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Spitzentreffen in Berlin: Merkel und die Brexit-Drängler
DPA

In Berlin trifft Angela Merkel auf EU-Ratspräsident Tusk, Italiens Premier Renzi und Frankreichs Präsident Hollande. Sie brauchen eine Brexit-Strategie - doch die Meinungen gehen auseinander.

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Haarfoen 27.06.2016, 15:51
1. Merkel Spezialdisziplin: Aussitzen

Wir werden es erleben: Aussitzen, aussitzen, aussitzen und nochmal aussitzen ... (-;

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heinzpeter0508 27.06.2016, 15:52
2. Merkel und Strategie für Europa

das wäre was völlig neues. Seit 2005 hat diese Frau keine Strategie für Weiterentwicklung von D und EU erkennen lassen, nur Murks und Flickschusterei. Es sei denn man nennt ihre Aussitzerei eine Strategie. Doch das nur zu ihrem eigenen Wohl.

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leonidasng 27.06.2016, 15:53
3. Was soll dieser Druck

Referendum hin oder her, noch ist GB ein Vollmitglied der EU der 28 und sollte als solches behandelt werden, solange es keine formelle Austrittserklärung gibt.

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ackergold 27.06.2016, 15:56
4. Brexit absagen, oder sofort durchziehen... heute noch!

Farage höchstpersönlich hat Mitte Mai laut einem Bericht der britischen Tageszeitung "Mirror" erklärt, man könne ein so knappes Ergebnis nicht als repräsentativen Wunsch der britischen Bevölkerung akzeptieren. Ein Referendum, das mit einem Ergebnis 52 zu 48 Prozent ausgehen würde, bezeichnete Farage in dem Bericht als "unerledigte Aufgabe". Nur wenn eine Seite mit 70:30 gewinnen würde, sei es eine Willenserklärung der Bürger. Er hat das zwar für den Fall einer knappen Niederlage gemeint, aber natürlich gilt es auch für einen genauso knappen Sieg.

Das Parlament täte gut daran, noch heute das Referendum für nicht bindend zu erklären und den Brexit abzusagen. Alles andere macht keinen Sinn.

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lausitzpendler 27.06.2016, 16:01
5. Die Briten das trojanische Pferd der USA

Spätestens als sich die Briten, als einer der Hauptverursacher der Flüchtlingskriese weigerten, Flüchlinge aufzunehmen, hätte man sie aus der EU ausschließen müssen. Jetzt sollte die EU den Briten 20 Jahre Bedenkzeit für eien erneuten Eintritt in die EU geben

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advocatus diaboĺi 27.06.2016, 16:01
6. Ein klares Signal dieses Treffens

an die kleinen EU-Staaten und Osteuropa. Es muss diesen Ländern unmißverständlich klar gemacht werden, wer in der EU führt. Das Gemurre einiger Länder über die Flüchtlings- und Finanzpolitik muss ein Ende haben. Wem der EU-Kurs und die weitere Intergration nicht passt, sollte gleich den Briten folgen.

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chrimirk 27.06.2016, 16:01
7. Vielleicht sollte D. die EU verlassen?

Dann hätten es alle 27 viel leichter und wären in ihren Willensmassnahmen ohne Begrenzung beschlussfähig.
Und ein deutsches Referendum wäre sicherlich eine Überraschungseffekt 1-ten Ranges. Für alle.

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ofelas 27.06.2016, 16:03
8.

Cameron will nicht in die Geschichte eingehen als derjenige der GB aus der EU und geteilt hat (Schottland verlaesst die Union)

Das ueberlaesst er der neuen Regierung, die kommt aber erst im Oktober. Diese muss dann das Unterhaus abstimmen lassen, falls die zustimmen (falls) geht der Prozess erst dann los wenn der Austritt formel gesucht wird.

Das kann dauern, den Boris und Farage wollen erst die Kompetenzen zusammensuchen und ihre Details ausarbeiten.

Nur danach tickt die Uhr, und das fuer 2 Jahre. In der Zwischenzeit werden aber sicherlich viele viele die Gelegenheit nutzen und einwandern - es besteht Bestandschutz

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zerr-spiegel 27.06.2016, 16:03
9. Ignorieren?

Dann wählen die Briten beim nächsten Mal eine Partei, die den Brexit auch wirklich durchziehen will.

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