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Spenden absetzbar: Pegida e. V. beantragt Anerkennung der Gemeinnützigkeit
AP/dpa

Die islamfeindliche Pegida-Bewegung will ein e.V. mit eigenen Einnahmen werden - und hat beim Finanzamt die Anerkennung der Gemeinnützigkeit beantragt. Spenden an das Bündnis dürften demnächst von der Steuer absetzbar sein.

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gaerry 10.01.2015, 14:05
230. Da steht ja nicht

Zitat von oberallgaeuer
Ich bin entsetzt. Pegida erhät den Status der Gemeinnüzigkeit und attac wird die Gemeinnützigkeit aberkannt. Kann man Mitgliedsbeiträge für die NPD etwa auch schon bei der Steuer absetzen?
dass die das schon haben, lediglich dass Pegida das haben will. Noch ist Hoffnung.

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abrweber 10.01.2015, 14:07
231. Was ist daran so

Zitat von spon-facebook-1810274577
PEGIDA und gemeinnützig - auf das Wortpaar muss einer erst mal kommen! :)
ungewöhnlich? Für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit gibt es gesetzliche Vorgaben. Wenn Pegida diese erfüllt gibt es eine entsprechende Anerkennung, wenn nicht, wird diese versagt.Das hat nur sehr bedingt etwas mit weltanschaulichen Auffassungen zu tun.

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chirin21 10.01.2015, 14:11
232. Pegida g.e.V.

Zitat von TaramTaram
und realitätsfern. Wollen die Leute denn nicht den großen Gegenwind sehen? Was heißt denn da "Anerkennung der Gemeinnützigkeit"? Welcher (All)Gemeinheit soll die Bewegung denn nützen bei soviel Ablehnung. Macht "euch" nur weiter zum Gespött der Leute.
Zum Gespött der Leute machen sich Menschen wie Sie.
Ihr Geduze zeigt, auf welcher Schiene Sie fahren.Und die Gemeinnützigkeit wird vom Finanzamt festgestellt- wie bei jedem anderen e.V. -.
Bitte , informieren Sie sich, so machen Sie sich zum Gespött der Foristen.

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Robert_Rostock 10.01.2015, 14:14
233.

Zitat von grumpy53
Max Liebermann, der am 30.0 Januar 1933 die Faschisten an seinem Haus vorbeiziehen sah, sagte (Zitat): "Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte." Bei manchem Beitrag hier fühle ich eine unangenehme Übelkeit. Dennoch, ich finde es zu einfach und zu kurz gegriffen, jeden Teilnehmer an PEGIDA als Nazi oder Faschisten pauschal abzuurteilen. Ich würde mir wünschen, zu einem Dialog miteinander zu kommen, der nicht in gebrüllten Parolen einer Seite endet. Dazu wäre eigentlich nur eine Voraussetzung zu erfüllen: In gegenseitigem Respekt und Toleranz an einem Tisch zu sitzen und sich sachlich, ohne Beleidigungen gegenseitig zuzuhören mit der Voraussetzung, den anderen verstehen zu wollen und eventuell gegensätzliche Meinungen zuzulassen - und vielleicht auch was zu lernen. Und dann zu gucken, hat man in Ängsten oder bei den Wertevorstellungen im ein oder anderen Fall Möglichkeiten zur Übereinstimmung. Nicht mehr und nicht weniger. Wer zu diesem Dialog nicht bereit ist, sondern lieber dumpfe Ängste verbreitet, machtgeil ist oder sich selbst durch Abwertung anderer aufzuwerten versucht, wird kein geeigneter Gesprächspartner sein, das gilt für beide Seiten. Ich glaube, unsere Demokratie muss manches aushalten können, was einem eben unangenehme Übelkeit bereitet. Wo es die Freiheit einschränkt, wo es um Angriffe auf Menschen geht, wo es um Hass und Gewalt geht, da gibt es kein Vertun, das ist abzulehnen und muss mit geeigneten und gerechten Mitteln verhindert und geahndet werden.
Danke, so könnte es gehen.

Ich war noch nie auf einer Pegida-Demo und habe das auch nicht vor. Da sind mir in der Tat zu viele, mit denen ich nicht mitlaufen möchte, neben den Rechtsextremen auch zu viele Putin-Fans.

Was mich aber wirklich in den letzten Wochen total entsetzt hat, das ist der abgrundtiefe Hass, die totale Verachtung, die Ignoranz, die Realitätsverweigerung vieler Pegida-Gegner. Das ist die teilweise unerträgliche Kampagne, die von den Medien gefahren wird.
Das hat mich teilweise an die Staatsmedien in der DDR im Jahr 89, vor der Wende erinnert. Augsteins Kolumne hat mich z.B. an den ND-Kommentar zu den DDR-Flüchtlingen erinnert ("Wir weinen ihnen keine Träne nach").
Es gibt sogar schon beinahe "rassenhygienische" Artikel, wo nachgewiesen wird, dass "Der Sachse als solcher", und erst recht "Der Dresdener" bereits qua Geburt, wegen seiner Herkunft, ein ganz schlimmer Rassist und Nazi ist.
Und dann wundert man sich, wenn die Presse, die Medien Gegenwind bekommen.

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hotgorn 10.01.2015, 14:17
234.

Zitat von Schlumperli
Pegida ist eine außerparlamentarische Opposition, die jetzt 3 Monate alt ist. Was erwarten Sie ? Superkräfte ?
Hat aber meiner Meinung nach nichts Aussagekräftiges in ihrem 19 Punkte Programm stehen. Die AfD ist schon etwas länger im Geschäft und will durch einen rechtsruck in der Gesellschaft was bewirken?

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Schlumperli 10.01.2015, 14:17
235.

Zitat von syracusa
Ich sehe das anders: wer unter Naziparolen mitmarschiert, macht sich alleine dadurch schon diese Parolen zu eigen. [...] Und die Mehrheit der Bürger darf wie ich sagen, dass man diese Meinungen verachtenswert findet.
In welcher der 19 Pegida-Thesen sehen Sie denn eine Naziparole ?
Und auf welche Mehrheit berufen Sie sich, wenn 57% der Bevölkerung mit Pegida smapathisieren ?

Ist es wirklich notwendig, Bürger als "Pegida-Nazis" zu beleidigen ?
Ich respektiere Sie als Forist, dessen Meinung von meiner abweicht.

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pitterw 10.01.2015, 14:20
236. Steuern sparen

Zitat von oberallgaeuer
Ich bin entsetzt... Kann man Mitgliedsbeiträge für die NPD etwa auch schon bei der Steuer absetzen?
Ja selbstverständlich und die bekommen auch noch für jede Wählerstimme Geld aus der Parteienfinanzierung!

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chirin21 10.01.2015, 14:25
237. Pegida e.V.

Zitat von fvalpondi
Wieso dürfte es keine "Pegida e.V." geben, wenn es eine gewisse "Lies Stiftung" gibt?
So sieht es aus!
Überdies sind doch - nach dem Fall der Mauer - und unter Schröder und Merkel - nicht nur die Steuergesetze so entfremdet worden - auch im GmbH -Bereich - ist allerhand los, so das es schon gruselig ist.
Vor dem Fall der Mauer waren nur die größeren Glaubensgemeinschaften als "förderungswürdig" steuerlich zugelassen und anschließend auch Scientologen und ähnliche Sekten und - gleiches Recht natürlich für alle.

Dieses - von linken Politikern ausgelutschte Steuerrecht muß doch irgendwann reformiert werden. Die 1000 Pipi-Vereine mit sozialistisch -kommunistischem Hintergrund sollte auf jeden Fall reduziert werden. Und geprüft wird auch nicht mehr - Dank der Personaleinsparungen und Selbstbereicherungen der etablierten Parteien. Die hoheitlichen Verwaltungen sind kaputt gespart worden, weil natürlich - in Berlin gut nachvollziehbar - Wowereit und Konsorten als Beschäftigte der umgewandelten ehemaligen staatlichen Unternehmen wie Krankenhäuser oder ausichtsräte des BER etc.- sich gemütlich bereichern können.

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mike301243 10.01.2015, 14:25
238. Einverstanden, wenn sie JEDEN Polizisten

... der wegen ihnen im Einsatz ist, bezahlen müssen!
DANN sind sie bankrott!
Von wegen gemeinnützig!!!!

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jakam 10.01.2015, 14:27
239.

Willkommen in den Perversionen des "Rechts"staates.

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