Forum: Politik
Spionage-Affäre: Der deutsche Dackel

Die USA demütigen Deutschland. Aber wir lieben die Unterwerfung. Es ist die Freiheit, die uns frösteln lässt. Bisher waren wir die Dackel der Amerikaner: An der Leine, aber sicher. Jetzt wird sich zeigen, ob wir mehr vom Leben wollen.

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bstark 10.07.2014, 17:26
180.

Zitat von Kurt2.1
Zu Beginn von Merkels Amtszeit hätte ich Ihnen zustimmen mögen. Heute bei Weitem nicht mehr. Ihnen wäre offensichtlich der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen willkommener, als eine besonnenen und abwägende Kanzlerin. Sie hat längst bewiesen, dass Leute wie Sie lediglich alte Klischees pflegen, aber im Unrecht sind. Sie würden die Kanzlerin zu gern ins offenen Messer laufen sehen. den gefallen tut sie aber niemandem. Sie können nicht einen nachweislichen Fehler benennen.
Über Unfähigkeit und Feigheit dieser Politikerin braucht man sich
nicht länger auslassen, die spricht für sich.
Es gibt halt immer noch genug Dumme, die ihr auf den Leim gehen.
Für sie Einzusetzen lohnt auch nicht, den Merkel steht nur
für Merkel.

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muckelmann71 10.07.2014, 17:26
181. Das tut weh!

Herr Augstein, sie zitieren einen amerikanischen Komiker, und scheinen dessen Vergleich auch noch passend zu finden! Und manche Leser anscheinend auch! Naja, Humor ist halt doch, wenn man trotzdem lacht!?!
Und noch'n Gedicht: Dummheit und Stolz sind aus einem Holz!! Passt!

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nonpossocapirlo 10.07.2014, 17:28
182. Ach, ist das so?

Zitat von GlobalerOptimist
Ohne die Amerikaner wären wir noch heute russische Kolonie.
Österreich bekam das Angebot, sich neutral zu erklären, im Gegenzug für einen russischen Abzug. Die Russen hielten Wort.

Deutschland hatte das selbe Angebot und entschied sich für Westbindung und Teilung. Die Russen sind weg, die Amerikaner sind noch immer hier...

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Spiegelkritikus 10.07.2014, 17:29
183. Die Dialektik der Überwachungseuphorie

Zitat von shr00m
dass die amerikaner vielleicht einfach schon zuviele kompromate gegen unliebsame regierungsoberhäupter in aller welt gesammelt haben, so dass widerstand im relevanten maße kaum noch möglich ist. .... welche leichen im keller gibt es denn zu den merkels, schäubles, edathies in aller welt und wie schnell würden die plötzlich in den nachrichten kursieren sobald man anfängt "gegen sie" zu arbeiten? .......
Ein ganz wichtiger Punkt. Man kann davon ausgehen, dass sich die Datensammelwut von NSA und Co. auch auf wichtige Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft bezieht. Heikle Daten können dann zur Durchsetzung willfährigen Verhaltens eingesetzt werden - ein ungeheuerliches Machtinstrument.

Die deutsche Politik ist inzwischen vermutlich Opfer des Umstands, dass sich ihre Kooperationsbereitschaft gegen sie selbst gerichtet hat, statt wie ursprünglich angenommen gegen Terrorverdächtige. Damit haben sie schlicht nicht gerechnet bzw. so viel Perfidie den Amerikanern nicht zugetraut. Nun aber sind sie mehr oder weniger Gefangene eines Ungeistes, dem sie aktiv aus der Flasche geholfen haben.

Bei der US-Politik liegt die Dialektik des exzessiven Überwachens darin, dass sie Leute wie Assange und vor allem Snowden dazu animiert hat, die Praktiken bekannt zu machen, was den angestrebten "Nutzen" empfindlich schmälert und unkalkulierbare Konsequenzen hat.

Dialektisches Denken und Vorwegnehmen scheint den US-Strategen schwerzufallen (siehe auch Irak und viele andere Beispiele).

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carstenbittner 10.07.2014, 17:32
184.

Herr Augstein fordert Nationalstolz und preist den "weitsichtigen" Carl Schmitt. Er wäre nicht der Erste, der so weit nach links wandert, dass er ganz weit auf der rechten Seite wieder herauskommt. Gruselig.

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ThePrisoner 10.07.2014, 17:32
185. Ich will Krieg!

Zitat von Realityisverydifferent
Zum Loslösungsprozess von den USA gehört eindeutig dazu, dass Deutschland sein Gewicht in Europa auch hinsichtlich Bereitschaft zu mlitärischer Verantwortung unterstreicht. Um dieses Faktum kommt man in den ganzen Diskussionen nicht herum, denn Deutschland ist in hohem Maße abhängig von den USA und daher Dackel. Die Bereitschaft zu mehr militärischer Verantwortung hat auch nichts mit Nationalismus zu tun, sondern fügt sich in allgemeine europapolitische Entwicklungen ein (Gründung einer europäischen Verteidigungsagentur etc.). In Zukunft wird das Dreieck Frankreich, Deutschland, Polen bedeutsam für die Stabilität Europas sein. Um ein mutigeres Auftreten kommt Deutschland gar nicht drum herum, da sich die USA von ihrer viel gescholtenen Position als "Weltpolizist" verabschiedet haben und die ordnungsstiftende Rolle verweigern - was die Eskalation der Krisen in Nahost und Afrika befeuert hat. Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen der Laissez-Faire-Politik der Amerikaner und den entstandenen Wirrnissen. Von daher ist Augsteins Kritik unausgegoren.
"Bereitschaft zu mlitärischer Verantwortung", "Bereitschaft zu mehr militärischer Verantwortung", "mutigeres Auftreten", "ordnungspolitisches Auftreten" - sagen Sie einfach in einer Zeile, Sie wollen Krieg -und zwar Angriffskriege, denn die Notwendigkeit eines Verteidigungskrieges besteht nicht... oder wird Schland jenseits des Fußballfeldes angegriffen? Dann sind Sie wenigstens halbwegs ehrlich... Sie können gerne Krieg spielen, aber OHNE mich.

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frank-12 10.07.2014, 17:34
186. und wieso wird A.M. gewählt?

Ich verstehe es nicht, ich verstehe es nicht. Wenn man hier die Kommentare so liest, dann bekomme ich den Eindruck, dass selbst konservativ eingestellte Mitbürger/innen dem Zustimmen, was H. Augstein schreibt. Aber das wussten wir doch alle schon vor der letzten BT-Wahl!! Wieso wird wieder diese Schleimspur gewählt? Leute, ihr seht doch alle wie wir - das Volk - von dieser Einheitspartei CDuCSUSPDGRÜNE an der Nase herumgeführt und zur Schlachtbank der US-Reichen gebracht werden. Wieso gibt es unter den CDUlern keinen Aufschrei. Es ist doch auch ihr Land, ihre Demokratie, die Zukunft ihrer Kinder, die hier zersört wird.

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crimesceneunit 10.07.2014, 17:35
187. endlich mal ein Statement...

dem ich zu 100 % beipflichten kann. Nur, wir haben hierfür wohl nicht die geeignete Regierung. Keine Ahnung, wer die letzten Herbst wieder gewählt hat???

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GoaSkin 10.07.2014, 17:38
188. das Herrchen ist des Dackels kulturelles Vorbild

Das Herrchen mag den Dackel nicht gut behandeln, aber dem Dackel ist es wichtig, teil des Rudels zu sein. Denn in Allianz mit dem Herrchen fühlt er sich stark, gegenüber den ganzen anderen (bösen) Rudeln. Alles, was dem Dackel vom Herrchen unterscheidet, sieht er als Entwickungsdefizit, dass er früher oder später beheben muss.

Mit anderen Worten: Man hält um jeden Preis zu Amerika, weil man glaubt, eine westliche Kultur gegenüber anderen kulturellen Strömungen in der Welt, verteidigen zu müssen - z.B. Russland und russisches Einflussgebiet oder die arabische Welt. Die englische Sprache wird als cool und intellektuell empfunden; amerikanische Unterhaltungssendungen und Spielfilme bis zum Erbrechen konsumiert. Die amerikanische Kultur gilt als die "Business-Kultur" und ist Vorbild für das Wirtschaftsleben. Man hinterfragt nicht, was man davon hat, sich nach den Amerikanern zu richten. Man möchte Teil eines starken Westens sein und merkt dabei überhaupt nicht, dass die Amerikaner im Grunde genommen ganz andere Werte haben, als die Europäer.

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bstark 10.07.2014, 17:39
189.

Zitat von muckelmann71
Herr Augstein, sie zitieren einen amerikanischen Komiker, und scheinen dessen Vergleich auch noch passend zu finden! Und manche Leser anscheinend auch! Naja, Humor ist halt doch, wenn man trotzdem lacht!?! Und noch'n Gedicht: Dummheit und Stolz sind aus einem Holz!! Passt!
Reden sie von einem guten Kabarettisten oder
von einem Comedy-Star:-)

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