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Spekulationen über griechischen Euro-Ausstieg: "Wir wussten, dass solche Berichte kom
DPA

"2015 ist nicht 2012": Mit großer Gelassenheit haben griechische Medien und Oppositionspolitiker auf den SPIEGEL-Bericht reagiert, nachdem die deutsche Bundesregierung ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone nicht länger ablehnt.

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laimelgoog.0815 04.01.2015, 22:04
1. Griechenland bekommt vor den Wahlen klar die Ansage

Es ist richtig und fair wenn sich die Kanzlerin vor den Wahlen klar positioniert. Einige werfen Ihr vor alles auszusitzen. Jetzt macht Sie es nicht meckern einige Foristen wieder. Die Mehrheit der Deutschen finden die deutsche Politik der Bundeskanzlerin richtig.

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johnnypistolero 04.01.2015, 22:10
2. nachdem....

die schulden, der griechen, bei den meisten ausländischen banken, in allgemeine schulden umgewandelt wurden, dürfen sie nun raus...
da haben mal alle politiker wieder schön mitgeholfen, die vermögen weniger zu retten, und die schuldenlast der staaten weiter aufzublähen

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laimelgoog.0815 04.01.2015, 22:15
3. Die Griechen haben die Wahl und Deutschland sagt vor der Wahl

was Fakt ist. Prima Politik und kein Aussitzen bis nach den Wahlen!

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ichsagemal 04.01.2015, 22:21
4.

...die Griechen könnten den Beweis antreten, das der Euro-Wahn, für den Merkel&Co eine ganze Generation gnadenlos geopfert haben, ein Irrweg war und ist.

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Badischer Revoluzzer 04.01.2015, 22:23
5. Was jetzt ?

Treten sie aus der EU/Euro aus oder nicht. Sollen wir immer weiter zahlen? Wir wissen alle, daß beim Volk nichts von all den Milliarden ankommt und nur die dicken Fische gefüttert werden. Also das Ergebnis ist klar und sollte so schnell wie möglich umgesetzt werden. Das ist das Beste.

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Eu1ropa 04.01.2015, 22:26
6. jeder soll zahlen

was er verschuldet hat. Jeder, der über seine Verhältnisse lebt, soll dafür selbst gerade stehen. Im Kleinen - Privatinsolvenz ist Diebstahl am Gläubiger, wie im Großen - wer Schulden macht und Politiker wählt, die Schulden macht, soll dies selbst bezahlen. das gilt für Griechenland, Berlin und Lieschen "Müller" von nebenan

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Masch_Ring 04.01.2015, 22:27
7. Die Euro-Diskussion ist nur Feigenblatt

die eigentliche Diskussion über Europa und die EU zu führen .
Tatsache ist , dass lange EU und Euro für die Bürger wenig nachvollziehbar vermengt wurden , verbunden mit schweren handwerklichen Fehlern Ihrer Konstruktion ( Maastricht Vertrag 1992 , Kohl/Juncker !!!).
Tatsache ist auch , dass sowohl die Schicksalgemeinschaft EU wie auch der Euro nur unter dem Blickwinkel der neoliberalen Markterweiterung gesehen wurde , aber Minimalstandards in Korruption , politischer Kultur und Wirtschaftskraft weder beachtet noch ausreichend schnell korrigiert wurden.
Das fällt nun in Griechenland an , und der Euro als Währung ist kein Heilmittel an sich für diese Veränderungsprozesse in Griechenland oder anderswo.
Sicher ist nur , das Griechenland nie die Schulden zurückzahlen kann , in keiner Währung der Welt.
Hören wir auf mit der Überhöhung der Ökonomie und der Währungsstechnologie , es ist Zeit für wahre politische und soziologische Diskussionen.
Angela Merkel wird ohnehin Federn lassen müssen in dieser Diskussion.

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jfth 04.01.2015, 22:32
8. Gleichberechtigt?

"Aber wir fordern, mit Respekt und als Gleichberechtigte behandelt zu werden." ... Einverstanden! ... Wie in der freien Wirtschaft unter gleichberechtigten Geschäftspartner bitte ich dann um pünktliche und vollständige Rückzahlung der Verbindlichkeiten!!!

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zynik 04.01.2015, 22:32
9.

Zitat von laimelgoog.0815
Es ist richtig und fair wenn sich die Kanzlerin vor den Wahlen klar positioniert. Einige werfen Ihr vor alles auszusitzen. Jetzt macht Sie es nicht meckern einige Foristen wieder. Die Mehrheit der Deutschen finden die deutsche Politik der Bundeskanzlerin richtig.
...sagt wer?

Haben sie sich mal gefragt warum die "klare Ansage" 2015 kommt?

Nur zur Erinnerung:

"Auch der Übertrag von privaten in staatliche Forderungen ist auf dem Mist der Kanzlerin gewachsen. Die Taktik, Griechenland so lange staatliche abgesicherte Kredite zu geben, bis ein Großteil der privaten Forderungen bedient wurde, war von Anfang mit der Prämisse geplant, die „faulen Forderungen“ dem Steuerzahler unterzujubeln. Nicht die Griechen, sondern die deutsche Kanzlerin und ihre politischen Freunde tragen die Verantwortung dafür.

Im Finanzsystem gibt es ein schönes Sprichwort: „Das Geld ist nie weg, es hat nur ein anderer“. Das stimmt. Die Verluste, die auf den Steuerzahler in Euroland zukommen, sind längst an anderer Stelle als Gewinne verbucht worden. Banken, Fonds und Versicherungen konnten sich ohne große Abschreibungen von ihren Forderungen an den griechischen Staat trennen, ihren Aktionären ordentliche Dividenden und ihren Kunden schöne Renditen auszahlen. Das ist wahrlich marktkonform. Danke, Frau Merkel!"

http://www.nachdenkseiten.de/?p=18230

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