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SPIEGEL-Regierungsmonitor: Spahn und Giffey sind die beliebtesten Minister
Tobias Schwarz/AFP

Während in der CDU ein Machtkampf tobt, präsentiert sich Jens Spahn als Sachpolitiker. Das kommt offenbar an: Im SPIEGEL-Regierungsmonitor liegt er direkt vor Franziska Giffey - die Kanzlerin rutschte dagegen ab.

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Klartext 2013 04.11.2019, 17:08
30. Man muss sagen...

...das mir das völlig unverständlich ist. Nach welchen Kriterien wird das denn im Volk bemessen? Lobbyarbeit?!

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demolator 04.11.2019, 17:10
31. Der beste Populist unter den Versagern

Jens Spahn als "beliebtesten Minister" zu bezeichnen ist ja wohl etwas übertrieben. Der "beste Populist in einer großen Riege von Versagern" wäre bestimmt treffender. Mit Sprüchen wie "die Wartezeiten bei Fachärzten sind leidiglich ein Komfortproblem" outet er sich offen als Privatpatient und Klientelpolitiker. Und warten wir mal ab, was das Bundesverfassungsgericht aus seiner tollen Impfpflicht macht...

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tailspin 04.11.2019, 17:13
32. Warum ist man beliebt?

Bei der Giffey ist das nicht so offensichtlich, warum sie beliebt ist. Ich nehme an, das laeuft wie am Aktien markt. Normalerweise steigen die Aktien, wenn Gewinne erzielt werden. manchmal fallen sie jedoch, weil sie bereits ueberbewertet waren und die Gewinne im Vergleich dazu enttaeuschen.

Die Kanzlerin zum Beispiel, war beliebt weil sie die grobe Fehler durch Untaetigkeit vermieden oder nachtraeglich wie etwa die kostspielige Einladungshaltung fuer Asylanten und diesen ominoesen Selfie unter den Teppich gekehrt hat. Damit hat sie die Erwartungen an sie uebererfuellt.

Bei der Giffey muss ich jetzt vermuten, dass die Schummeleien in ihrer Doktorarbeit weniger krass ausgefallen sind als erwartet.

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Cliff72 04.11.2019, 17:15
33. Besonders beliebt

wohl eher nicht. Sondern unter allen Bundesministern, die unbeliebt sind und das sind wohl ausnahmslos ALLE, die am wenigsten unbeliebten. Je höher der Index desto beliebter. Jens Spahn der beliebteste mit -36 ? Selten so gelacht.

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Dengar 04.11.2019, 17:16
34. Was auffällt

Überall nur negative Ergebnisse. Kein Minister (oder Kanzlerin), der positiv herausragt.
Das deckt sich mit der Unzufriedenheit mit den Grokoparteien: Je nach Umfrageinstitut kommen sie noch auf Zustimmungswerte von 39,5...43%.
http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm
Die Mehrheit hat sie satt, die Groko. Zeit für Neuwahlen und Personalwechsel.

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ohnefilter 04.11.2019, 17:17
35. Gut wäre es

wenn beide auch gleich noch die derzeit vakante SPD-Führung mit übernehmen würden, dann wäre auch dies zum Jahresabschluß zur allgemeinen Zufriedenheit vollendet.

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Bernd Hofstetter 04.11.2019, 17:17
36. Verwöhntes Wahlvolk

Zitat von frank57
unter dessen Ägide die Ärzte Menschen wegschicken? Oder der Spahn der jeden zum potentiellen Ersatzteillager macht wenn er nicht bis drei widerspricht? Tut mir leid, aber solche Versager können nicht beliebt sein!
Sie sind offenbar auch einer dieser neuen, deutschen Schlaraffenland-Bürger, die gerne eine Organspende in Anspruch nehmen, wenn eines der Organe auszuckt. Aber selber spenden? Niemals! Alles schön verrotten lassen oder verbrennen, selbst, wenn es einem schon egal sein kann. Aber das ist halt typisch deutsch: Motzen, motzen, motzen und schon damit überfordert sein, einen simplen Widerspruch zu formulieren, wenn es einem schon so wichtig ist, asozial und mit kompletten Innereien beerdigt zu werden. Die Einführung der Widerspruchsregelung für Organspenden ist eine der sinnvollsten Regelungen, welche die aktuelle Regierung eingeführt hat. Außerdem ist das in anderen Ländern längst der Status Quo. Aber hier in Deutschland wird alles bekämpft, was ein bisschen Fortschritt bringt. Meiner Meinung nach sind die meisten Deutschen vom exorbitanten Wohlstand der letzten zehn Jahre verwöhnt und geistig so degeneriert, dass sie anfangen, die medizinischen Errungenschaften der letzten hundert Jahre zu Gunsten abstruser Verschwörungstheorien von Facebook einzutauschen. Gleiches Beispiel ist ja die Impfpflicht. In Afrika würden Mütter alles tun, wenn sie sich eine Impfdosis für ihre Kinder leisten könnten. Hierzulande glaubt man lieber die absurden Scheinwissenschaften irgendwelcher Esoteriker und riskiert damit nicht nur die eigene Gesundheit, sondern setzt auch die der Mitmenschen auf's Spiel. Aber in Ego-Deutschland sind ja neuerdings alle Experten, selbst, wenn es kaum für den Sonderschulabschluss gereicht hat.

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haarer.15 04.11.2019, 17:18
37. Spahn ? Ich wundere mich ...

Nachdem im SPON nicht e i n Artikel aus dem Hause Spahn über die zentrale Sammlung und Weitergabe von Daten der Kassenpatienten an die Forschung und Pharma-Industrie erschien, so ist mir gleich klargeworden, wohin der Hase läuft. Im übrigen mag der Herr Gesundheitsminister zwar emsig sein, aber es ändert nichts daran, dass er sich vielfach leider nur auf Nebenschauplätzen bewegt. An eine Strukturreform des Gesundheitswesens wagt er sich nämlich nicht heran, im Gegenteil er will das auch nicht. Dem bleibt die Zweiklassen-Medizin heilig. Das alles durchschaut der kleine Michl nicht, denn medial wird auch nichts geliefert, was Spahn evtl. in ein schlechtes Licht rücken würde. Giffey hingegen, die strahlt viel Positives ja Herzliches aus, sie hat viel Drive und hat bewiesen, dass sie in ihrem Ressort was kann.

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zeisig 04.11.2019, 17:25
38. Auf leisen Sohlen.

Dieses Ergebnis verwundert mich nicht. Jens Spahn tut sich nicht mit irgendwelchen Sprüchen oder Statements zu irgendwelchen Themen des Tages hervor, sonder er tut das was eigentlich seine Aufgabe ist: er tut seine Arbeit. Und as solide und engagiert.
Und wandert ganz nebenbei auf ganz leisen Sohlen in Richtung Kanzlerkandidat.

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zeisig 04.11.2019, 17:32
39. Zweiklassen-Medizin?

Zitat von haarer.15
Nachdem im SPON nicht e i n Artikel aus dem Hause Spahn über die zentrale Sammlung und Weitergabe von Daten der Kassenpatienten an die Forschung und Pharma-Industrie erschien, so ist mir gleich klargeworden, wohin der Hase läuft. Im übrigen mag der Herr Gesundheitsminister zwar emsig sein, aber es ändert nichts daran, dass er sich vielfach leider nur auf Nebenschauplätzen bewegt. An eine Strukturreform des Gesundheitswesens wagt er sich nämlich nicht heran, im Gegenteil er will das auch nicht. Dem bleibt die Zweiklassen-Medizin heilig. Das alles durchschaut der kleine Michl nicht, denn medial wird auch nichts geliefert, was Spahn evtl. in ein schlechtes Licht rücken würde. Giffey hingegen, die strahlt viel Positives ja Herzliches aus, sie hat viel Drive und hat bewiesen, dass sie in ihrem Ressort was kann.
Es gibt in allen Bereichen des Lebens (mindestens) zwei Klassen. Warum sollte das in der Medizin anders sein? Sie dürfen von einem Gesundheitsminister nicht zu viel verlangen, er bewegt das, was in seiner Macht steht. Das als Nebenschauplätze zu bezeichnen wird ihm nicht gerecht. Eine Revolution sollte man auch von einem Jens Spahn nicht erwarten, aber er tut viel Gutes , wie ich finde.

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