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SPIEGEL-Umfrage zur Flüchtlingspolitik: Deutsche fühlen sich von Regierung übergangen
DPA

Die Flüchtlingspolitik bereitet vielen Deutschen Unbehagen: In einer SPIEGEL-Umfrage sagten zwei Drittel der Befragten, die Regierung gehe nicht ausreichend auf ihre Sorgen ein.

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Emil Peisker 14.12.2014, 23:24
150. Keine NPD und keine AfD in Regierungsverantwortung...

Zitat von klarspüler
die sich hier im Forum über die Politiker zu Recht beschweren, gehen ja auch wählen. Was jedem einleuchten muss: Solange die sozialistischen Blockparteien CDUSPDGRÜNELINKE immer wieder gewählt werden, kann sich niemals etwas ändern. Es werden Zeiten kommen, da müssen diese vier Parteien ganz eng zusammenrücken...
Was für ein Nonsens...

Auch wenn in Deutschland Meinungsfreiheit herrscht, sollte doch ein politischer Kommentar in einem Forum ein Mindestmaß an Logik und Struktur besitzen.

Wenn alle im Bundestag vertretenen Parteien sozialistisch sein sollen, stehen Sie wohl am ultrarechten Rand, der an der 5% Hürde scheitern wird.

Es werden Zeiten kommen... drohen Sie, aber ich denke Sie werden diese nicht erleben.

Die demokratische Tradition der Bundesrepublik wird der nach Macht geifernden Rechten, die landauf landab schon menetekeln, dass sich die Demokraten warm anziehen müssen, eine klare Abfuhr erteilen.

Keine NPD und keine AfD in Regierungsverantwortung, auch wenn Sie noch so sehr von "kommenden Zeiten" unken.

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alexschäfer 14.12.2014, 23:30
151. Bedrohung

Es ist eine Schande das es in Deutschland immer noch so viel Menschen gibt die so Rechts sind. Ich bin ein Mensch mit "Migrationshintergrund" und gut integriert. Bei mir hat "Multikulti" wie bei vielen Anderen funktioniert. Ich arbeite in D. als Ingenieur. Wenn es hier so weiter geht, werde ich mit meiner Familie dieses Land verlassen. Ich fühle mich durch diese Entwicklungen bedroht und die Geschichte hat gezeigt wozu diese Mitläufer fähig sind....

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jamiro32 14.12.2014, 23:38
152. Es geht um die WÄHLER!

Zitat von Badischer Revoluzzer
sieht man, daß die Protestler Bürger und Wähler sind und keine rechten Chaoten. Und plötzlich, wenn es um Stimmen geht, wird man hellhörig und befragt die Menschen, was sie auf die Straßen und zu Protesten treibt. Wir leben schon in einer seltsamen Demokratie.
Es geht den Parteien nur um die Wähler und nachdem bekannt wird das 65% der Befragten sich übergangen fühlen, was die Frage der Flüchtlingspolitik betrifft, wird man auf einmal sehr hellhörig. Diese Umfrage muss nicht Reprensativ für die ganze Bevölkerung sein aber sie könnte es sein. Die Unzufriedenheit über gewählte Politiker, die nicht Ihren Auftrag im sinne der Allgemeinheit erfüllen, lässt sich am besten mit einer Abwahl ausdrücken.
Es wäre an der Zeit die Bürger dieses Landes in der Flüchtlingsfrage mit einzubeziehen, schon zur Einführung des Euro wurden die Bürger dieses Landes nicht befragt, Demokratie Frau Merkel fängt damit an, die Bürger in wichtigen Fragen mit einzubeziehen, sie mit entscheiden zu lassen und nicht über Ihren Kopf hinweg alles entscheiden.

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hgrfts 14.12.2014, 23:51
153. Flüchtlinge als Sündenböcke und Ablenkung von echten Problemen

Schade, dass viele Mitbürger, die meinen es ginge ihnen schlecht und/oder denen es tatsächlich schlecht geht, anscheinend Leuten denen es noch viel schlechter (Flüchtlingen) geht die Schuld an ihren Problemen geben.
Mit Sozialabbau und sozialen Problemen in Deutschland haben Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen absolut nichts zu tun. Merkwürdig, dass viele Leute meinen, immer nach unten treten zu müssen und die Schuld bei den Schwächsten zu suchen. Kaum jemand in unserem Land kann sich vorstellen wie es ist, in einem Kriegsgebiet zu leben oder in einem Land ohne funktionierende Wirtschaft und politische Institutionen.

Wer Angst vor "Islamisierung" hat sollte sich Fragen, ob ein paar versprengte Radikale solch eine Aufmerksamkeit verdienen, wie sie ihnen durch (meist rechte) Politiker und Medien zuteil wird.

Stattdessen sollte soziale Ungleichheit wieder auf die politische Agenda gesetzt werden; anstatt hier Scheingefechte um übertriebene Bedrohungsszenerien zu führen.

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sbv-wml 14.12.2014, 00:36
154. AHA, jetzt kommt Bewegung in das Spiel

65 Prozent der Befragten fühlen sich in ihren Sorgen nicht ernst genommen.
Das können ja nicht nur Rechte gewesen sein, die befragt wurden.
Also kümmern sich jetzt unsere Politiker.
Aber das wird mal wieder so auslaufen, dass der Bürger argumentativ über den Tisch gezogen wird, und die dabei entstehende Reibungshitze noch als Nestwärme empfindet.

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sbv-wml 14.12.2014, 00:46
155. Ups, ich kenne Ihre Statistik nicht.

Zitat von syracusa
Doch, das ist zwangsläufig so, denn wenn alle Bevölkerungsteile überschüssig in die Sozialkassen einbezahlen würden, dann müssten diese platzen vor Geld. Tun sie aber nicht. Die 22 Mrd, die die Migranten mehr einbezahlen als sie herausbekommen, müssen bei einer ausgeglichenen Kassenlage zwangsläufig bedeuten, dass die autochthonen Deutschen 22 Mrd weniger einbezahlen als sie herausbekommen. Der Grund dafür dürfte simple Demoskopie sein: bei den Rentnern ist der Anteil der Migranten extrem niedriger als bei den noch nicht verrenteten Bürgern. Und weil Rentner für die Sozialkassen besonders teuer sind, ergeben sich die veröffentlichten Überschüsse der Migranten.
Aber es wäre mal interessant zu wissen, woher die stammt.
Und dass die Rentner besonders teuer sind liegt unter anderem darin begründet, dass Meister Kohl bei der Wiedervereinigung alle Sozialkassen als Portokasse gebraucht hat.

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aat 14.12.2014, 01:43
156. Flüchtlinge

Die Politik berücksichtigt den Wunsch oder Willen der Bürger in vielen Bereichen nicht. Nicht nur was Flüchtlinge betrifft. Eine Gefahr für Deutschland sind die Flüchtlinge mit Sicherheit nicht. Einige andere Länder nehmen sehr viel mehr Flüchtlinge auf. Bevor man sich in eine Angstpsychose wegen dieser Menschen begibt, sollte man sie sich einmal anschauen. Diese Menschen haben alles hinter sich gelassen, um ihr Leben zu retten. Entsprechend traumatisiert sind sie deshalb auch. Der Staat versorgt sie nun mit dem Nötigsten, ein Leben ist das aber nicht. Unterbringung in Massenunterkünften (für die Meisten), Nahrung ja - aber auch nicht gerade abwechslungsreich, eingepfercht in einem Zimmer ohne zu wissen was als nächstes kommt. Sie sind nun in Sicherheit, haben aber nichts zu tun. Also ein Gefühl wie in einem Gefängnis, nur das man eben doch rausgehen darf. Draußen ist aber alles fremd und man kann ohnehin nichts lesen und kennt auch niemanden, zu dem man gehen könnte. Und selbst wenn es Verwandte oder Freunde in Deutschland gibt, werden die Betroffenen nach irgendwelchen Verteilungsschlüsseln untergebracht, anstatt bei den Verwandten. Das würde den Staat zwar weniger kosten, da Verwandte dann Unterbringung und Nahrung stellen, aber das wäre wahrscheinlich zu einfach und man könnte vielleicht die Steuerlast der eigenen Bürger senken. Auf solche Gedanken kommt in der Politik aber wohl kaum jemand. Die Steuermilliarden sind ja da und müssen verpulvert werden. Gefährlich werden die Flüchtlinge erst, wenn sie beginnen ihre Situation zu realisieren und dagegen aufbegehren. Solange sie friedlich in ihren Containern leben, gibt es auch kein Problem.

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Jom_2011 14.12.2014, 02:01
157.

Zitat von syracusa
Die in Deutschland als Teil der Bevölkerung lebenden Migranten bezahlen pro Jahr 22 Mrd Euro mehr an Sozialbeiträgen und Steuern, als sie kassieren. Tatsächlich lebt also die autochthone Bevölkerung auf Kosten der Migranten.
Ihre Zahlen sind bestenfalls nicht verifizierbar, schlechtenfalls falsch. Schon daher, weil es zu dieser aus einer Gesamtstudie herausgeschnittenem Teil keine Hintergrundinformationen gibt, wer hier nun zu den Migranten gezählt wird. Sind da die Hugenotten vom Alten Fritz mitgezählt ? Oder die Eu-Freizügigkeitsbewegungen ?

In den meisten Diskussionen geht es doch gar nicht um die grundlegende Sache Asyl ja oder nein, sondern um das wie. Anstatt seriöser Einwanderungsgesetze wird das Asylgesetz verbogen und gebrochen.

Einen Plan wie es danach weitergeht gibt es auch nicht. Wir haben es noch nicht einmal geschafft einen Großteil der Migranten der ersten Welle zu integrieren. Allenfalls kommt man auch auf die Idee, das jahrelange verschweigen, negieren und kleinreden diverser Probleme (zB Buschkowsky) führt in eine ganz andere Richtung: wir sollen uns integrieren.

Ein weiteres zentrales Thema ist der Islam nebst seinen Auswüchsen, dem Islamismus/IS/Salafismus und der wachsenden Zahl deutscher Mitläufer. Es gibt viel zu klären, aber solche sinnentleerte Diskussionen wie die Ihre wird schon von den Medien und der Politik geführt und führt zu nichts, das ist eine Sackgasse !

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jamiro32 14.12.2014, 04:40
158. Anfänge!

Zitat von Spiegelkritikus
Richtig, und die Ablehnung wäre noch viel größer, wenn die Bevölkerung objektiv über alles Wichtige informiert wäre. Für zunehmend mehr Bürger scheint die Schmerzgrenze erreicht zu sein, man läßt sich nicht mehr alles bieten und von oben herab aufzwängen. Die quasi neofeudale Regierungspolitik zeitigt immer mehr Unmut. Wenn Klientel- bzw. Kapitalinteressen die politische Agenda bestimmen und die Spaltung in Arm und Reich politisch gewollt immer weiter voranschreitet, muß es selbst im revolutionsscheuen Deutschland irgendwann zum Aufruhr kommen. Unsere Bürger unterstützen die Aufnahme wirklich Asylberechtigter, lehnen aber ab, daß immer mehr reine Wirtschaftsfüchtlinge aufgenommen werden (häufig unqualifiziert) und das existierende Asylgesetz nicht konsequent umgesetzt wird, wenn die meisten nicht Asylberechtigten dennoch hier bleiben können. Zudem bereitet ihnen die allenthalben zunehmende Kriminalität große Sorgen, die häufig osteuropäischen Ursprungs ist. Die Proteste gegen die selbstherrliche Basta-Politik werden zunehmen und es wird zu einer breiten sozialen Bewegung kommen, die auf einen grundlegenden Politikwechsel drängt.
Ich kann Ihren Beitrag nur zustimmen.

Wir stehen in dieser Entwicklung des Zustromes von Flüchtlingen erst ganz am Anfang, unsere Kapazitäten sind jetzt aber schon ausgereitzt, die Hilfsorganisationen aber auch die Ämter werden von der Regierung vollkommen im Stich gelassen.

Die Ängste bezüglich immer stärker werdenden Islamisierung im Land scheinen berechtigt zu sein zumal nichts gegen radikale Salafisten unternommen wird, diese Leute sollten ausgewiesen werden um hier ein ganz klares Zeichen zu setzen.

Die Bürger haben ein Recht auf Mitbestimmung bezüglich Flüchtlingszustrom, schon zur Einführung des Euro wurden nur die Bürger dieses Landes nicht befragt in allen anderen Ländern wurde demokratisch darüber abgestimmt, echte Demokratie geht anders, zum Glück kann man seinen Unmut über Regierungen immer noch bei Wahlen zum Ausdruck bringen, ein Politikwechsel scheint hier dringend notwendig zu werden.

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Darkqueen 14.12.2014, 05:06
159.

Zitat von wolfjuergendeckert
Gewählt wurden sie nur von einer Minderheit des Volkes. Die Mehrheit sind Nichtwähler. Und wenn dann eine Partei, wie die SPD nur 23 % der abgegebenen Stimmen erzielt und glatt die Wahl verloren hat, dann kann man eigentlich nicht von demokratischer Legitimierung sprechen, da sich immerhin die weit überwiegende Mehrheit der Wahlberechtigten ausdrücklich oder indirekt gegen diese Partei entschieden hat. Ich halte es auch für abwegig, wenn gesagt wird, die Wähler hätten sich für eine große Koalition entschieden. Es standen nur Parteien zur Wahl und keine - wie auch immer geartete Koaltionen. Koalitionen sind nur das Ergebnis einer Kungelei unter Parteien. Bestes Beispiel ist Thüringen, wo sich drei Wahlverlierer zusammengetan haben, obwohl die Mehrheit der abgebenen Wählerstimmen etwas anderes wollte. M.E. zeigt sich hier ein Fehler in unserem Wahlsystem, weil es derartiges ermöglicht. Zum Schluss noch ein weiser Satz, den unser früherer Präsident Weizäcker gesagt hat: " Diskriminiert nicht die Nichtwähler, denn sie haben keine andere Möglichkeit ihren Protest auszudrücken".
Ach ja einen Wahlbeteidigiung von 71,5 % ist also dioe Minderheit , wenn man keine Ahnung hat sollte man Freund Google fargen der sollte bei sowas helfen http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_13/presse/w13032_Vorlaeufiges_amtliches_Ergebnis.html

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