Forum: Politik
SPIEGEL-Umfrage zur Landtagswahl: Linke vorn, Thüringen droht Patt
AFP/Christof Stache

Kurz vor der Thüringen-Wahl zeichnet sich eine schwierige Regierungsbildung ab. Die Linke liegt vorn, dahinter liefern sich Union und AfD ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

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Bernd Hofstetter 23.10.2019, 18:05
20. Traurige Verhältnisse

Thüringen ist eigentlich ein schönes Bundesland und den Leuten dort scheint es gut zu gehen. Dennoch wählt fast jeder Vierte trotz (oder vielleicht sogar wegen) Halle die AfD. Was ist bei den Leuten los? Welche Verbesserungen erwartet man sich denn davon? Oder geht es nur um Trotzkindverhalten und Protestwahl? Sind Freiheit und Frieden so wenig wert, dass man für den Trotzeffekt bereit ist, von Faschisten regiert zu werden?

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Handlanger 23.10.2019, 18:10
21. @etlamu

Welche konservative Mehrheit?
Es gibt die CDU und es gibt die Nazis. Fertig!

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Heliumatmer 23.10.2019, 18:16
22. zu Ende denken

"AfD mitregieren" wie hier in unnachahmlicher Naivität vorgeschlagen, heißt Höcke regiert mit. Den Rest müsste jeder wahlmündige Bürger mit genügend Bildung sich selbst ausdenken können.

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stelzerdd 23.10.2019, 18:18
23. Wird die AfD ausgegegrenzt?

Nein, die AfD wird nicht ausgegrenzt. Sie grenzt sich selbst aus.
Die ständig nach NS-Art als "Altparteien" oder "Systemparteien" beschimpften demokratischen Parteien mit ihren als "Volksfeinde" verleumdeten Spitzenpolitikern sind es schlicht ihrer Selbstachtung schuldig, irgendwelche Bündnisse mit der braungefärbten AfD einzugehen.

Im Gegensatz dazu hat sich die Linke in Thüringen unter Ramelow zu einer im besten Sinne staatstragenden Kraft entwickelt. Ein Vergleich mit der hasstriefenden AfD verbietet sich.

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rainbow-warrior999 23.10.2019, 18:23
24. Die Anachronisten für Destruktion (AfD)

grenzt sich durch ihre rassistischen und völkisch-nationalen Aussagen selbst aus @etlamu . Wo wächst sie denn in der Oppositionsrolle ? Schauen Sie doch mal die West-Landesverbände, z.B. Saarland, Niedersachsen, Bremen, Bayern oder NRW an. Oder hier bei uns in Baden-Württemberg . Stichwort: Wolfgang Gedeon, bekennender Antisemit. Das auffälligste ist, das die unterschiedlichen Flügel öfter intern, manchmal auch öffentlich, übereinander herfallen. Das dürfte im Osten nicht viel anders sein. Das einzige "Wachstum", das ich bisher wahrgenommen habe, ist die Opferrolle. Außerdem ist die von Ihnen erwähnte "Genderpolitik" nicht gegen Familien gerichtet,- "traditionelle" Ehe und Familie kann nach wie vor jeder so leben, wie er es denkt,- sondern ein Ausdruck von demokratischer Normalität. Außer für die Anachronisten- AfD , deren Uhren offensichtlich zwischen 19:33 und 19:45 stehengeblieben sind...;-)

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schmidtffo 23.10.2019, 18:23
25. Es tut mir leid

Zitat von yvowald@freenet.de
Ganz früher hatte man den Kindern eingetrichtert: Spielt nicht mit den Schmuddelkindern. Damit meinten die Erwachsenen die Kinder proletarischer Arbeitereltern, die kommunistisch wählten oder der damaligen KPD nahestanden. Das haben viele der damaligen Kinder verinnerlicht, obwohl es heute weder Schmuddelkinder noch eine proletarische KPD gibt. Natürlich, die Reichen und Wohlhabenden fürchteten eine Einkommens- und Vermögensumverteilung. Es sollte keine Gleichheit im Volke geben, das war schon immer der Ansicht von Wählerinnen und Wählern der CDU und der CSU, aber auch der FDP. Selbst in der SPD gab und gibt es "Emporkömmlinge", die sich lieber mit den Leitenden Angestellten an einen Tisch setzen und die Werkskantine möglichst meiden. Diese Einstellung geistert auch heute noch in den Köpfen vieler Menschen, die da glauben, zu den "Besserverdienenden" zu zählen, aber im Grunde den Kleinverdienern zugehören. In den Köpfen schwirrt jedoch noch immer: Spielt nicht mit den Schmuddelkindern...
Eigentlich mag ich es nicht, wenn Leute den Kommentar-Strang durch Applaus für andere Meinungen vollstopfen, ohne ihn durch einen eigenen Inhalt zu befruchten.

Aber ich muss zu Ihrem Beitrag einfach mal einen Daumen nach oben geben.

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schmidtffo 23.10.2019, 18:34
26. Nein

Zitat von frank.huebner
Die SPON-eigenen Civey-Umfragen sind nicht repräsentativ. Bisher lagen sie immer daneben.
Civey-Umfragen sind nicht Eigentum von Spiegel-online.
Civey finanziert sich ganz spürbar durch Konsumenten-Umfragen der Wirtschaft, die man als Teilnehmer ebenfalls beantworten soll.

Oftmals fehlt dabei die Antwortmöglichkeit: Ich habe keinen Führerschein und interessiere mich nicht für Autos. Da bleibt dann nur die Antwort: Weiß nicht.

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Findus_1 23.10.2019, 18:36
27.

Zitat von etlamu
Die AFD wächst doch in der Oppositionsrolle. Wenn sie mitregiert, dann muss sie liefern und Kompromisse eingehen. Das ist doch mit den Grünen auch passiert. Ich sehe hier eine konservative Mehrheit. Die wenigsten AFD-Wähler sind rechtsradikal sondern haben genug von der gegen die Familie gerichtete Genderpolitik.
"... Die wenigsten AFD-Wähler sind rechtsradikal ..."

aber warum wählen sie dann Rechtsradikale?

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Findus_1 23.10.2019, 18:37
28.

Zitat von hilfe2018
die daumen und hoffe das die AfD zweiter wird. Ich habe Vertrauen in die Wähler im Freistaat Thüringen. Großes Vertrauen.
Das mit Ramelow verstehe ich, aber warum sollen Rechtsradikale den zweiten Platz erobern?

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gigi76 23.10.2019, 18:48
29. Linke + AfD

Eine nationale sozialistische Koalition hätte ein Mehrheit. CDU + Linke wäre auch möglich, wenn man ein Zweierbündnisse bevorzugt.

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