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SPIEGEL exklusiv: Cameron warnte Merkel vor EU-Austritt Großbritanniens
AFP

Dicke Luft zwischen Berlin und London: Premierminister Cameron hat Kanzlerin Merkel nach SPIEGEL-Informationen indirekt mit dem EU-Austritt Großbritanniens gedroht. Und jetzt will auch noch AfD-Chef Lucke eine Fraktionsgemeinschaft mit den Tories bilden.

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altmannn 01.06.2014, 10:00
740. Erstens

Zitat von rucamor
...lasst sie gehen. Dann können sie das Freihandelsabkommen mit den Amis abschliessen und wir schauen zu wie die grossen Genfoodkonzerne diese dumme Regierung nach und nach ausnehmen.
nehmen die nicht die Regierungen, sondern die Völker aus. Zweitens werden unsere EU-Nasen dem TTIP sowieso zustimmen. Dafür gibt es schließlich Lobbyisten als politische Landschaftspfleger.

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Kurt2.1 01.06.2014, 10:00
741. .

Zitat von sysop
Dicke Luft zwischen Berlin und London: Premierminister Cameron hat Kanzlerin Merkel nach SPIEGEL-Informationen indirekt mit dem EU-Austritt Großbritanniens gedroht. Und jetzt will auch noch AfD-Chef Lucke eine Fraktionsgemeinschaft mit den Tories bilden.
Anstatt schon wieder so oberpeinlich zu lavieren, sollte die EU Cameron beim Wort nehmen. Sollen sie ihr Referendum vorziehen und sollen sie doch austreten, wenn die Entscheidung entsprechend fällt.

Diese ständigen nervigen Extrawürste von der Insel braucht niemand.
Eins muss klar sein: Sie gehen mit leeren Händen. Sie haben nichts Erkennbares zur EU beigetragen und die EU ausschließlich als ihren Absatzmarkt betrachtet, den es zum eigenen Vorteil zu beackern gilt. Also, sollen sie ihre Drohung wahrmachen.

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DanielDüsentrieb 01.06.2014, 10:03
742. keine Ahnung von der EU

@ t-dog - wenn man von Politik keine Ahnung hat, dann sollte man sich bilden und nicht schwafeln. Der Wohlstand in Deutschland ist zu einem ganz großen Teil der EU zu verdanken. Wohin hätten wir den sonst unsere Autos verkaufen sollen? Wir können in D produzieren und nach Frankreich liefern. In China und USA ist das nur begrenzt möglich, da die Zölle zu hoch sind. Daher muß dort produziert werden und der deutsche Arbeiter schaut in die Röhre - da freuen sich nur noch die Aktionäre. Außerdem - wer will den heute Sicherheitspolitik oder Umweltschutz alleine machen? Es ist schlicht unmöglich! Unsere Welt wird globaler - daher braucht es auch globale Lösungen für die Probleme. Oder wollen wir wieder eine Grenze zwischen Hessen und Niedersachsen oder zwischen Frankfurt und Offenbach (ich wäre dafür ;-). Beim Wegfall dieser Kleinstaaterei wurde früher sicherlich genauso argumentiert wie heute. Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Europa. Allerdings müssen die Zuständigkeiten besser geregelt werden. Außenpolitik, Umweltschutz, Verteidigungspolitik - all das gehört nach Brüssel. Aber ob eine Gurke krumm oder gerade ist, geht Brüssel nix an. Also da muß aufgeräumt werden und lokale Parlamente müssen Kompetenzen abgeben - aber freiwillig werden das die wenigsten tun. Außerdem müssen die Errungenschaften der EU endlich mal besser kommuniziert werden. Man darf das Feld nicht nur den Neinsagern und Ahnungslosen überlassen.

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stechbienchen 01.06.2014, 10:04
743. @rugall70

...wenn EU-Mitglieder derart Druck auszuüben versuchen und es ihnen auch gelingt, dann ist das System bereits instabil. Wenn über England die USA Einfluß nehmen können in Entscheidungen der EU, dann haben wir ein größeres Problem, als bei einem eventuellen Austritt Englands.

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das_wachsame_auge 01.06.2014, 10:11
744. dem kann ich nur zustimmen

"dann fliegt der ganze Laden auseinander" (von rugall70) kann ich nur voll zustimmen, hoffentlich bleibt Cameron standhaft

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winki 01.06.2014, 10:12
745. Na und, ...

dann lasst sie doch gehen! Danach können sie mit den Amis ihr Süppchen kochen. Was haben dioe Briten bisher positives zur EU beigetragen? Nur Meckern, dagegen sein, abzocken und so weiter. Nicht bereauschend. Also ab durch die Mitte und Schluß. Den Tunnel auch gleich noch zumauern.

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gegenpressing 01.06.2014, 10:16
746.

Zitat von flyhi172
Damit waere England ein Vorreiter. Hoffentlich wird dieser EU Schwachsinn bald beendet.
Ja hoffentlich. Dann ist unsere Verhandlungsposition bezüglich Freihandelsabkommen endgültig am Ende! Welche Normen unsere Produkte erfüllen müssen, wird dann in Peking und Washington entschieden.
Schönen Dank auch!

Dann hat "teile und herrsche" mal wieder voll gezogen und Idioten wie Sie freuen sich auch noch.

Unglaublich.

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Vielfaltiger 01.06.2014, 10:19
747.

Zitat von ecbert
Es gibt sicher einen guten Grund dafür, warum so wohlhabende Staaten wie Norwegen und die Schweiz nicht in der EU sind. In der EU zahlen nur wenige aber nehmen ist weit verbreitet. Wenn nun GB zu dem Ergebnis kommt, dass für sie die EU nur kostet und wenig bringt ist ein Austritt doch verständlich. Im Gegensatz zu den großen Firmen habe ich als Otto Normalverbraucher auch bis auf die Reisefreiheit nichts von der EU ! Nur Schulden für die südeuropäischen Länder !
Etwas haben Sie laut Politiker schon von der EU. Diese meinen, dass es ohne EU Krieg geben würde.

Rosinenpickerei ist eigentlich genau das was eine Regierung zu tun hat. Eine Regierung sollte das Maximum für ihr Volk herausholen. Tut sie das nicht, arbeitet sie gegen das Volk und das ist ja nun nicht ihre Aufgabe.

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52er 01.06.2014, 10:20
748. optional

Nachdem Meister Lucke bei Plasberg von Entartung fabulierte, scheinen Sie den Unsinn weiterzuentwickeln indem sie gar unsere Demokratie als entartet bezeichnen.
Auch wenn ich dadurch noch ein paar Wankelmütige zum AfD-Beitritt animiere: Machen Sie aus der Mücke
AfD keinen Urelefanten ! Die -leider- schweigende überwältigende, Mehrheit hat bei den letzten Wahlen die etablierten Parteien gewählt und wird es auch weiter tun. Den versprengten FDP-lern in der AfD wird bald einleuchten, dass sie in der Partei nichts verloren haben, auf die Alt-CSUler kann selbst die CSU gut verzichten usw. Luckes Idee hat Charme, aber er sollte dann gleich Nägel mit Köpfen machen und eine
Ausreise in Erwägung ziehen. Die Engländer sind aus Sicht der AfD sowieso die besseren "Europäer".

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claude 01.06.2014, 10:20
749. Auf den Punkt gebracht

Zitat von mundi
Die Schweizer beklagen aber zunehmend, dass sie zwar die EU-Bestimmungen umsetzen müssen, aber keinen Einfluss auf die Gesetzgebung haben. Damit ist der Wunsch nach einem Beitritt durchaus latent vorhanden. Genau diese Situation hindert GB daran, die EU zu verlassen. Endlich entscheiden immer die wirtschaftlichen Interessen.
Sie bringen es auf den Punkt. Bei einem Austritt aus der EU, wären die Briten die Dummen, weil sie dann ihr Mitspracherecht und Blockaderecht bei EU-Entscheidungen verlieren. Wenn es der Wunsch der Briten ist, eine reine Handelspartnerschaft zu haben, keine politische Zusammenarbeit, dann könnten die Briten problemlos austreten und eine Partnerschaft wie die Schweiz beantragen. Es würde sich letztlich nicht viel ändern, da die Briten den Gedanklichen Weg in den Schengen-Raum ja eh nicht mitgegangen sind.
Ich glaube jenseits des grossen Teiches würde jemand den Briten kräftig auf die Finger hauen, wenn sie sich mit einem Austritt der Möglichkeit berauben, die EU bei Entscheidungsfindungen hin zu einer gemeinsamen Politik, zu bremsen. Kleine einzelne EU-Länder sind leichter zu handeln als eine EU die mit einer Stimme spricht.

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