Forum: Politik
Spitzentreffen zum US-Shutdown: Obama geht volles Risiko
AFP

Ein Spitzentreffen im Weißen Haus hat keine Annäherung im US-Haushaltsstreit gebracht. Die Republikaner legen die Regierung weiter lahm, drohen mit dem Staatsbankrott. Aber Barack Obama will sich nicht beugen. Der Präsident setzt auf eine Strategie der Härte - wie bei einer Geiselnahme.

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sushi18 03.10.2013, 08:07
1. Die spinnen die Römer...

...und die Europäer auch.

Das Beste daran ist, das auch die NSA sparen muss und weniger Aktivitäten starten kann.

Aber wird es nicht Zeit, dass die Welt sich von der Herrschaft der USA befreit?

Ein erster Schritt könnte die Achse Paris-Berlin-Moskau sein, die die Steuerung der europäischen Geschäfte und die Einhaltung von Gesetzen auch von den USA durchsetzt. Dann starten die Vereinbarungen zur Durchsetzung einer Euro/Yuan-basierten Weltwährung mit gleichzeitiger wirtschaftlicher Ortientierung nach Asien.

...ach mann wird ja noch träumen dürfen.
Mit unserer Merkel-Nicht-Regierung wird dies ja eh nicht geschehen.

Thomas

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teh_b4sst4rd 03.10.2013, 08:10
2.

Wenn die überwiegende Mehrheit des Finanzsystems auf Pump basiert und nur am Papier vorhanden ist wundert mich die ganze Geschichte nicht. Kapitalismus at its best - or worst

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whitemouse 03.10.2013, 08:14
3. Was nun?

Zitat von sysop
Ein Spitzentreffen im Weißen Haus hat keine Annäherung im US-Haushaltsstreit gebracht. Die Republikaner legen die Regierung weiter lahm, drohen mit dem Staatsbankrott. Aber Barack Obama will sich nicht beugen. Der Präsident setzt auf eine Strategie der Härte - wie bei einer Geiselnahme.
Darauf zu bauen, dass bösartige Irre zur Vernunft kommen, ist wenig rational. Gefängnis oder Psychiatrie sind rationaler.

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karl-der-gaul 03.10.2013, 08:19
4. Warum?

SPON "Die Republikaner legen die Regierung weiter lahm, ....."
Zum streiten gehören zwei und Obama will genau so wenig nachgeben wie die Republikaner.
So warum nicht schreiben:
Obama legt die Regierung weiter lahm. Ist eigentlich genau so die Wahrheit.

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WernerT 03.10.2013, 08:22
5. Obamas Demokraten verweigern

Zahlungen an die Militärveteranen
Zahlungen für die Öffnung der Nationalparks und Denkmäler
Sie sperren Open Air Denkmäler, schalten AKTIV alle staatlichen Webseiten ab
Erhöhen die Steuern für medizinische Geräte
Und warum? Um die Leute in eine private Krankenversicherung zu zwingen, die sich viele auch mit staatlichen Subventionen nicht leisten können, im Gegenzug werden das bisherige System von betrieblichen und staatlichen Krankenkassen geschleift. Inzwischen stellen die (Zwangs)Künden fest, dass ObamaCare nicht funktioniert, nur die Demokraten können nicht mehr zurück, denn damit würde dem letzten auffallen, dass ObamaCare handwerklich miserabel gemacht ist. Selbst der Kongress hat sich von ObamaCare ausnehmen lassen, weil man weiß, dass es nicht funktioniert.

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timar 03.10.2013, 08:26
6. optional

"Obama geht volles Risiko", "Gesundheitsreform des Präsident" - in welcher Sprache ist dieser Artikel eigentlich verfasst? Um Deutsch handelt es sich nicht...

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wuffulus 03.10.2013, 08:27
7. Wozu ist eine SchuldenObergrenze gut, die man bei Bedarf einfach erhöht?

Längerfristig gesehen ist die Haltung der Republikaner vielleicht gar nicht schlecht für die USA.

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elbortius 03.10.2013, 08:28
8. optional

Die Amerikaner... Was ein verantwortungsloses Pack, so viel zu riskieren. Wegen einer Krankenversicherung... Meine digitale Privatsphäre abzuschaffen, das wurde im Vorbeigehen entschieden. Aber wegen einer Krankenversicherung; da riskiert man einen wirtschaftlichen Schaden, der kaum auszumachen ist. Wenn es dabei _nur_ um die amerikanische Wirtschaft ginge, würde ich wohl sogar sagen: "Lass brennen"

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RGFG 03.10.2013, 08:29
9. Zum Glück geht er volles Risiko!

Den Republikanern geht es um nicht weniger, als die Abschaffung des Wesens der Demokratie.

Man sieht es an der Geisteshaltung: Leute in wirtschaftlicher Abhängigkeit halten, damit die gegen ihre Interessen stimmen, aus Angst, es könne ihnen noch schlechter gehen. Bizarr geschnittene Stimmbezirke, die eine Mehrheit für den Abgeordneten praktisch garantieren. Und jetzt eben Erpressung, um ein Gesetz loszuwerden, das man nicht haben will.

Kurz: Das Setzen der eigenen Meinung als das absolut Richtige, die völlige Geringschätzung des Standpunkts und der Meinung des anderen und die komplette Missachtung des demokratischen Verfahrens. Wenn sie damit durchkämen, hätten sie das Fundament gesprengt. Zum Glück scheinen Obama und die Demokraten das begriffen zu haben.

Nicht begreifen kann ich allerdings, warum auch in der deutschen Presse die Sache so dargestellt wird, als ginge es lediglich um Haushalt oder Schuldengrenze, und um Verhandlungen um prinzipiell gleichwertige Standpunkte.

Dabei ist es ein atemberaubend erschreckender Prozess, der da gerade abläuft.

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