Forum: Politik
SPD will sich neu aufstellen - Vorstandsbeschluss: Bis jetzt nur Buchstaben
REUTERS

Die SPD steckt in einer tiefen Krise. Nun hat die Führung ein Papier verabschiedet, das eine neue Struktur beschreibt: der Vorstand kleiner, die Basis stärker, die Arbeit digitaler.

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i.dietz 29.09.2019, 16:10
1. Das wird nix mehr !

Die gleichen Genossen, die dafür gesorgt haben, dass die SPD derart an die Wand gefahren wurde,
sollen ein "neues" Programm/Papier schreiben?
sollen sich "erneuern" ?
sollen ...... ?
Das wird nicht funktionieren !

Ich habe die Befürchtung, dass die SPD mit aller Gewalt unter die
10-%-Hürde sinken will !

Ich weiss nur eines:
lang lang ist es her, da gab es mal eine Partei, die sich für die Belange der Arbeitnehmer eingesetzt hatte ...
lang lang ist es her ......!

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siryanow 29.09.2019, 16:18
2.

Krisen sind auch deshalb wichtig um einiges zu klären und zu lernen . Ich bin sicher die Sozialdemokraten kommen da wieder raus . Es wär fürchterlich die Zukunft den Kapital-Parteien und den rechten Idioten zu überlassen .

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josho 29.09.2019, 16:31
3. Aha, die SPD will die "Lebenswirklichkeit....

....der Menschen wieder entdecken". Tolle Erkenntnis für eine politische Partei, nachdem sie innerhalb der letzten 20 Jahre 15 davon in Regierungsverantwortung war. Heißt ja umgekehrt, dass sie zugibt, in dieser Zeit den Bezug zur Wirklichkeit verloren zu haben. Selbsterkenntnis ist ja bekanntlich der erste Weg zur Besserung. Nur: es ist zu spät - der Zug mit dem Gepäck an Bord, wohin die Ausrichtung der Parteien gehen soll, ist ohne die SPD abgefahren. Das, was die SPD hätte machen können oder müssen, das machen jetzt andere.

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held_der_arbeit! 29.09.2019, 16:48
4. Man kauft der SPD nicht mehr ab...

...dass sie sich auf Kosten der Reichen für die Armen einsetzt. Außer ein bisschen Symbolpolitik hat man die Wirtschaftslobby genau so in Watte gepackt wie die CDU. Aus Angst "die Mitte" zu verschrecken. Nur dass es nach 25 Jahren Neoliberalismus (mit und ohne SPD) keine allzu große Mitte mehr gibt. Im Ergebnis flüchten sich die von Abstiegsangst bedrohten zu Populisten ala AfD

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romeov 29.09.2019, 16:50
5. Wie tickt die SPD?

Kleines Beispiel: In meiner Stadt sind zur Zeit Bürgermeisterwahlen. Nach dem ersten Wahlgang führt ein parteiloser Kandidat. Der Kandidat der SPD zieht sich vor der Nachwahl zurück und die SPD gibt eine Wahlempfehlung für die Kandidatin der GRÜNEN. Gleichzeitig wundern sie sich, dass sie als eigenständige Partei gar nicht mehr wahrgenommen werden, sondern nur noch als Plagiat der GRÜNEN in Erscheinung treten. Ich denke die Partei wird sich leider selbst zerlegen. Die Regionalkonferenzen strahlen nur nach innen, nach aussen sehen die potentiellen Wähler eine Veranstaltung, die an einen Ausflug gut gelaunter Oberlehrer erinnert.

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lozenz 29.09.2019, 16:52
6. Das es

an der politischen Ausrichtung und falschen Ansätzen liegt, darauf kommt natürlich keiner. Die Wahrheit ist verpönt, also huldigt man weiter die Themen, die zum Untergang führen. Da spielt das Personal keine Rolle. Liebe SPD-ler, bedankt Euch bei den Verursachern Gabriel und Steinmeier. Die beiden haben Euch in die Schei… geritten (sorry), aber die ungeschminkte Wahrheit offenbart nun mal die Einzelinteressen, die der Partei so extrem geschadet haben. Was hätte die SPD in der Opposition alles erreichen können. So haben nur ein paar wenige das erreicht, was ihnen vorschwebte. Gabriel hat schon das Schiff verlassen und Steinmeier, dem kann doch alles egal sein und ist es wohl auch.

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frank.huebner 29.09.2019, 16:55
7. Zu spät

Leider ist es zu spät für die SPD. Die Zukunft winkt als 5-9% Partei. Warum? 1. Man kann mit dem Personal, weclhes die SPD an den Abgrund gebracht hat mit Agenda2010, GroKo und allgefälliger Politik keinen neuanfang machen. Da ist ein Personal zwingend gewesen. Vor der letzten BT-Wahl. 2. Angstr vor der eigenen Courage. Die SPD hat in dieser wie auch in der letzten Koalition die beste Arbeit mit den vernünftigsten Ergebnissen gebracht. Nur verkaufen konnte sie das nicht. Anstatt deutlich zu sagen, was man geschafft hat, kuschte man lieber vor Merkel, die sich dankbar die Erfolge auf das eigene Jackett heftete. 3. Wähler. Wer sind die Wähler der SPD? Wer sollte es ein? Die Politik nur auf Wirtschaft, Konkunktur und Koalitionstrue auszurichten bergraulte halt die eigentliche Wählerschaft. 4. Und heute? Heute macht sie wieder hinterlaufende Politik, anstatt Wege vorzugeben. Nicht das Klima ist die zentrale Frage der Wählerschaft, sondern Rente, Arbeit, Steuern. Die SPD vergeigt es gerade weiter, und die 10 % Marke wird gerissen werden. Nach unten.

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archivdoktor 29.09.2019, 17:05
8. Mist

So `n Mist! Wollte den Artikel weiterlesen, um zu erfahren, wie die SPD aus dem jetzigen Schlamassel rauskommen möchte - und da war auf einmal der Artikel zu Ende - es kam nichts mehr! Wo sind denn jetzt die konkreten Ergebnisse??? Was ich da las, ist nixxxx anderes als Politsprech - und mit diesen "Maßnahmen" möchte die SPD das Tal der Tränen hinter sich lassen??? Das darf doch alles nicht wahr sein....!

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vantast64 29.09.2019, 17:18
9. Sie haben nichts dazugelernt, wenn es um Glaubwürdigkeit geht,

so bleiben die Felder der "Gerechtigkeit" unbestellt:
keine neues Steuersystem, keine Umstellung der Rentenerhöhungen auf Festbeträge, keine Abschaffung des Rundfunkzwangsberitrags, der gerade die Armen am härtesten trifft,
keine Abschaffung von Gabriels Geschenk an die Stromkonzerne, den "Intelligenten Stromzählern", die die Verbraucher belasten, die Konzerne entlasten, obwohl diese dieselben Verbrauchswerte einfacher an den 10kV-Trafostationen abholen könnten.
Andere, höher entwickelte Staaten, haben EIN Rentensystem für alle, hier haben alle Sparten ein eigenes, für sie vorteilhafteres System, selbst die Abgeordneten, zum Nachteil der großen Masse.
Der Verkauf derr Autobahnen war eine Enteignung der Bürger, wie schnell das ging!
Die Parteienfinanzierung ist noch nicht gelöst, CDU/CSU kriegen die größten Zuwendungen zur "Pflege der politischen Landschaft" und die Gesetze werden eben entsprechend, das sollte Ansporn genug sein.
Fachmann:"Wenn die Leute wüßten, wie ungerecht das Steuersystem ist, würden sie auf die Straße gehen!"
Es gibt also viel zu tun, heften wir's ab!
Meine Lebenserfahrung:
CDU/CSU sind menschenfeindlich, die SPD hat den besten Willen, stolpert aber über die eigenen Füße.

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