Forum: Politik
SPIEGEL exklusiv: Von der Leyen will Bundeswehr verstärkt im Ausland einsetzen
AFP

Verteidigungsministerin von der Leyen spricht sich für eine stärkere Präsenz der Bundeswehr in Krisenregionen aus - "schon allein aus humanitären Gründen", sagt sie im aktuellen SPIEGEL. Langfristig sollten die nationalen Armeen in EU-Streitkräften aufgehen.

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emeticart 26.01.2014, 09:06
50. Welch ein Schwachsinn ...!

Da sieht man, dass die Frau keine Ahnung hat. DIESE Bundeswehr, ist dazu gar nicht in der Lage! Die BW, ist KEINE Interventionsarmee. Sie ist in Feindesland nur damit beschäftigt, sich selbst zu schützen. Somit, möchte diese ReGIERung also, eine schlecht ausgerüstete, personell und logistisch unfähige Armee in krisengeschüttelte Regionen entsenden, wo sie zwischen den Kriegsparteien aufgerieben wird. VORSCHLAG: VDL, schickt ZUERST ihre Kinder! MfG

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marthaimschnee 26.01.2014, 09:09
51.

Na dann wird wohl die Wehrpflicht bald wieder kommen - oder wo will sie die ganzen Freiwilligen her nehmen, die sich voller Überzeugung in irgendeiner Wüste oder irgendeinem Dschungel der Welt abschlachten lassen? Wir sind hier nicht in den USA, wo die Menge an Idioten groß genug ist, um einen ständigen Nachschub an waffengeilem Kanonenfutter zu produzieren. Und unser Budget gibt es auch nicht her, selbst den größten Versager mit soviel Feuerkraft auszustatten, daß er sich einfach den Weg freiballern kann (das G36 ist dafür keine brauchbare Option). Es sei denn natürlich, wir machen den letzten Schritt, der uns von den Zuständen trennt, die in die beiden Weltkriege geführt haben: die Wirtschaft durch exzessive Aufrüstung pushen! Glücklicherweise steht der merkelsche Sparwahn da im Weg ... noch!

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cato-der-ältere 26.01.2014, 09:11
52. Humanitär?

Auch unsere schneidige Super-Mutti fährt intellektuell leider, wie die meisten unserer Denker und Lenker unseres Landes, tiefer gelegt.
Militäreinsätze salopp als Mittel der Politik zu betrachten ist wohl völlig salonfähig geworden. Das war in der alten Republik mal anders.
"Humanitär" ist so ein Einsatz niemals gegenüber unseren Bürgern in Uniform!
Ob er es für die Menschen vor Ort ist hängt vom Einzelfall ab.
In eine Situation gestellt zu werden wo es Feinde wirklich auf Leib und Leben abgesehen haben, und man selbst fast jeden Einheimischen als potentiellen Todfeind betrachten muss, ist eine perverse und traumatisierende Situation. Leider hat die Menschheit Krieg noch nicht überwunden. Aber ihn deshalb als Business as usual zu betrachten, wie es uns auch Gauck und de Misere suggerieren wollten ist, trotzdem falsch.
So nebenbei angeblich "Bündnisverpflichtungen" zu bedienen, unsere Truppe auf Trab zu halten, material im Einsatz zu testen, alles hübsche Nebeneffekte die aber noch nicht mal als Sekundärtugenden bezeichnet werden können, angesichts der Verantwortung gegenüber dem Leben unserer Soldaten. Diese sollen nur für den ultimativen Verteidigungsfall zur Verfügung stehen!

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wassolls 26.01.2014, 09:11
53. Immer wieder Krieg

Warum soll sich Deutschland, entgegen der UN Charta, in alle möglichen Konflikte hereinhängen ? Was in Timbuktu "humanitär" ist oder nicht kann Frau v.d. Laien(!) überhaupt nicht beurteilen und geht sie garnichts an. Wen will die Frau denn in Afrika unterstützen ? Die Christen ? Das ärgert dann die Muslims. Die Muslims ? Das dürfte dann die Christen ärgern. Mich. als Steuerzahler, ärgere mich sowieso wie mein Geld für sinnlose uns nutzlose Kriegsabenteuer in fernen Ländern ausgegeben wird. Was ist mit Afghanisten, Somalia etc.? Rückzug nach Geldverschwendung.
Ober Volta , Mali und der Tschad sind natürlich für die deutsche Industrie enorm wichtige Absatzmärkte, die unbedingt gehalten werden müssen. Die humanitäre Begründung für "unseren" Waffengang ist genauso fadenscheinig, wie die der NSA, Frau Merkel wegen Terrorimusverdacht überwachen zu müssen.

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J.M.Mierscheid 26.01.2014, 09:11
54.

Finde ich ausgezeichnet. Deutschland hat in der Vergangenheit gemeinsam mit seinen Allierten schließlich eindrucksvoll gezeigt, wie erfolgreich sie andere Staaten und Regime in die Demokratie gebombt haben. Da muss natürlich noch mehr Kohle frei gemacht werden, damit noch mehr Menschen in den Genuss von Freiheit und dergleichen kommen können. Ich bin richtig stolz auf unsere Ministerin.

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Ikarus5 26.01.2014, 09:13
55. Schizophrenie

Das kann man getrost als schizophren bezeichnen, was hier Frau von der Leyen von sich gibt. Es ist erst einige Tage her, da wollte sie dafür sorgen, dass auch bei Soldaten Familie und Beruf miteinander vereinbar sein müssen und jetzt kommt sie damit um die Ecke.

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kantundco 26.01.2014, 09:13
56. Hätte nicht gedacht, dass sich Gröfaz noch steigern lässt.

Man ersetzte einfach das a durch ein ot. Und de Meziere durch v.d. Leyen. Feuchte deutsche Großmachträume unter der Führung einer Bande nicht gewählten Politkommisare. Da habe ich selbst den Sowjets mehr vertraut.

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HansCh 26.01.2014, 09:15
57. Auch das kann man bei der Europawahl ...

... im Mai beeinflussen. Die neue Regierung sagt: " ... die nationalen Armeen in der EU durch europäische Streitkräfte zu ersetzen ... Aufstockung des deutschen Truppenkontingents in Mali ... (Engagement) in Zentralafrika (Kongo) ... können nicht zulassen ...". Wenn Frankreich in den ehemaligern Kolonien eingreift, und von dort auch sein Uran bekommt, ist das deren Sache, nicht unsere. Und den Kampf gegen die Islamisierung des noch nicht islamischen Afrikas kann, wenn es überhaupt noch möglich ist, die Afrikanische Union führen, ggf. unterstützt durch die Chinesen. In 15-20 Jahren werden wir die Bundeswehr HIER benötigen um gegen Islamisten (die heute noch zum Kampf nach Syrien gehen) zu kämpfen.
Es gibt ja glücvklicherweise Parteien, die gegen die genannten Pläne der Bundesregierung sind.

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nicless 26.01.2014, 09:16
58. Genau so ist es !!!

Zitat von Atheist_Crusader
Ich bin durchaus dafür, dass die Bundeswehr sich stärker im Ausland einsetzt. Dass auch Deutschland mal die Verantwortung annimmt, die eben damit einhergeht, wenn man einen signifikanten Anteil des weltweiten Wohlstandes für sich horten kann. Und nicht dieser naiven Vorstellung anhängt, man könne alles mittels Verhandlungen lösen. Dass man politische Macht ausüben könnte, mit einer miesen Armee und einem totalen Mangel an Rückgrat. Das Problem was ich damit habe, ist der Entscheidungsprozess. Wenn die Vergangenheit irgendein Indikator für die Zukunft ist, dann wird die Entscheidung nicht wirklich bei der Bundesregierung (und schon gar nicht beim deutschen Volk) liegen. Sondern bei unseren sogenannten "Verbündeten". Die Amerikaner oder Briten erklären einen Kreuzzug und wir werden auf den Zug aufspringen. Die Franzosen spielen ein bisschen imperiale Nostalgie und wir werden dabei sein. So wie es seit 70 Jahren ist. Weil das eben die neue deutsche Feigheit ist. Angst davor, auch nur eigene Interessen zu besitzen, also lassen wir uns lieber von Anderen einreden, dass ihre Interessen die gleichen wären wie unsere. Und dagegen habe ich entschieden etwas. Würden wir die Ziele dieser Einsätze selbst auswählen, würden wir ehrlich überlegen welche Einsätze Sinn machen und welche nicht, würden wir tatsächlich aus humanitären Motiven dann könnte ich das noch gutheißen. Oder hätten wir zumindest unsere eigenen Interessen im Blick, das könnte ich zwar nicht gutheißen, aber immerhin zu einem gewissen Grad respektieren. Aber seien wir ehrlich: das ist keine realistische Perspektive. Realistisch ist eher, dass wir für die Ziele anderer Leute bluten werden. Dass wir Leben und Ressourcen opfern werden, für die Ziele von Leuten, denen das Wohl und die Sicherheit Deutschlands vollkommen egal sind. Dass wir uns in Konflikte stürzen werden, ohne Sinn und Verstand, ohne Hoffnung auf Besserung und uns einfach eine Weile von allen Seiten beschießen lassen, bis andere ihren Vorteil daraus gezogen haben und die Bundeswehr wieder abziehen darf. Und dagegen bin ich ganz entschieden.

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kilroy-was-here 26.01.2014, 09:16
59. ja richtig

wie konnte ich es vergessen: Deutschland wird am Hindukusch verteidigt...
Aber, vielleicht folgt man dem Beispiel und Geschäftsmodel Österreich, die sich die Einsätze teuer von der UNO bezahlen lassen...

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