Forum: Politik
SPD zu Gaucks Kritik an Linkspartei: "Das hätte ihm nicht passieren dürfen"
DPA

Nach seiner Kritik an der Linken löste Joachim Gauck Diskussionen darüber aus, ob ein Bundespräsident parteiisch sein darf. Im SPIEGEL wird das Staatsoberhaupt nun stark von SPD-Politikern angegangen.

Seite 18 von 19
twws04 09.11.2014, 19:04
170. Die Mehrheit der Deutschen

hält Gauck für einen guten Präsidenten, wie sie auch Merkel für eine gute Kanzlerin hält. Ich gehöre nicht zu dieser Mehrheit und finde ebenfalls, dass Gauck zu weit gegangen ist. Außer zu seinen Lieblingsthemen "Freiheit" und "starke Rolle Deutschlands in der Welt" hat er nichts zu sagen, insbesondere nicht zur sozialen Schieflage mit Kinder- und Altersarmut in Deutschland. Ich wünsche ihm auf keinen Fall eine zweite Amtszeit.

Beitrag melden
matijas 09.11.2014, 19:04
171. keine Hysterie

Zitat von Celestine
Es gab schon immer eine Linken-Hysterie in diesem Land, jetzt hat die ihren Zenit erreicht, mit offizieller Segnung, also mit Brief und Siegel sozusagen.
Es stehen bald harte Zeichen des Verzichts an in diesem Land, da will man sicherstellen, dass alle linientreu bleiben. Hysterie ist das nicht, sondern eine gezielte Propaganda, die sich noch um Einiges steigern wird.

Beitrag melden
blattschuss 09.11.2014, 19:06
172. ok

Zitat von mundusvultdecipi
.."politisch gebildet"und die Behauptung "DDR reloaded"verträgt sich nicht so ganz:-)
DDR reloaded nehme ich zurück und ersetze es durch kommunistische Urständ.

Beitrag melden
brut_dargent 09.11.2014, 19:08
173.

Zitat von analyse
Gefährlich orientierungslos ist die SPD -ein Rätsel,wie ein Forist bemerkt !
Ja? Finde ich gar nicht. Spätestens mit der Agenda 2010 ist klar, dass sie sich selbst entsorgt.

Wenn Herr Gauck sich so aktiv als Bundespräsident in Tagespolitik einmischt, dann freue ich mich schon auf seine Statements zur CDU/CSU/SPD und Grüne. Z.B. wie verlogen alle sind. Das wird ein herrlicher Spaß.

Beitrag melden
tomrobert 09.11.2014, 19:08
174. Dieser Bundespräsident spaltet

er eint nicht. 25Jahre nach dem Kollaps des DDR Regimes
von dem jeder weiß warum es kollabierte, hat die Republik andere Probleme als u.a. persönliche Aversionen zu artikulieren. Es wiederholt auch keiner mehr permanent Scharfrichter Filbinger und Kissinger und und und EX Nazis als die verabscheuungswürdigen Verbrecher als Mitglieder einer Partei die das "Christlich" in ihrem Namen führt.
Es kann nicht so gewichtet werden als ob die Nazis im Schatten der SED stünden.

Beitrag melden
FFMer 09.11.2014, 19:09
175. Peinlich SPD!

Die Kritik an der SED Nachfolgepartei war und ist berechtigt. Dass sich die SPD die SED schönredet, ist durchsichtig, billig und eine Verhöhnung der Opfer der DDR Diktatur.

Beitrag melden
bert.hagels 09.11.2014, 19:09
176. Das Problem ....

Zitat von hubertrudnick1
Die Meinungsfreiheit sollte für alle gelten, nicht nur für den Bundespräsidenten, auch Bürger, die sich in Foren sich beiteiligen, die nicht Hass gegen die Demokratie schüren, sondern einfach ihre Meinung auch wenn sie einigen nicht passt, sollte man zu Wort kommen lassen. Einen .....
... ist keineswegs, dass der Bundespräsident eine Meinung hat und diese öffentlich äußert; m Gegenteil, dazu ist er da und das ist seine Aufgabe, weil ihm das Grundgesetz keine Macht außer der des Wortes zugesteht.

Das Problem besteht darin, dass Herr Gauck mit seiner Meinungsäußerung in eine Regierungsbildung eingegriffen hat, also in die Belange eines anderen Verfassungsorgans. Und genau damit hat er die ihm qua Amt vorgeschriebene parteipolitische Neutralität verletzt.

Beitrag melden
Tiberias 09.11.2014, 19:09
177. Gäbe es...

...in der Gurkentruppe namens SPD auch nur einen Politiker mit der moralischen Integrität und dem menschlichen Format eines Herrn Gauck, wäre diese Partei vielleicht irgendwann wieder wählbar.

Herr Gauck hat vollkommen recht mit seinen Aussagen und ich freue mich, dass wir einen kritischen Bundespräsidenten haben, der auf mal den Mund aufmacht, anstatt so einen durch und durch korrupten Grüßaugust wie seinen Vorgänger Wulff.

Beitrag melden
kitty 09.11.2014, 19:09
178. Richtig!

Es fehlt nur noch der Hinweis darauf, dass der BP oft zu Recht auf die fehlende Freiheit und die Überwachung der Bürger in der DDR hingewiesen hat. Bis jetzt habe ich nicht gehört, dass er jemals das jetzt in der BRD übliche Ausspionieren unserer Daten kritisiert hätte.
Eine weitere Amtszeit? Wenn die Republik nicht mehr solche Persönlichkeiten wie die früheren Bundespräsidenten Weizsäcker, Heinemann oder Scheel aufbieten kann, dann lieber das Amt ganz abschaffen!

Beitrag melden
keinereiner 09.11.2014, 19:10
179.

Zitat von twws04
Außer zu seinen Lieblingsthemen "Freiheit" und "starke Rolle Deutschlands in der Welt" hat er nichts zu sagen, insbesondere nicht zur sozialen Schieflage mit Kinder- und Altersarmut in Deutschland. Ich wünsche ihm auf keinen Fall eine zweite Amtszeit.
Als Ergänzung muss man sagen, dass sein Thema nur Freiheit bzw. Unfreiheit in der DDR sein Thema ist. Bezüglich NSA, BND und der zunehmenden Überwachung bzw. Entwicklung zu einem Überwachungsstaates hat er ja auch schon wieder nichts zu sagen.

Beitrag melden
Seite 18 von 19
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!