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SPD-Wahlkampf im Osten: Ein Paar Gummistiefel für Herrn Schulz
SCHUELER/ EPA/ REX/ Shutterstock

Macht er es wie einst Gerhard Schröder? Martin Schulz kann nur Kanzler werden, wenn er die ostdeutschen Wähler überzeugt. Trotz vieler neuer Mitglieder - das wird nicht leicht.

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mactor2 26.04.2017, 15:01
10. Schulz ist das Problem - nicht die Lösung...

Sorry aber Schulz ist ein Problem - nicht die Lösung. Da helfen auch keine Gummistiefel mehr.
Ich denke nicht das er in Gesamtdeutschland irgendwen mehrheitlich überzeugen kann. Schon überhaupt nicht in Ost-Deutschland.

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mettwurstlolli 26.04.2017, 15:02
11. Wow

Das Meinungsforschungsinstitut "vermutet" also, dass Schulz eher als Wessi durchgeht, als Merkel. Hmmm, kleiner Tip an INSA: Schulz ist Wessi. Merkel ist Ossi.

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B!ld 26.04.2017, 15:02
12. Vielleicht den Parteinamen ändern?

Ich denke, was Schröder dort an Porzellan zerschlagen hat, kann kein anderer SPD-Politiker wieder kitten.

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seriennummer 26.04.2017, 15:03
13. Finde

Zitat von 1lauto
Und das ist gut so. Herr Schulz ist ein guter Moderator, das hat er mit Frau Merkel gemeinsam. Sonst?
ich so gar nicht. Seine ständigen aggressiven Vorwürfe, hinterlassen ein ungutes Gefühl. Sympathisch geht anders. Für sein Aussehen kann keiner, für sein Erscheinungsbild aber doch.

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mettwurstlolli 26.04.2017, 15:05
14. Bisher

bestand die Strategie von MS vor allem daraus, blumig und wortreich das Land schlecht zu reden. Ich bezweifle, dass das reicht, um Kanzler zu werden.
Dass die SPD wieder ein paar Mitglieder einsammelt, nun ja, in Verzückung zu geraten, weil jemand etwas Balsam für die agendageschundene Parteiseele dahersabert, macht noch kenen politischen Umschwung.

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Gunter 26.04.2017, 15:19
15. Was mich stört

Was mich stört an Herrn Schulz lässt sich gut an seiner Reaktion auf die Wahl zum französischen Präsidenten ablesen, bei der Frau Le Pen zweite wurde.
Ich mag Frau Le Pen auch nicht, aber Herr Schulz hat ihr als erstes abgesprochen, eine Demokratin zu sein. Dabei wurde sie gerade von einem nicht unerheblichen Teil der Franzosen in einer demokratichen Wahl gewählt. So kann man nicht mit den Wählern umgehen. Sondern gerade Herr Schulz sollte sich fragen, warum offenbar so viele Franzosen etwas gegen die EU haben. Selbstkritik ist bei Herrn Schulz absolute Fehlanzeige.
Dabei fiele mir da einiges ein. Mehr Macht an das europäische Parlament. Die Stimme eines jeden EU-Bürgers sollte bei der Besetzung des Parlaments in Zukunft gleich viel zählen.
Dafür viel weniger Macht an die EU-Kommission, die sich keiner Wahl stellen muss. Die vielleicht auch aus diesem Grunde komplett lobbyistenhörig ist (um nicht zu sagen korrupt). Oder man lässt auch hier wählen, was dann Totalausfälle wie Herrn Öttinger vermutlich verhindern würde.

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rambazamba1968 26.04.2017, 15:19
16. Warum

besinnt man sich nicht einfach auf seine ursprünglichen Themen:
1. Sozial: Thema Familien und Kinder (hier ist GER ein Drittweltland)
2. Banken und Großunternehmen stärker in die Pflicht nehmen, Steueroasen austrocknen
3. Arbeitnehmerpolitik (Kündigungsschutz, bessere Bezahlung)
4. Rente (Politiker, Lehrer und Beamte bezahlen in eine Versicherung ein)
5. Bildung: mehr Lehrer, kleinere Klassen, bessere Ausstattung, Digitalisierung und bessere Schulgebäude
6. Bekämpfung der Lobbyisten in diesem Land. Es ist unerträglich, dass im Gesundheitssystem die Pharmaindustrie mit den Ärzteverbänden den Ton angeben. Weitere Lobbysten wie Auto- und Lebensmittelindustrie komplett alles auf links drehen.

Hier kann man sich doch mal entscheidend von der CDU absetzen, die in diesem Land Lobbysten hofiert haben, Banken gepudert haben, für die schlechte Rente zuständig ist, und große Unternehmen immer weiter steuerbefreit hat.

Das wäre auch gut für Ostdeutschland und Europa.

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wachsames_auge 26.04.2017, 15:21
17. Mit Wahlversprechen

holt er vielleicht in Ostdeutschland über 20 %,
in Süddeutschland sicher nicht.

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MKAchter 26.04.2017, 15:26
18. Keine gute Wahl

Mal abgesehen vom Schulzschen Möchtegern-Kernthema "Gerechtigkeit durch Umverteilung" betrachten viele Bundesbürger die Themen Europa sowie Asylpolitik als bestimmend für die nächste(n) Dekade(n) dieser Republik. Diverse Demoskopen bestätigen, dass mittlerweile über 60% der Bürger zunehmende Finanztransfers in Europa (Euroraum als Haftungsunion), immer mehr Kompetenzabgabe an Brüssel, sowie eine immer noch massenhafte Immigration per Asylrecht ablehnen. Hier werden jetzt strukturell Weichen gestellt (nicht zuletzt auch im Hinblick auf die künftig in Deutschland noch "verteilbaren" Mittel, s.o.)...

Martin Schulz liefert in genau diesen Bereichen nicht etwa eine programmatische Kehrtwende zur bisherigen GroKo, sondern er wird die genannte, problematische und von vielen abgelehnte Politik noch beschleunigen. Seine bisherigen Äußerungen (europapolitisch, zum Flüchtlings-Familiennachzug etc.) zeigen dies klar.

Warum sollte also eine Mehrheit Schulz wählen? Da ist ja die - inzwischen partiell geläuterte - Amtsinhaberin noch die bessere Wahl.

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danubius 26.04.2017, 15:28
19. Gummistiefel für Herrn Schulz?

Da fehlt vor Allem noch die Mistgabel in seiner Hand und sein Wille, seine Partei einmal gründlich auszumisten, damit sie vom Wähler als bürgernahe Interessenvertretung wieder wahr genommen wird. Und das wird niemals der Fall sein, zum Einen ist Arbeiten nicht unbedingt seine Stärke, zum Zweiten sind die lieben Genossen viel zu beharrungsintensiv! Was bei mir bleibt ist der Eindruck eines abgehalfterten EU-Politikers, dem man hier auf (aus Sicht der EU) lokalpolitischer Ebene noch einmal eine Chance gegeben hat ...

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