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SPD-Wahlkampf: Steinbrück setzt auf Steuererhöhungen
dapd

Ex-Finanzminister Peer Steinbrück will im Wahlkampf für höhere Steuern trommeln. Alle gegenteiligen Versprechen seien unrealistisch, sagte der potentielle SPD-Kanzlerkandidat in einem Interview - und sendet damit deutliche Signale an das linke Lager seiner Partei.

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clearmind 02.04.2012, 11:34
1.

Zitat von
Die Einnahmen seien erforderlich, "um erstens den Staatshaushalt zu konsolidieren, zweitens mehr in die Bildung zu investieren und drittens die Finanzlage der Kommunen zu verbessern", sagte Steinbrück
Falsch! Das ist, was die SPD will: ...um erstens Europa zu finanzieren, zweitens Europa zu finanzieren und drittens Europa zu finanzieren

so sieht's aus!

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mdhp 02.04.2012, 11:35
2. Hilfe

Hilfe, ich bin in einer Parallelwelt aufgewacht. Wahlkampf mit "Steuererhöhungen", ich träume wohl.

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Just4fun 02.04.2012, 11:36
3. (°_°)

Zitat von sysop
Ex-Finanzminister Peer Steinbrück will im Wahlkampf für höhere Steuern trommeln. Alle gegenteiligen Versprechen seien unrealistisch, sagte der potentielle SPD-Kanzlerkandidat in einem Interview - und sendet damit deutliche Signale an das linke Lager seiner Partei.
Herr Steinbrück sollte einmal die letzten zehen Ausgaben des Berichts des Bundesrechnungshofs aufmerksam lesen; vielleicht entdeckt er ja eine neue Spielwiese, auf der er seine Kavallerie eine Attacke reiten lassen kann ...

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fritzyoski 02.04.2012, 11:37
4. Zahle Michel zahle!

Hast Dir Deine Versager selbst zusammen gewaehlt. Die brauchen jetzt noch mehr Geld fuer ihre Bankster Eliten und die PIIGS. Da das deutsche Volk das einzige in Europa ist das so bloed ist und Steurerhoehung auch noch gut findet darfst Du jetzt zahlen. Alle anderen protestieren, streiken und hinterziehen Steuern. Nur der brave Michel folgt seinen Eiliten mit lautem Hurrah Geschrei in den Untergang.

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restauradores 02.04.2012, 11:38
5. Bevor alle wieder aufschrecken!

Zitat von sysop
Ex-Finanzminister Peer Steinbrück will im Wahlkampf für höhere Steuern trommeln. Alle gegenteiligen Versprechen seien unrealistisch, sagte der potentielle SPD-Kanzlerkandidat in einem Interview - und sendet damit deutliche Signale an das linke Lager seiner Partei.
Steuererhöhungen müssen per se nicht schlecht sein. Es kommt immer auf den Augenblick, die Höhe und für wen an!
Leider ist keine Partei parallel dazu in der Lage auch die Ausgaben, aber hier in erster Linie die VERSCHWENDUNG, anzugehen. Denn es gibt Ausgaben, die unvermeidlich sind, aber viel Geld wird einfach verschwendet - U-Bahn in K, Stuttgart 21, Brücke ohne Anschluss in Niederwartha, und 1000 Beispiele mehr.

Der Bundesrechnungshof sollte die letzte gültige Machtinstanz für Staatsinvestitionen sein, auch wenn nur Beteiligungen. Jedes Projekt über 100.000 EUR sollte vom Bundesrechnungshof vorher abgesegnet werden. Das wäre eine wirkliche Kontrolle der Regierung (was Ausgaben angeht). Wir Wähler, die Opposition, Bürgerinitiativen - kontrollieren doch nichts, bzw. können es nicht.

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nachdenk71 02.04.2012, 11:38
6. Höhere Steuern

Zitat von sysop
Ex-Finanzminister Peer Steinbrück will im Wahlkampf für höhere Steuern trommeln. Alle gegenteiligen Versprechen seien unrealistisch, sagte der potentielle SPD-Kanzlerkandidat in einem Interview - und sendet damit deutliche Signale an das linke Lager seiner Partei.
Ich halte die Aussagen von P. Steinbrück für richtig. Der Faktor Arbeit wird - insbesondere in den unteren und mittleren Bereichen - durch Steuern und Sozialabgaben eindeutig zu hoch belastet, während Kapitalbesitzer, selbst, wenn sie Hunderttausende an Dividenden kassieren, weniger als 30% zahlen. Im übrigen halte ich es für absolut notwendig, dass die Vermögensteuer - am besten als Gemeinschaftsteuer - wieder eingeführt wird.

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Ex-Kölner 02.04.2012, 11:39
7. Wie wär's mit Sparen?

Und einer grundlegenden Neuordnung des Staats und seiner Finanzen? Deutschland leistet sich einen Klein-Klein-Föderalismus, der Bund verteilt Geschenke, die die Gemeinden stemmen sollen, daß Steuersystem durchschauen selbst Profis kaum noch - und immer noch werden Abermillionen und -milliarden in den Euro oder Quatsch wie Schuttgart 21, Herrn Becks Carrerabahn in der Eifel, unnötige Provinzflughäfen und so weiter gepumpt. Auf ein paar Hunderttausend für Wulffs Büro und Fahrer kommt es da schon nicht mehr an - oder 2,5 Millionen für eine Wildkatzenbrücke. Der BND zieht für mehrere Milliarden um, weil Otto Schily die CSU ärgern wollte; wir leisten uns für teuer Geld Versagerschutzämter (Name ähnlich) und immer noch einen Wanderzirkus zwischen Bonn und Berlin sowie Straßburg und Brüssel.

Nein, Herr Steinbrück: Geld ist mehr als genug da. Man müßte nur damit klug wirtschaften.

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DanNem 02.04.2012, 11:40
8. Einnahmen vs. Ausgaben

Der Staat hat kein Einnahmenproblem. Er hat ein Ausgabenproblem!

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Otto Reutter 02.04.2012, 11:40
9. Schröder schon vergessen ?

Nachdem der Spitzensteuersatz unter dem Genossen Gas-Gerd um 11 Punkte von 53 % auf 42 GESENKT wurde, kann ihn ja Genosse Steinbrück gerne wieder auf 49 % heraufsetzen und die 7 Zusatzpunkte als „Reichensteuer“ verkaufen.

Beides betraf/betrifft mich in der Form nicht - meine zukünftigen Wahlentscheidung stehen aber schon jetzt fest:
Keine keine Sozen mehr, solange diese Steinbrückschen Weisheiten verbreitet werden. Dann aus Fatalismus doch lieber gleich FDP - die begrüßen jeden neuen (Markt?)gläubigen mit Handschlag.

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