Forum: Politik
Spitzentreffen von China und Taiwan: "Wir sind eine Familie"
REUTERS

Zum ersten Mal seit mehr als 60 Jahren haben sich die Präsidenten von China und Taiwan zu Gesprächen getroffen. Während sich Xi Jinping und Ma Ying-jeou in Singapur die Hand reichten, kam es in Taiwan zu heftigen Protesten.

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simpler 07.11.2015, 15:39
30. das ist der größte quatsch, den ich je gehört habe

Taiwan war nie eine japanische Insel. wer so was sagt, der ist auf derselben Linie wie die Kriegsverbrecher aus Japan, die ihre verbrecherischen Taten im zweiten Weltkrieg nie einsehen wollten. Da wollten sie nämlich die anderen Nationen befreien, statt sie zu besetzen. also hör auf mit dem quatsch, gehe nach Hause und lern ein bisschen mehr von der Historie kennen.

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90-grad 07.11.2015, 17:16
31. Das muessen schon den

Zitat von svenheinig
Warum soll sich Taiwan an China annähern? Taiwan gehört nicht zu China, Taiwan ist ein eigenes Land mit eigenen Bevölkerung, Regierung, Sprache, Geld und Militär.
95% Han Chinesen in Taiwan ueberlassen.

Moeglicherweise werden die Sie nicht um Ihre Meinung fragen!

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90-grad 07.11.2015, 17:23
32. Sind Sie Nazi?

Zitat von junjun
Genau wie deutschland und österreich eine nation sind? Die referenden sind auch nur gescheitert weil eine erklärung taiwans zur unabhängigkeit höchstwahrscheinlich krieg bedeuten würde.
Heim ins Reich?

Ich nicht, also lassen Sie die politische Muelltonne bitte aussen vor!

Vom Rest haben Sie offensichtlich auch keine Ahnung!

Sie waren vermutlich noch nie in Asien, Thailand vielleicht, ...... ?

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G. Whittome 07.11.2015, 17:33
33. Simpler geht's nicht...

Wenn Sie die Eckdaten von Taiwans Geschichte als "Quatsch" bezeichnen, sollten Sie sich erst selbst etwas informieren: Taiwan war von 1895 bis 1945 eine japanische Kolonie, eine für Taiwan sehr prägende Zeit, da unter den Japanern der Beginn der Modernisierung und Industrialisierung Taiwans fällt. Taiwan ist daher schon seit 1895 von China getrennt, wenn man von dem kurzen Zwischenspiel von 1945-1949 absieht, das auch mehr zur Entfremdung als zur Annäherung beitrug. Diese unterschiedlichen Entwicklungswege haben zur Herausbildung unterschiedlicher Identitäten geführt, ansonsten genügt es, auf den Post #26 zu verweisen, in der eine Taiwanesin das Wichtigste dazu schon selbst gesagt hat.

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90-grad 07.11.2015, 17:35
34. Alles Quatsch mit Sauce!

Zitat von pietschko
und was wollen sie mit den 85% sagen? die brd hätte sich also auch mit der DDR vereinigen sollen zu den bedingen der DDR. also Demokratie und Marktwirtschaft aufgeben für Diktatur und gesteuerte "Marktwirtschaft"? die menschen wissen schon, ob sie Chinesen sind oder nicht, was heutzutage aber immer unwichtig wird. (zum glück) ich möchte mir von meiner Regierung nicht erzählen lassen, dass ich auf meine rechte verzichten soll. zu den vermeintlichen Referenden. sie haben schon mitbekommen, womit die vr China droht, wenn sich Taiwan als unabhängig von China erklärt. was man auf Versprechungen der kp setzen kann, das sieht man ja in hk. die Stadt verliert immer mehr an ihrer Zuversicht. die unfehlbare kp hat gerade erst in jüngster zeit durch Propaganda die Ersparnisse vieler menschen, denen sie empfohlen hat in Aktien zu investieren, vernichtet. man merkt ja langsam, dass die 1 Kind Politik das verderben wird. und nun haben die paar, die sich an die 1 Kind Politik halten mussten plötzlich die 180 grad wende vor der nase. ihnen wurde ein weiteres Kind verwehrt, aktuelle Generationen dürfen aber wieder mehr als ein Kind haben. durch so einen wandel und den sprung dadurch wird es noch viele anpassungsprobleme geben. denn vo einem Jahrgang auf den nächsten müssen Kapazitäten der kindergärten, schulen, unis angepasst werden. die kp hat schon immer hau-ruck regiert. fehler aber natürlich noch nie gemacht. die kp hat einfach angst, dass Taiwan eine Leuchtturm für die menschen in China ist und diese sehen, dass es dort unter demokratischen Strukturen besser läuft.
SPON, verzeih mir den rauhen Ton!

Ich lebe seit ueber 15 Jahren in China, und das Deutsch-Michel--Geschwaetz von Leuten, die u.U. noch nie dieses aufstrebende Land auch nur besucht haben, ist eigentlich einer Veroeffentlichung nicht wert.

BER sollte 2011 eroeffnet werden, nun wann?

Die Bruecke zwischen Hongkong, Macau, Zhuhai, ca. 40 km, ist im Zeitplan und Budget!

Gespraeche ueber Tunnel oder Bruecke zwischen China und Taiwan laufen.

Wann hoert der Michel endlich auf sich als Nabel der Welt zu betrachten?

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G. Whittome 07.11.2015, 17:38
35. Bild 4:

Das "Gegenlager" ist ein einzelnes Fahrzeug einer Splittergruppe, das ich gelegentlich über die Hauptstraßen Taipeis fahren sehe und das über seine Lautsprecher kommunistische Revolutionsmusik abspielt. Die Taiwanesen sind sehr tolerante Menschen, die sich selbst solchen Spinnern nicht in den Weg stellen und darüber nur den Kopf schütteln. Wenn Journalisten daraus ein "Gegenlager" machen, kennen sie die Situation vor Ort nicht.
Schöne Grüße aus Taipei!

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G. Whittome 07.11.2015, 17:46
36. Ich lebe seit über 15 Jahren in China - aber nicht in Taiwan

da kann die Perspektive durchaus eine andere sein :-)
"Gespraeche über Tunnel oder Brücke zwischen China und Taiwan laufen": diese Gespräche betreffen eine mögliche Brückenverbindung zwischen der chinesischen Hafenstadt Xiamen und der 2 km (in Worten: "zwei"!) vor Xiamen liegenden Insel Kinmen (auch "Jinmen"/"Quemoy"), die von Taiwan kontrolliert wird. China und Taiwan liegen an der engsten Stelle 130 km auseinander - eine Brücken-/Tunnelverbindung hier sind nur Phantastereien chinesischer Nationalisten.

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alohas 07.11.2015, 18:13
37.

Sollte sich Festlandchina eines Tages demokratisieren, wird die Frage nach einer Wiedervereinigung wohl oder übel aufkommen, aber erst dann! 23 Millionen Menschen, die in einer beachtlichen asiatischen Demokratie in Wohlstand und Freiheit leben, müssen nicht unter die Knute einer stalinistischen Einheitspartei gelangen, nur damit eine Seestraße sicherer wird. Besagte Seestraße steht sowieso unter der Kontrolle der Republik China, da die Pescadores-, sowie die dem Festland unmittelbar vorgelagerten Matsuinseln und Kinmen zu ihrem Hoheitsgebiet gehören. Es ist unerhört, wenn hier im Forum unterschwellig gefordert wird, die Taiwanesen sollen sich doch zum Zwecke einer Wiedervereinigung dem Machtstreben der Volksrepublik China unterwerfen! Man stelle sich vor, die BRD hätte sich nur um des heil’gen Friedens Willen der DDR angeschlossen.

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localpatriot 07.11.2015, 18:35
38. Ich war in Taiwan

Zitat von alohas
Sollte sich Festlandchina eines Tages demokratisieren, wird die Frage nach einer Wiedervereinigung wohl oder übel aufkommen, aber erst dann! 23 Millionen Menschen, die in einer beachtlichen asiatischen Demokratie in Wohlstand und Freiheit leben, müssen nicht unter die Knute einer stalinistischen Einheitspartei gelangen, nur damit eine Seestraße sicherer wird. Besagte Seestraße steht sowieso unter der Kontrolle der Republik China, da die Pescadores-, sowie die dem Festland unmittelbar vorgelagerten Matsuinseln und Kinmen zu ihrem Hoheitsgebiet gehören. Es ist unerhört, wenn hier im Forum unterschwellig gefordert wird, die Taiwanesen sollen sich doch zum Zwecke einer Wiedervereinigung dem Machtstreben der Volksrepublik China unterwerfen! Man stelle sich vor, die BRD hätte sich nur um des heil’gen Friedens Willen der DDR angeschlossen.
Es war in der Zeit der Militärregierung und der Zeit des Kalten Krieges und China selbst war noch mehr oder weniger unentwickelt.

Um dorthin zu kommen musste man in Hong Kong (Britische Kronkolonie) umsteigen für Taipei.

Taiwan war wirtschaftlich bereits eine moderne technisch entwickelte Wirtschaft welche gewisse Grenzen erreichte und es war klar und allgemein bekannt dass die Unternehmerklasse von Taiwan in China die Industrialisierung anregte und stark förderte. Taiwan, Hong kong und Singapore waren die Modelle für die heutige Wirtschaft Chinas.

Pragmatismus schien zu der Zeit die treibende Ideologie.

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svenheinig 07.11.2015, 19:21
39.

Zitat von 90-grad
95% Han Chinesen in Taiwan ueberlassen. Moeglicherweise werden die Sie nicht um Ihre Meinung fragen!
Aber diese Han Chinesen leben schon seit Jahrhunderten in Taiwan und deren chinesische Kultur wurde vorallem durch die holländischen, englischen und japanischen Kolonialbesatzungen beeinflusst. Dieser Bevölkerungsteil wuerde nie sagen das er ein Chinese ist. Er nennt sich Taiwaner, spricht die lokale taiwanische Sprache, sein Land nennt er Taiwan und wuenscht sich dieses Land auch in Zukunft selbständig zu regieren. Die Taiwanesen sind kolonialbedingt relativ europäisch, japanisch und amerikanisch (wegen frueher militärischer Unterstuetzung) orientiert, und wenig an dem chinesischen kommunistischen System interessiert. Als wirtschaftlich Partner ist China sicherlich wichtig. Nur die Festlandchinesen die mit Chiang Kai-shek nach Taiwan gefluechtet sind bzw deren Nachfahren die ueberwiegend im Raum Taipei leben haben eine zu China bezogene Sichtweise und sehen ihre (Insel) Republik China dem Festland zugehörig. So wuerde ich das sehen.

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