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Speyerer Dom: Nur geladene Gäste bei Totenmesse für Kohl
DPA

Aus Sicherheitsgründen wird die Trauerfeier für Altkanzler Kohl im Speyerer Dom nur für geladene Gäste zugänglich sein. Die Öffentlichkeit kann zwar per Videoleinwand teilnehmen - aber auch hier gelten strenge Vorschriften.

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780 24.06.2017, 21:18
60. @ brotherandrew

Zitat von brotherandrew
... (1) Das ist Quatsch. Hausherr des Doms ist dessen Eigentümer und nicht "das Volk". Folglich bestimmt der Eigentümer, wer rein darf und wer nicht. (2) Abwegig ist da nach den letzten Terroranschlägen gar nichts. IS würde hier mit einem Anschlag zwei Fliegen mit einer Klappe treffen. Erstens würde man westliche Politiker u.a. treffen, die an der messe teilnehmen. Zweitens würde man ein religiöse Stätte der verhassten Christen treffen. Folglich ist die Anschlagsgefahr sehr real.
Das ist interessant.
Wem gehört der Dom zu Speyer? Ein Historiker meinte, dass der Dom sich selbst gehört, als Weltkulturerbe nicht so unlogisch.
Zuständig ist die Stadt oder das Land, also doch wieder Politiker und Ministerien, Behörden, vermutlich.
Das Sicherheitsrisiko besteht, aber erstaunlich ist doch, dass bei den vielen eifrigen Debatten überhaupt nicht in den Blick kommt, dass es Menschen geben könnte, sie sich von diesem Altbundeskanzler verabschieden wollen.

Das ist eine riesige Show, aber wenn es nicht getragen wird, wie halt in einer Demokratie selbstverständlich, von Bürgern, was ist es denn dann, eine Machtdemonstration der Staatsoberhäupter, der Wirtschaft, hoffentlich nicht.
Also ich kann die Proteste hier verstehen.

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donpedro50 24.06.2017, 21:25
61. Katholische Kirche

Sie ist nunmal nicht für alle geschaffen. Sekte bleibt Sekte. Grundlage ihres Glaubens ist halt nicht nur die Bibel.

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amwald 24.06.2017, 21:25
62. ach die Arme, wenn's ihr zuviel wird,

Zitat von Ewa
Ich habe nur Mitleid mit unserer Kanzlerin, die das aber kennt, schon wieder kein Wochenede sondern auch noch der CDU Wahlparteitag und dann der G20 Gipfel. Aber sie wollte es ja so.
soll sie doch ihren Redenschreiber, oder auch die -IN ihren Text in Original vortragen lassen. Der/die muss die Rede dann ggf. nicht mal nur vom Papier ablesen, sondern kann sie frei vortragen.

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henry.miller 24.06.2017, 21:27
63.

Wirklich traurig, dass man den Mann nicht mal in Ruhe lässt.

Er ist tot und hat sicher auch sehr gelitten unter Krankheit und Verlust. Ein wenig Mäßigung bitte

Ich bin ihm Dankbar für Europa, für seinen Mut bei der Wiedervereinigung und für das klare Bekenntnis zur aktuellen Deutsch-Polnischen Grenze, das den Sudetendeutschen Grenzen gewiesen hat.

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annika hansen 24.06.2017, 21:28
64. ...

Zitat von beppi
dieses unwürdige Hin- und Herkarren eines toten Körpers? Ich bin mehr als empört über diesen bereits jetzt einsetzenden Reliquienhandel! Herr Dr. Kohl sollte - das wäre würdig und recht - in aller Ruhe an dem von ihm gewünschten Ort beigesetzt werden. Dieses Gezänk ist widerlich.
Das sehe ich auch so! Friede seiner Asche.

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amwald 24.06.2017, 21:32
65. ich nehme mal Ihren Beitrag als Aufhänger zu folgendem:

Zitat von brotherandrew
... (1) Das ist Quatsch. Hausherr des Doms ist dessen Eigentümer und nicht "das Volk". Folglich bestimmt der Eigentümer, wer rein darf und wer nicht. (2) Abwegig ist da nach den letzten Terroranschlägen gar nichts. IS würde hier mit einem Anschlag zwei Fliegen mit einer Klappe treffen. Erstens würde man westliche Politiker u.a. treffen, die an der messe teilnehmen. Zweitens würde man ein religiöse Stätte der verhassten Christen treffen. Folglich ist die Anschlagsgefahr sehr real.
GELADENE und Sicherheitsaspekte - das kommt einem gordischen Knoten doch schon irgendwie recht nahe, oder ... !?.

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spon-facebook-10000085822 24.06.2017, 21:42
66. Kohl und Bismarck haben mehr gemeinsam als einen Geburtstag im April

Der Tod seiner Frau im Jahr 1894 traf Bismarck tief. Ab 1896 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand immer deutlicher und er war schließlich auf einen Rollstuhl angewiesen. Die Erkrankungen an Altersbrand und anderen Gebrechen, die er gegenüber der Öffentlichkeit und sogar gegenüber seiner Familie verschwieg,[160] führten am 30. Juli 1898 zu seinem Tod.
Als Bismarck starb, befand sich Wilhelm II. im Zuge seiner Sommerreise in Norwegen auf der kaiserlichen Yacht Hohenzollern. Nachdem ihn die Todesnachricht am Morgen des 31. Juli erreicht hatte, sandte er ein Telegramm an Herbert von Bismarck. Darin kündigte Wilhelm eine pompöse Beisetzung Bismarcks in der Hohenzollerngruft im Berliner Dom an, da Bismarck ein Freund seines Großvaters Wilhelm I. gewesen sei und ihm für seine Leistungen der Dank des deutschen Volkes für immer gebühre. Wilhelm II. beauftragte ebenfalls per Telegramm den Bildhauer Reinhold Begas, einen Sarkophag für Bismarck zu entwerfen; August zu Eulenburg sollte das Programm der Feier als nationales Ereignis gestalten. Bismarck hatte indes bereits 1896 in seinem Testament verfügt, er wolle in Friedrichsruh begraben werden. Seine Familie entsprach diesem Wunsch. Nun wollte Kaiser Wilhelm nach seinem Eintreffen in Kiel am 1. August wenigstens am offenen Sarg Bismarcks in Friedrichsruh stehen und begab sich mit seiner Gemahlin dorthin. Als er jedoch am folgenden Tag eintraf, war der Sarg bereits verlötet.

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schroedgt 24.06.2017, 21:55
67. Was Macht Kohl eigentlich noch in Oggershein?

Ich habe gelesen, der Leichnahm von Kohl sei immer noch in Oggersheim in seinem Haus! Doert gehört er aber wirklich nicht hin. Und das bei der Hitze! Ich weiß nicht, was das soll. Man soll ihn beerdigen. Meinen Respekt für Teile seiner Kanzlerzeit hat er, das ist es dann aber auch.

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Claudia_D 24.06.2017, 21:57
68.

Zitat von mairhanss
Kein Mensch will an dieser Beerdigung teilnehmen. Die wollten nur vermeiden, das das jemand mitbekommt...
Der Verdacht ist mir auch schon gekommen.

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carlitom 24.06.2017, 21:59
69.

Zitat von nn280
ich hätte mir diesen Festakt gern im Urlaub live im TV angesehen.
Klingt aber auch reichlich makaber, oder? Staatsbegräbnis als Urlaubsunterhaltung....

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