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SPD-Wahlprogramm: Die gehetzte Partei
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Wer in Zeitnot gerät, ist für Fehler besonders anfällig - das stellt die SPD jetzt auch im Programmprozess statt. Gleichzeitig wächst die Dünnhäutigkeit führender Genossen.

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grunden 22.05.2017, 19:19
1. Man muss immer erklären, was man vorhat!

Weil Merkel seit 12 Jahren regiert, darf sie vage bleiben? Muss sich nicht mehr erklären? Was für ein Unsinn! Und was für eine Hofberichterstattung!
Leben wir jetzt in einer Monarchie?

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egonon 22.05.2017, 19:24
2. Shit happens,

so dürfte es derzeit für die alte Tante SPD laufen. Wer sich von dem Messias Schulz eine Frischzellenkur für die altehrwürdigen Sozialdemokraten erhofft hat, muss sehr enttäuscht sein. Die Bemerkung, dass das Parteiprogramm für die SPD das beste seit Bebel sei, zeigt, dass Schulz entweder diese Programme gar nicht kennt oder träumt. Es wird Zeit, dass er einmal das Grundgesetz mit seiner Zuständigkeitsverteilung auf Bund und Länder liest und im übrigen sein Wunschprogramm auf die Finanzierbarkeit durchrechnet.

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GoaSkin 22.05.2017, 19:24
3. man darf die Thematisierung Sozialer Ungleichheit nicht auf das Finanzielle reduzieren

Dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird, ist nur ein Aspekt von vielen. In Deutschland entwickeln sich viel mehr arme und reiche Parallelgesellschaften, die immer weiter auseinander driften und sich auch immer weniger verstehen. Die unterschiedlichen Sozialen Schichten haben fast nichts mehr miteinander zu tun, verstehen sich überhaupt nicht mehr und kennen ihre Bedürfnisse dementsprechend auch nicht. Die Politik sollte sich einmal überlegen, mit welchen Maßnahmen sich einkommensbasierte Parallelgesellschaften verhindern lassen.

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Newspeak 22.05.2017, 19:26
4. ...

Die deutsche Presse schiesst sich mal wieder auf die SPD ein, weil diese angeblich so konfus ist und kein Programm hat. Bei den Konservativen gibt es Zank im Wochenwechsel und Merkels Programm ist "Sie kennen mich". Und das nennt ihr ausgewogene Berichterstattung? Ernsthaft?

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The Restless 22.05.2017, 19:28
5. Tipp

Liebe SPD, versucht einfach mal wieder glaubwürdig rüber zu kommen. Was Schröder einst an Vertrauen verspielt hat, ist nicht so einfach zu kompensieren. Das Programm ist zweitrangig, solange Euch niemand glaubt.

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rkinfo 22.05.2017, 19:31
6. Chaos SPD nach Abwahl der Landesfürsten

Die alten SPD Lokalfürsten wollten eigentlich gar keine Wende und neuen Wind per Kanzler Martin Schulz.
Dabei haben sie übersehen, dass ihre eigenen Regierungsfehler sie ins Aus brachten. Da die SPD nicht mal eine bundeseinheitliche Schulpolitik hin bekommt, wird sie bei anderen Themen ebenfalls zerstritten in den Wahlkampf gehen. SPD und CDU haben den Beginn einer neuen Zeit verpennt - das wird sich bald rächen.

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marialeidenberg 22.05.2017, 19:33
7. Beim Betrachten dieses Bildes

regt sich bei mir der Mitleidsgedanke. Der Protagonist überlastet und hilfsbedürftig, die Souffleuse energisch, aber offensichtlich wirkungslos.

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marthaimschnee 22.05.2017, 19:34
8. mit wem?

Mit wem denkt die SPD, dieses tolle Programm umzusetzen? Eine linke Mehrheit zerstören sie selber ja mit ihrer Pauschalaussage, nicht mit den Linken regieren zu wollen. Und mit Mutti wird das nur in homöopathischen Mengen umsetzbar sein, begleitet von Fußangeln und Ausnahmen.

PS: fragt doch mal die, die finden, daß Merkel gute Arbeit macht, nach Beispielen. Nur die wenigsten haben darauf überhaupt eine Antwort!

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sotraluz 22.05.2017, 19:36
9.

Wer vier Monate vor der Wahl keinen Plan hat, der wird auch in den vier Jahren nach der Wahl keinen haben. Warum sollte das bei Herrn Schulz und seiner Partei andrs sein als bei der Bundeskanzlerin und der ihren?

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