Forum: Politik
SPIEGEL exklusiv: Von der Leyen will Bundeswehr verstärkt im Ausland einsetzen
AFP

Verteidigungsministerin von der Leyen spricht sich für eine stärkere Präsenz der Bundeswehr in Krisenregionen aus - "schon allein aus humanitären Gründen", sagt sie im aktuellen SPIEGEL. Langfristig sollten die nationalen Armeen in EU-Streitkräften aufgehen.

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zickenkasper 26.01.2014, 11:45
270. ...blinder Aktionismus...

...zeichnet unsere "Regierenden" derzeit schon immer aus. Es fehlen in diesem Fall EU-einheitliche Konzepte . Es werden wieder einmal schlecht ausgerüstete , junge Menschen für irgend eine Wahnidee verheizt...wie sieht z.B. unsere Afghanistan-Bilanz aus?? Wenn die Bundeswehr dieses Land als Letzte verlassen haben wird, wird alles - ungeahntet aller Anstrengungen - so sein wie vor dem Einsatz. Demokratie und die sogenannten westlichen Werte lassen sich NICHT mit Waffen "unter das Volk bringen".

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derinvestigator 26.01.2014, 11:47
271. Kriegseinsätze der BUWE kann nur das Volk legitimieren - vorausgesetzt, es wird dazu befragt!

Der Vorstoß von Flintenuschi (Wochenshow), aus "Verantwortung" gegenüber Bündnispartnern und humanitären Werten verstärkt Auslandseinsätze für die BUWE zu fordern, ist absolut dumm, geradezu hirnrissig. Wieder mal soll am deutschen Wesen die Welt genesen. Wir haben uns aus geschichtlich echter Verantwortung aus internen Kriegen anderer Länder herauszuhalten. Die BUWE war eindeutig im GG als Verteidigungsarmee konzipiert worden. Die bisherigen Einsätze, besonders in Afghanistan, verstießen schon massiv gegen diese Grundsätze und konnten nur durch rechtliche Hilfskonstruktionen legalisiert werden. Aber mehr noch: das Afghanistandesaster hat mehr als deutlich gezeigt, dass die BUWE quantitativ wie qualitativ schon lange nicht mehr in der Lage ist, militärische Aktionen zu planen und erfolgreich durchzuführen (von der politischen Führung mal ganz abgesehen!).
Bevor man sich erneut in neue Kriegsabenteuer verwickeln lässt, wäre eine schonungslose Analyse des Afghanistan-Einsatzes notwendig, wie es dazu kommen konnte, dass deutsche Soldaten für eine Schimäre sterben mussten und dass nach 10 Jahren Krieg das Land weiterhin zerstört und unbefriedet seinem Schicksal überlassen bleibt, ein Einsatz, der den deutschen Steuerzahler round about 50 Milliarden gekostet hat. Zu weiteren Kriegseinsätzen der BUWE muss endlich das Volk befragt werden. Bis jetzt fehlt jegliche demokratische Legitimation für eine aggressive Kriegspolitik.

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Kris 26.01.2014, 11:48
272. Irgendwie

Finde ich den Selbsthass und die Menschenverachtend in diesem Forum bemerkenswert. Blindheit kommt dazu.

1. Auch deutsche Soldaten sind nur Mörder, Vergewaltiger und Plünderer.

Danke für dieses Vertrauen. Das sahen und sehen eigentlich nur die Kosovaren und Afghanen auf der Straße anders. Letztere beklagen den Abzug der Deutschen weil sie den deutschen Soldaten mehr vertrauen als den afghanischen und offensichtlich mehr als die Menschen hier im Forum, die ihre Soldaten im Einsatz gar nicht erlebt haben.

2. Gewalt ist kein Problemlöser.

Das sehen z. B. die Taliban - zu recht - ganz anders. Schließlich haben die mit Gewalt gewonnen. Bei einem würde ich allerdings zustimmen : Gewalt, wie sie die USA in Afghanistan in ihrem Anti-Terror-Wahn ausüben ist offensichtlich keine Lösung.

3. Wir haben kein Recht uns in anderen Ländern einzumischen.

Das sehen merkwürdigerweise genau die Menschen in scheiternden Staaten anders, die unter der Gewalt am stärksten leiden. Die haben aber natürlich auch täglich mit tatsächlichen Mördern, Plünderer und/oder Vergewaltigern zu tun.

3. und 2. läuft darauf hinaus genau die nicht bei der "Arbeit" stören zu wollen.

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AhzekAhriman 26.01.2014, 11:48
273. mal ne gute Idee

Bin absolut dafür, dass die Bundeswehr oder ein europäischer Kampfverband zu Friedenswiederherstellung in Afrika eingesetzt wird.
Ob die Bundeswehr da das richtige Werkzeug ist, ist in Frage zu stellen.
Die verpflichten sich ja nur dazu unser Land/bla bla zu verteidigen und dafür Sold zu kassieren ohne jemals kämpfen zu müssen.
Vielleicht wäre es wirklich sinnvoller einen europäischen Kampfverband ähnlich der franz. Fremdenlegion zu gründen, den man auch zu solchen Einsätzen schicken kann. (Ohne großes Gejammer "das unser Bubi" in den Krieg muss.)
Wehrmaterial gibt es genug in der EU und Anwärter sicherlich auch.
Solch ein Völkermord wie in Zentralafrika ist nicht witzig und pseudopazifistisches Gelabber rettet dort keine unschuldigen Menschenleben.
Also FvdL die Idee so schnell wie möglich umsetzen und Menschenleben retten.

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wurzelbär 26.01.2014, 11:50
274. an # 271 kb26919

Zitat von kb26919
Will die schlecht ausgerüstete BW in Ländern einsetzen wo islamische Gruppen ihre Machtansprüche gegen Christen durch blutige kriege ausbreiten, das kann ja " heiter" werden. Schließlich gibt es diese Auseinandersetzungen überall in der Welt, in kleinerem Rahmen auch in Europa wo diese Konflikte Von sogenannten Einzeltätern verübt werden und als kulturelle Eigenheit klein geschrieben werden.
das kann ja " heiter" werden ? Die zündeln mit ihrer "Selbstüberschätzung" und >glaubender< < Unfehlbarkeit an den Rand des 3.Weltkriegs um ihr politisches Versagen und Volksausplünderung wie Volksbetrug zu vertuschen.

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MichaS. 26.01.2014, 11:51
275. Die soll aufhören....

... sich auf Kosten der Steuerzahler zu profilieren. Wenn es wirklich humanitäre Gründe wären, die ausschlaggebend für derlei Ambitionen sind, würde ich noch sagen, ok, aber sie hat ja schon zu verstehen gegeben, dass es eher um das "globale Kräfteverhaeltnis" geht. Deutschland und Europa möchten was zu sagen haben in der Welt. Da müsse man auch mal in den Krieg ziehen. Nichts anderes hat die von der Leyen gesagt. Bin absolut dagegen.

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vallux 26.01.2014, 11:51
276. Ausland Einsatz der Bundeswehr

Die von der Leine kann doch locker mal den Gedankenanstoss des Amerikanischen Ober Brillo-Kopfes aufnehmen dass Soldaten im Ausland Einsatz sich selbst versichern müssten... schliesslich sei man ja eine Freiwilligen Armee und daher habe niemand die Soldaten gezwungen beizutreten.
So ein Vorschlag ist doch genau auf der Wellenlänge der Frau Verteidigungsministerin (Hust)! Da sparen sich sicher mehrere Millionen zur Verwendung für Kasernen KITA's, neue Vorhänge etc.

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herr wal 26.01.2014, 11:51
277.

Zitat von buntesmeinung
Dann wird sie wohl eine Grundgesetzänderung herbeiführen lassen müssen. Aber bei der undemokratischen Großkoalition kein Problem. Ich könnte kotzen! Gewiss wird aber niemand von denen selbst bereit sein, sein Leben oder das der Söhne, Töchter oder Brüder dafür einzusetzen. Von deutschem Boden sollte nie wieder Krieg ausgehen! Ich war einmal stolz darauf, in einem Land zu leben, dessen Soldaten nur zur Heimatverteidigung eingesetzt werden sollten. Seit dem 2. Weltkrieg kenne ich keinen Krieg, der auch nur im Ansatz etwas verbessert hätte. "Aus humanen Gründen...! Verlogener geht es wirklich nicht. Es geht nur um wirtschaftliche Interessen. Und profitieren wird nur ein geringer Kreis von Menschen. Pfui Deibel!
Nein, das geht auch ohne Grundgesetzänderung. Man muß nur den Mut finden, die BW endlich an die Börse zu bringen. (Wobei man/frau durchaus aus den Fehlern der DB und des Herrn Mehdorn lernen darf und muß.) Dann sind die grundlegenden Richtlinien nämlich nicht mehr im Grund-, sondern im Aktiengesetz nachzulesen. Und die Karenzzeit beim Wechsel aus der Politik in die Wirtschaft könnte mann z.B. in einer Kita überbrücken, wär das nix?

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magetasalex 26.01.2014, 11:52
278. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang...

Zitat von Schreiber5.1
Und sollten Grundgesetze nicht passen, werden sie mal eben hopplahopp zurechtgeschustert. Man sitzt in großer Koalition ja schließlich auf einer unsagbaren Mehrheit! Das ist bei uns ja inzwischen wie in einer Diktatur und keiner hat´s bemerkt! ;-)
Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass es nur einen einzigen Artikel im Grundgesetz gibt, der niemals durch ein Zusatzartikel verwässert oder abgeändert wurde.

Der Artikel 22:

Die Bundesflagge ist schwarz-rot-gold.

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Luminata 26.01.2014, 11:55
279. Na toll

Zitat von sysop
Verteidigungsministerin von der Leyen spricht sich für eine stärkere Präsenz der Bundeswehr in Krisenregionen aus - "schon allein aus humanitären Gründen", sagt sie im aktuellen SPIEGEL. Langfristig sollten die nationalen Armeen in EU-Streitkräften aufgehen.
Ich denke, humanitäre sind die letzten Gründe, weshalb von der Leyen für eine stärkere Prasenz in Afrika ist.

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