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SPD - wäre Peer Steinbrück ein guter Kanzlerkandidat?

Sein Name fällt immer wieder, wenn es darum geht, wer aus der SPD bei der nächsten Bundestagswahl als Kanzlerkandidat antritt. Was denken Sie - kann der ehemalige Finanzminister Steinbrück auch Kanzler?

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friedrich_eckard 10.06.2011, 11:39
1.

Abgesehen davon, dass die Formulierung "...kann der ehemalige Finanzminister Steinbrück auch Kanzler?" eine Sprachdummheit enthält, die man erwürgen sollte, wo immer man sie antrifft: der Bücherschreiber, Aufsichtsrat, Vortragsreisende, in allen diesen Funktionen Geldverdiener und Bundestagsabgeordnete im Nebenerwerb "konnte" ja nicht einmal Finanzminister http://www.nachdenkseiten.de/?p=6777 Der verlinkte Text enthält im Übrigen unter Ziffer 4 auch die Begründung dafür, warum dieses Relikt aus dem finstersten Schröderalter systematisch "hochgeschrieben" wird.

Die in der Überschrift gestellte Frage ist selbstverständlich nur mit einem donnernden "Nein!" zu beantworten.

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Morotti 10.06.2011, 11:40
2.

Zitat von sysop
Sein Name fällt immer wieder, wenn es darum geht, wer aus der SPD bei der nächsten Bundestagswahl als Kanzlerkandidat antritt. Was denken Sie - kann der ehemalige Finanzminister Steinbrück auch Kanzler?
Was soll ein guter(?) Mann als Kanzler, wenn die Partei, wo er ja Mitglied ist, in einem bedauernswerten Zustand ist?

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jens45 10.06.2011, 11:57
3.

Zitat von friedrich_eckard
Abgesehen davon, dass die Formulierung "...kann der ehemalige Finanzminister Steinbrück auch Kanzler?" eine Sprachdummheit enthält, die man erwürgen sollte, wo immer man sie antrifft: der Bücherschreiber, Aufsichtsrat, Vortragsreisende, in allen diesen Funktionen Geldverdiener und Bundestagsabgeordnete im Nebenerwerb "konnte" ja nicht einmal Finanzminister Der verlinkte Text enthält im Übrigen unter Ziffer 4 auch die Begründung dafür, warum dieses Relikt aus dem finstersten Schröderalter systematisch "hochgeschrieben" wird. Die in der Überschrift gestellte Frage ist selbstverständlich nur mit einem donnernden "Nein!" zu beantworten.
Ihr Kommentar ist genauso überflüssig wie der link zu den mittlerweile mithin überflüssigen Nachplapperseiten.

Jedenfalls kann der Steinbrück mehr Kanzler als Sie es jemals könnten

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ray4901 10.06.2011, 12:03
4.

Zitat von jens45
Ihr Kommentar ist genauso überflüssig wie der link zu den mittlerweile mithin überflüssigen Nachplapperseiten. Jedenfalls kann der Steinbrück mehr Kanzler als Sie es jemals könnten
das wär' tatsächlich was: Steinbrück Kanzler, Trittin Vizekanzler - oder umgekehrt, je nach Wahlausgang - das liesse ich mir bieten;-)

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friedrich_eckard 10.06.2011, 12:44
5.

Zitat von ray4901
das wär' tatsächlich was: Steinbrück Kanzler, Trittin Vizekanzler - oder umgekehrt, je nach Wahlausgang - das liesse ich mir bieten;-)
Das erlaube ich mir in beiden Varianten für unrealistisch zu erklären. Die NRW-GRÜNEN haben ja den Bücherschreiber usw. noch in "bester" Erinnerung (nur als Beispiel: http://www.berlinonline.de/berliner-...048/index.html ) - der brächte womöglich ggf. sogar noch fertig, rot/grüne Koaltionsverhandlungen scheitern zu lassen; und jedenfalls habe ich von Jürgen Trittin als Person eine zu hohe Meinung, als dass ich mir ihn als Minister unter diesem "Chef" vorstellen könnte. Und sollten, was ja nicht ausgeschlossen ist, die GRÜNEN tatsächlich vor der SPD landen: dann wird, die Hauptperson dieses Diskussionsstranges mit vorneweg, die SPD-Führung auf dem Bauche ins Arbeitszimmer von Frau Merkel rutschen, untertänigst darum bittend, in Gnaden wieder in eine schwarzrote Koalition aufgenommen zu werden.

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Maya2003 10.06.2011, 13:13
6. ..

Zitat von friedrich_eckard
Das erlaube ich mir in beiden Varianten für unrealistisch zu erklären. Die NRW-GRÜNEN haben ja den Bücherschreiber usw. noch in "bester" Erinnerung (nur als Beispiel: ) - der brächte womöglich ggf. sogar noch fertig, rot/grüne Koaltionsverhandlungen scheitern zu lassen; und jedenfalls habe ich von Jürgen Trittin als Person eine zu hohe Meinung, als dass ich mir ihn als Minister unter diesem "Chef" vorstellen könnte. Und sollten, was ja nicht ausgeschlossen ist, die GRÜNEN tatsächlich vor der SPD landen: dann wird, die Hauptperson dieses Diskussionsstranges mit vorneweg, die SPD-Führung auf dem Bauche ins Arbeitszimmer von Frau Merkel rutschen, untertänigst darum bittend, in Gnaden wieder in eine schwarzrote Koalition aufgenommen zu werden.
Exakt - statt eine neue Politik anzustreben wird DIESE SPD alles daran setzen mit Merkel weiterzuwurschteln - die Agenda2010 muß verteidigt werden. Die Bibel der Seeheimer.
Und geht die Partei daran zugrunde ist es "Gottes" Wille.

Ob jetzt der Rechstkopp Steinbrück oder der Rechtskopp Steinmeier oder der Wackelpudding Gabriel die nächste Wahlniederlage einfahren ist relativ egal. Auf Sieg kann diese Partei schon lange nicht mehr spielen - wie Schalke, Träume von einstiger Größe. Aber eben nur Träume.

Aber es gibnt ab und zu noch positive Ansätze. Das da z.B.
http://www.zeit.de/politik/deutschla...-ypsilanti-spd

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rimaldo 10.06.2011, 13:15
7. Beste Lösung

In meinen Augen kann Deutschland einen so sachlichen und mit Sachverstand gesegneten Politiker an der Spitze gut gebrauchen. Es lässt sich nicht so leicht verbiegen und hat maßgeblichen Anteil daran, dass Deutschland so schnell über die Krise hinweg gekommen ist. Ja, es ist richtig, dass die SPD nicht mehr Mehrheiten binden kann (außer in Hamburg), aber das kann auch keine andere Partei mehr. Ich gehe davon aus, dass sich nach der Beruhigung über Stuttgart 21 und die Atom-Aus-Diskussion wieder mehr Wähler von Grün zu Rot wechseln werden, da es dann wieder schwerpunktmäßig um Themen, wie z.B. Wirtschaft, Arbeitslosigkeit, Bildung und Forschung gehen wird und da die Grünen noch keine vorzeigbaren Resultate gezeigt haben. Frau Künast wird dann wohl die Vize-Kanzlerin und Steinmeier Außenminister. In Zeiten der Krise war die große Koalition aber ein großer Segen für Deutschland, weil damals schnell und entschlossen (ohne E-Heck-Meck) viele richtige Entscheidungen getroffen worden sind.

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ray4901 10.06.2011, 13:32
8. Der Varianten sind viele

Zitat von friedrich_eckard
Das erlaube ich mir in beiden Varianten für unrealistisch zu erklären. Die NRW-GRÜNEN haben ja den Bücherschreiber usw. noch in "bester" Erinnerung (nur als Beispiel: ) - der brächte womöglich ggf. sogar noch fertig, rot/grüne Koaltionsverhandlungen scheitern zu lassen; und jedenfalls habe ich von Jürgen Trittin als Person eine zu hohe Meinung, als dass ich mir ihn als Minister unter diesem "Chef" vorstellen könnte. Und sollten, was ja nicht ausgeschlossen ist, die GRÜNEN tatsächlich vor der SPD landen: dann wird, die Hauptperson dieses Diskussionsstranges mit vorneweg, die SPD-Führung auf dem Bauche ins Arbeitszimmer von Frau Merkel rutschen, untertänigst darum bittend, in Gnaden wieder in eine schwarzrote Koalition aufgenommen zu werden.
Richtig, die doppelte Personalie ist sehr theoretisch. Aber der Varianten in Personen und Koalitionen, sind 2013 viele, auch solche, die man heute noch nicht absehen kann.

Bedenken wir grundsätzlich, dass nicht nur die SPD "gegen alle Seiten offen" oder schlanker ausgedrückt: opportunistisch bleiben wird. Auch die Grünen, sollte es zu einem Wähleranteil von 25%+ kommen, werden bei der massiv grösseren und "verbreiterten" Wählerbasis mehr Optionen für Koalitionen offen haben, resp. weniger Einigkeit an der Basis finden, mit "wem und warum".

Spannend wird das jedenfalls.....

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Kurt2 10.06.2011, 15:40
9.

Zitat von sysop
Sein Name fällt immer wieder, wenn es darum geht, wer aus der SPD bei der nächsten Bundestagswahl als Kanzlerkandidat antritt. Was denken Sie - kann der ehemalige Finanzminister Steinbrück auch Kanzler?
Neben Steinmeier der einzige, dem ich zutraue, das Amt auszufüllen - parteiübergreifend.

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