien soll sie platt gemacht haben, FDP und SPD in einem! Und die GRÜNEN hatten nur Glück, dass Jamaika scheiterte, sonst wären sie auch unter Merkels Räder gekommen. Und jetzt sogar "Verrat" im eigenen Haus! Und nun soll sie gehen und nicht der kleine Schmidt, den man als Bauernopfer locker hätte fallen lassen können, wenn man, wenn sie es gewollt hätte! Hat sie aber nicht, und natürlich hat sie das mit dem Glyphosat auch gewusst - und warum auch nicht? Die Verlängerung der Glyphosat - Lizenz ist doch auch die Möglichkeit zum Einstieg in den Ausstieg, wie von Fachleuten, selbst von Habeck gefordert. Und das Votum für die fünfjährige Verlängerung war deutlich. Was also hat Schmidt falsch gemacht, ausser dass er die SPD - Umweltministerin, die ebenfalls nur noch geschäftsführend ist wie die ganze Regierung, mit einem Ja statt einer Enthaltung angeblich nicht gebührend respektiert hat? Und für diese Petitesse soll er gehen? Merkel hat ein wenig den Zeigefinger gehoben, das zumindest hatten ja alle, besonders die SPD gefordert. Weiter mochte sie zu Recht nicht gehen. Und das reicht. Die SPD mag nun schäumen, sie offenbart nur, wie blank ihre Nerven liegen, wie wenig Kompetenz in mögliche Koalitionsverhandlungen sie derzeit einzubringen hat, indem sie mit dieser Nichtigkeit Merkel zu erpressen versucht. Es war richtig, dass Frau Hendricks den Vorfall thematisiert und ihre Position deutlich gemacht hat. Jetzt sollte allerdings Schluss sein, denn die SPD tut sich keinen Gefallen damit. Weder für Koalitionsverhandlungen noch für eventuelle Neuwahlen, denn es ist schwer vorstellbar, dass der Wähler die Trotzhaltung, den Schlingerkurs und die Aufgeregtheit dieser Partei wirklich goutieren wird.

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glyphosat-verrat 29.11.2017, 11:33
36. Es ist nicht möglich...

für die SPD mit diesen Koalitions-Brecher auf Augenhöhe zu arbeiten. Nur unterordnen könnten sie sich, bevor nicht die Schuldigen entfernt wurden. Das sind Merkel, Schmitt und Seehofer. Ein Alleingang war dieser Verrat niemals. Und wenn es Merkel leid täte, wäre es niemals geschehen.

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bigroyaleddi 29.11.2017, 11:34
37. Klar ist die Merkel jetzt schwach

Nur, war sie das vorher nicht auch schon? Nachdem sie alle pontenziellen Kronprinzen im Ring verbissen hat, ist derzeit doch keiner mehr da, der sie - seitens der Schwatten - beerben könnte. Deshalb mein Rat an die SPD, hart bleiben. Die rauheste Kante - am besten mit Armiereisen und Stacheldaht - zeigen, damit die union und die Öffentlkichkeit mal sieht, was diese Parte auch kann (und will).
Und vor allem: KEINE Kompromisse - das ist alternativlos!

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mostly_harmless 29.11.2017, 11:35
38.

Würde mich wirklich interessieren, ob die Taktik der Seeheimer nun ist, Merkel als führungsschwach zu bezeichnen, damit niemand der Frage nachgeht, ob Merkel von der Geschichte gewusst hat. Denn das wäre wohl das aus für eine weitere vom rechten Flügel der SPD angestrebte Groko.

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Marilies Kaufmann 29.11.2017, 11:36
39. Allmählich spricht es jeder aus

Gewusst hat man es schon lange: Merkel ist ohne jede Substanz. Sie hat immer nur Politik im Sinne der linksliberalen Medienschaffenden gemacht. Hätte sie deren Unterstützung nicht gehabt, wäre sie schon viel früher entzaubert worden. Die Unterstützung dieser Medien bröckelt nun, aber sie ist weiter evident. In jeder politischen Sendung von ARD und ZDF werden diejenigen - z. T. in unverschämter Weise - angegriffen, die Merkels "Weiter so" gefährden. So ist vor allem Christian Lindner und seine FDP in das Visier der Kleber, Maischberger, Will, Illner, Hassel, Slomka etc. geraten. Glücklicherweise merken inzwischen immer mehr Deutsche, wie wenig man auf die Meinung dieser notorischen Ideologen geben kann. Es besteht noch Hoffnung !

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