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SPIEGEL exklusiv: Von der Leyen will Bundeswehr verstärkt im Ausland einsetzen
AFP

Verteidigungsministerin von der Leyen spricht sich für eine stärkere Präsenz der Bundeswehr in Krisenregionen aus - "schon allein aus humanitären Gründen", sagt sie im aktuellen SPIEGEL. Langfristig sollten die nationalen Armeen in EU-Streitkräften aufgehen.

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RioTokio 26.01.2014, 10:59
210.

Die Deutschen sind schon eifrig im Ausland dabei.

Aber es reicht "Röschen" nicht?
Es gibt ja viel Unrecht auf der Welt.
Na klar.
Hat sie recht.
Hunderte von Regionalkonflikte nämlich.

Offenbar stehen die Deutschen jetzt allzeit bereit das Böse in der Welt zu bekämpfen.
Ruanda, Mali, Sudan, Somalia, Syrien, etc.., wenns Probleme gibt fliegen unsere Soldaten, samt Kita-Betreuung ein und schießen mit und sterben auch mit.

Sie bietet es ja nun geradezu an - ruft uns an - wir kommen.

Warum unsere Soldaten dort sterben sollen und warum wir alle dafür Milliarden ausgeben sollen bleibt ihr Geheimnis.
Weil wir so lieb sind, vielleicht.

Andere Länder wie die USA oder auch Frankreich vertreten bei solchen Einsätzen noch eigene Interessen - Rohstoffe, Einflußbereiche etc...

Die Deutschen natürlich nicht.
In der EU sind wir die Deppen die zahlen.
Nun sind wie im Kriegsbereich die Deppen die sterben...

Das kommt davon wenn absolut unbedarfte und mega-fachfremde plötzlich Verteidigungsminister sind...

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magetasalex 26.01.2014, 11:00
211. Aber selbst in dem Begriff "Bundeswehr" steckt noch ein gehöriges Maß Aggression.

Zitat von mail-sms
Die Bundeswehr ist kein Aggressor.
Genau so sehe ich das auch. Aber selbst in dem Begriff "Bundeswehr" steckt noch ein gehöriges Maß Aggression. Deshalb plädiere ich, dieses Wort durch ein wirklich humanes Wort zu ersetzen. Könnte man es nicht durch das schlichte und schöne Wort "Menschenfreunde" ersetzen? Wie schön würde das klingen:"Die Menschenfreunde unseres Landes wurden von den Bürgern Afghanistans gebeten, ihnen unseren Wohlstand zu bringen."

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Steve Holmes 26.01.2014, 11:01
212.

Zitat von egyptwoman
Wenn dann wieder dt. Soldaten dabei sterben ist das Geschrei groß. Und mir stellt sich auch die Frage: Würde Frau v.d.L. auch ihre eigenen Kinder in Krisenregionen schicken oder die Kinder von Parteikollegen? Ich behaupte mal: Nein, weil die könnten ja dabei sterben, aber wenn ein normaler Soldat aus einem normalen dt. Haushalt stirbt gilt das dann wohl als Kollateralschaden. Ich bin entsetzt
Sparen sie sich ihr Entsetzen, denn es gibt ja keine Wehrpflicht mehr. Wer dahin geht, macht das freiwillig und weiß worauf er oder sie sich einlässt.

Wir können nur hoffen, dass sich diese Aussage von Frau von der Leyen auf die Bereitschaft der jungen Deutschen auswirkt diesen Dienst anzutreten. Wer es trotzdem macht ist selber Schuld. Es besteht kein Grund jemanden zu bedauern der dabei zu Schaden kommt.

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hubertrudnick1 26.01.2014, 11:01
213. Bundeswehr

Zitat von r_w
Es wird von Frau vdL wohl vergessen, dass die Bundeswehr ihre grundgesetzliche Legitimation nur in der Landesverteidigung hat. Schon KFOR und ISAF waren da sehr bedenklich. Aber weltweit Kampfeinsätze zu unterstützen mit der Begründung man könne "das nicht zulassen" was irgendwo auf der Welt passiert, ist völlig verfehlt und arrogant. Ich warte jedenfalls gespannt auf den konsequenterweise zu erwartenden Außeneinsatz in China und Chicago!
Die Bundeswehr ist eine Verteidigungsarmee und so steht es auch im Grundgesetz, aber wenn man friedensstiftende Einsätze, die von der UN beschlossen werden mitmacht um andere Völker den Frieden wieder zu ermöglichen, dann könnte ich mich dem anschließen, aber keine Interessen der USA und anderen Ländern mit durchsetzen helfen.
Wir sind ein Bestandteil der UN und sollte uns dann nicht vor schwierigen Aufgaben verweigern.

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kuac 26.01.2014, 11:01
214. Auftrag

Zitat von sysop
Verteidigungsministerin von der Leyen spricht sich für eine stärkere Präsenz der Bundeswehr in Krisenregionen aus - ".........
Von wem hat die Ministerin den Auftrag erhalten? Will sie demnächst Nordkorea und Iran angreifen? Aus humanitären Gründen: um die Menschen dort von der Tyrannei zu befreien?

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wurzelbär 26.01.2014, 11:01
215. Es ist ein irrsinn

Zitat von der Leser
Verteidigungsministerin von der Leyen spricht sich für eine stärkere Präsenz der Bundeswehr in Krisenregionen aus - "schon allein aus humanitären Gründen", dann möge man Ihr eine "Kluft zum anziehen geben und Sie soll Ihren "Mann" stehen.
Wie die Politik dem Volk wieder "Krieg" als Lösung für ihr eigenes Versagen und Volksausplünderung als Lösung anbieten will.
" Die die den Krieg nicht wollen, müssen sich dem stellen und die, die sich dem stellen sollten, müssen es nicht"
Das ist Politik, die kein denkendes Volk braucht!

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widder58 26.01.2014, 11:02
216.

Zitat von sysop
Verteidigungsministerin von der Leyen spricht sich für eine stärkere Präsenz der Bundeswehr in Krisenregionen aus - "schon allein aus humanitären Gründen", sagt sie im aktuellen SPIEGEL. Langfristig sollten die nationalen Armeen in EU-Streitkräften aufgehen.
Die Bundeswehr hat sich um die Landesverteidigung zu kümmern, und sonst um gar nichts. Es ist nicht die Aufgabe der Bundeswehr in Mali "christliche" und "muslimische" Milizen zu trennen.
Für "humanitäre Aufgaben" ( unter dem Deckmantel laufen nicht selten Kampfeinsätze und Waffenlieferungen) ist die Bundeswehr nicht zuständig. Das ist Sache der UN und von internationalen UN-Truppen.

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missapple 26.01.2014, 11:06
217. Haltet euch endlich aus den Angelegenheiten anderer Länder raus!!!!

Ich finde ihre Einstellung schlichtweg naiv und hohl!
Ein paar unserer Soldaten können rein gar nichts bewirken!
Aus dem einfachen Grund, weil sich in den Köpfen der Menschen dort selbst etwas ändern soll. Das funktioniert mit Bildung, nicht mit Soldaten!
Ganz ehrlich: Denkt ihr wirklich unsere Soldaten sind gleichzusetzen mit Mutter Teresa? Soldat bleibt Soldat! Alles potentielle Mörder, Vergewaltiger und Plünderer - egal welche Nationalität!
Gerade in Ländern wo Chaos herrscht, herrscht Narrenfreiheit!
Für mich persönlich, kann man Soldaten NIEMALS mit Menschenrechten und Humanität in Verbindung bringen, das ist doch naiv!
Vor Allem im Nahen Osten und Afrika können die gar nichts bewirken!
Aber anscheinend rafft es da oben niemand, oder aber der Einsatz bedeutet so viel Profit, dass man vor den Tatsachen die Augen verschließt.
Kümmert euch lieber um unsere Innenpolitik, anstatt andere Länder zu tyrannisieren.,

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Bubi45 26.01.2014, 11:08
218. Grundsätzlich ...

... lassen sich die Probleme dieser Welt nicht mit militärischen Mitteln lösen. Ein Politiker, der solches denkt, zeigt nur, dass er - oder im vorliegenden Fall: sie - nicht versteht, was Politik eigentlich bedeutet und welcher Mittel sie sich bedient.

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Schreiber5.1 26.01.2014, 11:08
219. Die letzten Regierungen achten kein Grundgesetz mehr!

Zitat von Jonny_C
Verstösst eindeutig gegen das GG. Aber man biegt sich die Gesetze eben immer so hin, damit es passt..... Angefangen haben damit übrigens die Grünen und die SPD im Jugoslawien-Konflikt !
Ja, ja, "Flintenuschi", wie Oliver Welke sie gestern in der "heuteshow" nannte, macht nur deshalb fleissig mit, weil a) ihre eigenen Kinder ja nicht betroffen sind - man ist sich schließlich selbst am Nächsten und b), weil die Waffenlobbyisten ein Riesenpotential für die Zukunft sehen, wenn es wirklich mal etwas ernster werden sollte. Wo sonst, könnte man seine eigenen Waffenentwicklungen besser selbst austesten, wenn nicht in der Fremde. Die dann bewiesene Wirksamkeit schärft die Verkaufserfolge. Man ist ja immerhin der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Da kommen einem kriegerische Ereignisse doch gerade recht.

Und sollten Grundgesetze nicht passen, werden sie mal eben hopplahopp zurechtgeschustert. Man sitzt in großer Koalition ja schließlich auf einer unsagbaren Mehrheit! Das ist bei uns ja inzwischen wie in einer Diktatur und keiner hat´s bemerkt! ;-)

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