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SPD - wäre Sigmar Gabriel ein geeigneter Kanzlerkandidat?

Die SPD hört weitgehend auf seine Kommando, er kann mit sicherer Führhand integrieren, denn er verfügt über genug sozialdemokratischen Stallgeruch: Sigmar Gabriel verkörpert für viele SPD-Mitglieder das, was die traditionsreiche Partei stark macht. Dazu rhetorische Kompetenz, Durchsetzungsvermögen und breite Themensicherheit: Wäre Sigmar Gabriel nicht doch ein geeigneter Kanzlerkandidat?

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klauss53 25.05.2012, 20:18
10. Warum immer auf den armen Siggy?

Zitat von spitzbube
Wenn Merkel weiter Kanzlerin bleiben soll, wäre Siggy Pop der ideale Kandidat. Obwohl, ich traue der SPD ja allerlei Dummheiten zu...

Warum diese Diskriminierung von Siggy Pop?

Unter Ihm verlor die SPD 2003 in Niedersachsen 12%-Punkte und kam auf 36%
Unter Steinbrück verlor die SPD 2005 in NRW 6%-Punkte und errang 37%.
Unter Steinmeier verlor die SPD 2009 bei der BT-Wahl 12%-Punkte und erreichte 23%.

Wo liegt der Unterschied zwischen diesen grandiosen Wahl-Giganten?

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rabenkrähe 25.05.2012, 20:27
11. Gähn

Zitat von sysop
Die SPD hört weitgehend auf seine Kommando, er kann mit sicherer Führhand integrieren, denn er verfügt über genug sozialdemokratischen Stallgeruch: Sigmar Gabriel verkörpert für viele SPD-Mitglieder das, was die traditionsreiche Partei stark macht. Dazu rhetorische Kompetenz, Durchsetzungsvermögen und breite Themensicherheit: Wäre Sigmar Gabriel nicht doch ein geeigneter Kanzlerkandidat?
.........

Es ist völlig wurscht, wer Spitzenkandidat der SPD bei Bundestagswahlen wird, in denen es zu 99 Prozent zu einer GroKo mit der letzten Mutti-Amtszeit kommt.
Die angeblichen Spitzenkandidaten der konturlosen und inhaltsleeren SPD werden in dem GroKo-Kabinett dann schon ihre Pöstchen bekommen!
rabenkrähe

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henry-t 29.05.2012, 14:31
12. Hmmm, besser nicht

Die Herren der Troika würden bei der Bundestagswahl wohl alle
gegen die amtierende Kanzlerin scheitern so wie es auch schon
Gerhard Schröder getan hat, und der war ja nun kein Leichtgewicht.

Herr Gabriel ist ein sehr guter Parteivorsitzender aber kein Kanzler.
Er würde sich im Wahlkampf wohl zu sehr mit kritischen Äusserungen in Bezug auf Frau Merkel aufhalten, was er ja am liebsten tut.
Genau das ist es was der moderne Wähler nicht mehr hören kann.
Dazu kommt noch, das er die schlechteste Akzeptanz beim Wählervolk hat.

Ein neues Gesicht muß her. Jung, unverbraucht, intelligent und sachlich in der Darstellung.
Eine Frau die es mit Frau Merkel aufnehmen kann.
Dies wäre Frau Manuela Schwesig.
Eine Frau deren Fachgebiet Finanzen und Familie ist.
Genau die Themen die unser Land zur Zeit braucht und
die Regierungskoalition nicht zu lösen vermag.

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nr6527 29.05.2012, 15:03
13. Wer denn?

Zitat von sysop
Die SPD hört weitgehend auf seine Kommando, er kann mit sicherer Führhand integrieren, denn er verfügt über genug sozialdemokratischen Stallgeruch: Sigmar Gabriel verkörpert für viele SPD-Mitglieder das, was die traditionsreiche Partei stark macht. Dazu rhetorische Kompetenz, Durchsetzungsvermögen und breite Themensicherheit: Wäre Sigmar Gabriel nicht doch ein geeigneter Kanzlerkandidat?
Hat Gabriel denn schon bei den Bilderbergern vorgesprochen, das ist doch die "Einstellungsvoraussetzung" ?
Und lieber Spon, hattet Ihr Euch nicht schon auf Steinbrück als Kanzlerkandidaten festgelegt?
Mit der Bitte um Aufklärung..

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leoaul 29.05.2012, 15:17
14.

Zitat von sysop
Wäre Sigmar Gabriel nicht doch ein geeigneter Kanzlerkandidat?
Ja, aber nur für seine Gegner, denn bisher hat er nicht das erforderliche seriöse Charisma, um an der alles entscheidenden Mitte knabbern zu können. Aber es kann ja alles noch kommen. Als Kämpfer mag er ja für die SPD gut sein, aber die alten Zeiten sind vorbei. Lafontaine ist da ein (Vor-) Bild. Die Deutschen hätten gerne einen durchsetzungsstarken Pragmatiker wie Schmidt oder Kohl. Noch besser wäre ein Kandidat, der nur aus dem Vollen seines gesellschaftlichen Ansehens, seiner unbestrittenen Intelligenz, seiner wissenschaftlichen Leistung (am besten ein junger Nobelpreisträger) und seines alle begeisternden Charmes wählbar ist. Außerdem muß der Kandidat bedächtig sein und darf auf keinen Fall seine Meinungen wie auf dem Trampolin hopsen lassen. Am besten, wie suchen alle in den Schauspielschulen.

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Morotti 29.05.2012, 22:00
15.

Zitat von sysop
Die SPD hört weitgehend auf seine Kommando, er kann mit sicherer Führhand integrieren, denn er verfügt über genug sozialdemokratischen Stallgeruch: Sigmar Gabriel verkörpert für viele SPD-Mitglieder das, was die traditionsreiche Partei stark macht. Dazu rhetorische Kompetenz, Durchsetzungsvermögen und breite Themensicherheit: Wäre Sigmar Gabriel nicht doch ein geeigneter Kanzlerkandidat?
Es ist ein Unglück, daß die SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands heißt. Hieße sie seit dem August 1914 Reformistische Partei oder Partei des kleinern Übels oder Hier können Familien Kaffee kochen oder so etwas -: vielen Arbeitern hätte der neue Name die Augen geöffnet, und sie wären dahingegangen, wohin sie gehören: zu einer Arbeiterpartei. So aber macht der Laden seine schlechten Geschäfte unter einem ehemals guten Namen.

Kurt Tucholsky

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goohr 31.05.2012, 12:25
16.

Zitat von sysop
Wäre Sigmar Gabriel nicht doch ein geeigneter Kanzlerkandidat?
Geeignet wofür? Die kommende Wahl im Bund zu gewinnen? Oder endlich die drängensten Probleme des Landes bzw. der Menschen anzugehen?

Aus meiner Sicht spielt es überhaupt keine Rolle wer nach den nächsten Wahlen auf dem Kanzler-Sessel Platz nehmen wird. Die Zwänge - seien sie politisch oder wirtschaftlich (wenn dazwischen überhaupt noch ein Unterschied bestehen sollte) lassen in jedem Fall jeden Kanzler den gleichen Tanz aufführen.

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Wollilein 31.05.2012, 13:18
17.

Nach eigenem offiziellem Bekunden war die Große Koalition der Jahre 2005-2009 für die SPD persönlich das gfrößte Übel der jüngeren Parteigeschichte.
Diesen Fehler nochmals zu machen traue ich ihr eigentlich nicht zu.
Und welcher der Kandidaten -ob nominiert oder nicht- diese Option in die Diskussion bringt wird für das Scheitern von Rot-Grün die Verantwortung tragen - und einen herrlichen Ministerposten von Merkel bekommen.

Die gefühlte Aussichtlosigkeit auf Rot-Grün -ergo eine Große Koalition- wird für Verdruß und niedrige Wahlbeteiligung führen und mein Eindruck ist der, dass die Union ihren Abstand zur SPD entscheidend vergrößert.
Die SPD braucht einen Kandidaten, der aufs Ganze geht, notfalls die persönliche Haftung für ein Scheitern von Rotgrün suggeriert.
Gabriel wird nicht so weit gehen, sondern sich im Ungefähren aufhalten (Ergebnis siehe oben).
Steinmeier hat nicht den erforderlich wirtschaftspolitischen Tiefgang.

Steinbrück hielte ich für geeignet. Mal sehen, wie er sich ab Sommer 2013 zu einer Ampelkoalition äußert. Als Option, wenns für Rotgrün nicht reicht. Voraussetzung wäre natürlich der FDP-Einzug - was ich nicht hoffe.

PS: Ob und wie hoch die drei jeweils irgendwann mal verloren haben, halte ich sowas von schnuppe. Wozu soll das eine Kandidaten- oder Wahlorientierung geben?

PPS: Das Dilemme hat eher die CDU: Keinerlei Optionen außer die Große Koalition.

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Attila2009 31.05.2012, 13:25
18.

Frei nach Dieter Hildebrandt
"Wenn früher Sozialdemokraten im Fernsehen redeten wurde bei mir der Kaffee kalt. Heute koche ich mir in dieser Zeit welchen......"
Die beiden "Stones" und er sind doch die Wackersteine der SPD die sie auf dem Grund ziehen.

Die sollten wirklich auf Hannelore Kraft setzen, die ist unverbraucht, populär und wirkt natürlich souverän und es besteht eine Chance dass sie eigenständig eine Koalition zusammenbringt und es nicht auf eine GROKO wieder hinausläuft zum Machterhalt der CDU.
Außerdem , wer in einem bevölkerungsreichen Land wie NRW die Mehrheiten der Wähler überzeugt, der hat schon mal eine gute Basis.

Gabriel mag an sich kein übler Sozi sein, aber er ist als Kandidat zu angreifbar.Die Giftpfeile für ihn liegen doch längst in den Schubladen der Wahlkampfgeger bereit.

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Wollilein 31.05.2012, 13:47
19.

Zitat von Attila2009
Frei nach Dieter Hildebrandt "Wenn früher Sozialdemokraten im Fernsehen redeten wurde bei mir der Kaffee kalt. Heute koche ich mir in dieser Zeit welchen......" Die beiden "Stones" und er sind .....
Immer diese "Kraftmeierei" !

Die Dame will nicht! Punkt! Soll sie wirklich die seltene Politikereigens Haft verbraten, wofür sie in NRW gewählt wurde? Glaubwürdigkeit!

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