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SPIEGEL-Gespräch: Gabriel warnt vor einer "wirklich gefährlichen Welt"
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Seine missverständlichen Aussagen zu den SPD-Chancen am 24. September sorgten für große Aufregung. Dabei fand Sigmar Gabriel bei seinem SPIEGEL-Auftritt meist klare Worte - auch zum Wahlkampf.

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GinaBe 01.09.2017, 07:41
10. Farce

Die "wirklich gefährliche Welt", in der nur noch die starken zu ihren Menschenrechten kommen, existiert doch schon längst.... Die schwächeren, alten und kranken werden legal gegängelt!
Sigmar Gabriel muss sich um seine 3 Töchter keine Sorgen machen, da diese in privilegierter Lage schon ihren Platz finden werden. Umsorgt und gestützt und finanziell abgesichert müssen sie keine Überflieger sein, um an einen sicheren, einkommensrelevanten Posten zu kommen, sind sie einmal erwachsen.
Eine SPD unter Scholz als Kandidat wird den großen Fehler der Partei nicht wegwischen können, der Millionen Bürger in Niedriglohn und eine Form von Zwangsarbeit gebracht hat. Macron führt in Frankreich dasselbe Modell arbeitsmarktbereinigend ein und kürzt so auch dort die Rechte der Bürger dort. DAS genau ist DIE Härte, die Gabriel hier bemängelt.
Welch eine Farce....

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spon_3511963 01.09.2017, 07:56
11. Sind wir doch mal ehrlich

Gabriel hat die Posten des Vizekanzlers und Parteichef nicht aufgegeben weil er,wie er sagte mehr Zeit für die Familie haben will, sondern weil er genau weiß das er nie Kanzler geworden wäre.
Jetzt gibt er den Allwissenden Außenminister mit viel Zeit für die Familie.

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gehirngebrauch 01.09.2017, 08:00
12. seit

schröders agenda 2010 ist die SPD abgesackt und wer das bis heute nicht mitbekommen hat ist schlichtweg dumm. der wähler hat dann gas-gerd auch sofort abgestraft bei den wahlen. "............dass weltweit autoritäre Einstellungen auf dem Vormarsch seien...........", und wer hat schuld daran ? es ist die politik, die neoliberale regierungen heute mit ihrem sozialabbau betreiben, und da hängt die deutsche politszene voll mit drin.

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Berg 01.09.2017, 10:49
13.

Zitat von GinaBe
Eine SPD unter Scholz als Kandidat wird den großen Fehler der Partei nicht wegwischen können, der Millionen Bürger in Niedriglohn und eine Form von Zwangsarbeit gebracht hat. Macron führt in Frankreich dasselbe Modell arbeitsmarktbereinigend ein und kürzt so auch dort die Rechte der Bürger dort. DAS genau ist DIE Härte, die Gabriel hier bemängelt. Welch eine Farce....
Diese "Millionen" waren arbeitslos, d.h. sie konnten mit ihrer Qualifikation in der hochentwickelten Wirtschaft nicht verwendet werden. Viele aber WOLLTEN eine Arbeitsstelle - auch unter Tarif! SO war die Lage. Einige hatten sich allerdings mit dem ALG oder der Sozialhilfe abgefunden. Sie wurden zur Aufnahme von Arbeitsverhältnissen verpflichtet. Sowas ist keine "Zwangsarbeit", sondern war ein notwendiger Schritt, um auch diese Arbeitskräfte zu beschäftigen. Auch ein CDU-Kanzler hätte diese Schritte gehen müssen, die die Regierung unter Schröder getan hat - bitteschön: nicht ein Monarch Schröder, sondern mindestens seine Arbeitsminister mit!

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man 01.09.2017, 10:51
14. Man darf schon fragen in welcher

Welt Gabriel lebt, oder? Der Zusammenhang zwischen Flüchtlingen und Terror, gibt es nicht? Und die SPD hat scheinbar zwischen 1998 und 2017 nie regiert bzw. mitregiert? Und der gute Herr Schulz der nach 20 Jahren Mitglidschaft im SPD Präsidium die Gerechtigkeit entdeckt und von dem eine ausgewiesene Leistungsbilanz aus seiner EU Tätigkeit, bis auf das Streitgespräch mit Berlusconi, gänzlich fehlt? Die Welt war schon immer gefährlich, seit neuem auch für Wähler, siehe mit uns keine Merkelsteuer!

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der,wo 01.09.2017, 11:16
15. Europa=Kanzlerin

Der Ansatz der Kritik scheint mir ein wenig verfehlt zu sein. Die Europapolitik ist seit vielen Jahren der Paradeplatz des Kanzleramts.
Mir sind in Erinnerung die Duette Schmidt - Giscard, Kohl - Mitterand, ein bisschen weniger schon Schröder - Chirac( oder mehr- Blair?). Daraus erklärt sich auch der Unmut - der natürlich nicht an die Oberfläche kommen kann, wenn man die große schwarze Raute erwähnen dürfte, die man auch in der Europapolitik =0 setzen muss.
Wer hat denn die Entscheidung propagiert, es sei leichter, die Türken zu kaufen, als den Griechen endlich, viel zu spät, aus der Patsche zu helfen?
Kohl hätte sich damals schon im Grab umgedreht, wenn er schon drin gewesen wäre...

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Japhyryder 01.09.2017, 11:47
16. Gabriel warnt vor einer "wirklich gefährlichen Welt"

Ich erkenne nicht, dass Sigmar Gabriel in dem Gespräch mit dem SPIEGEL irgendetwas unvernünftiges sagt.

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Hilfe2011 01.09.2017, 13:06
17. Gabriel warnt vor einer "wirklich gefährlichen Welt"

dafür ist auch er mitverantwortlich. Und Warnungen taugen nichts. Taten sind gefragt lieber Siggi. Aber es ist wohl schon zu spät.

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jamguy 01.09.2017, 13:14
18.

Zitat von vonschnitzler
Es müssen also nicht 14% aufgeholt werden sondern 4-5 - interessante Aussage. Das mag für ihn reichen in der nächsten GroKo Außenminister zu werden, zur Kanzlerschaft von Schulz reicht es sicher nicht. Und was macht es für einen Unterschied welcher Anteilseigner von Rosneft Schröder in den AR bringen will. Es bleibt dabei, dass es ein Unternehmen ist, das von seinen Tätigkeiten als Kanzler profitiert hat.
5% ist gewinnen und man regiert mit und orientiert sich am Prozentsatz was die Partei besser machen kannoder muss.
Geht es nur darum diese Merkel an der macht zu halten taugt die Partei 0!

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GinaBe 01.09.2017, 14:41
19.

Zitat von Berg
Diese "Millionen" waren arbeitslos, d.h. sie konnten mit ihrer Qualifikation in der hochentwickelten Wirtschaft nicht verwendet werden. Viele aber WOLLTEN eine Arbeitsstelle - auch unter Tarif! SO war die Lage. Einige hatten sich allerdings mit dem ALG oder der Sozialhilfe abgefunden. Sie wurden zur Aufnahme von Arbeitsverhältnissen verpflichtet. Sowas ist keine "Zwangsarbeit", sondern war ein notwendiger Schritt, um auch diese Arbeitskräfte zu beschäftigen. Auch ein CDU-Kanzler hätte diese Schritte gehen müssen, die die Regierung unter Schröder getan hat - bitteschön: nicht ein Monarch Schröder, sondern mindestens seine Arbeitsminister mit!
Sie irren sich!
Facharbeiter waren damals in erheblich besser bezahlten Positionen - oft unbefristet- angestellt- nicht durch leihfirmen und auch nicht befristet mit einem einkommen von dem doppelten und dreifachen Wert wie heute. Diese Facharbeiter werden, wenn sie älter sind, nur noch verschlissen in diesen prekären Jobs, die ihnen Lebenszeit wegnimmt durch jede Menge stress und dafür wenig Geld.
Was Schroder/ Fischer getan haben, hätte eine etwa- schwarz- gelbe Regierung durch das Einwirken der Opposition (r-r-g) nicht durch den Bundesrat gebracht! Zwangsarbeit ist, daß Sanktionen über Arbeitslosengelder verhängt werden, wenn jemand einen "Job" auch weit unter seiner Qualifikation nicht annimmt, auch nicht, wenn er ihm weit unter Tarif aufgedrängt wird. Ist das ihrer Ansicht nach demnach eine legale Maßnahme, Arbeiten um jeden Preis, die nicht Zwangsarbeit genannt werden darf?

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