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S.P.O.N. - Der Schwarze Kanal: George Bushs linke Erben

Plötzlich wollen es alle gewusst haben - Präsident Mubarak ist ein Schurke und noch schlimmer sind die USA, die bis zuletzt zu ihm halten. Dabei war es gerade George W. Bush, der immer an die Demokratisierung der islamischen Welt glaubte - und von der versammelten Linken dafür verspottet wurde.

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delohf 07.02.2011, 09:24
1. Der Unterschied...

Der Unterschied, Herr Fleischhauer, ist, dass George W. Bush die Demokratie im Irak mit Gewalt erreichen wollte, durch Krieg und Besatzung.
Was die linken schon immer gefordert haben war, die Demokratie vom Volk aus kommen zu lassen.
Deswegen ist die Demokratisierung wie sie jetzt geschieht auch "gut" und die Demokratisierung wie sie George W. Bush erzwingen wollte nicht "gut".

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Beobachter! 07.02.2011, 09:28
2. Fleischhauer hat zuviel H.M. Broder gelesen und ...

...versucht ihm nachzueifern. Dafür können seine offenbar Thesen nicht Abstrus genug sein. Fehlt noch, dass er Bush zum Vater der ägyptischen Demokratiebewegung stilisiert.

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silvousplait 07.02.2011, 09:29
3. visionär in blöd

Zitat von sysop
Dabei war es gerade George W. Bush, der immer an die Demokratisierung der islamischen Welt glaubte - und von der versammelten Linken dafür verspottet wurde.
Und und diese Demokratisierungsbestrebungen zu unterstreichen, hat hat dieser geistige Tiefflieger kurzerhand den Irak überfallen und mit Guantanamo ein Vorzeigebeispiel für den zivilisierten Umgang mit der islamischen Welt geliefert.
Danke Georgie!

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elpaso 07.02.2011, 09:30
4. Na denn man Prost

Herr Fleischhauer, so sehr man Ihnen zustimmen kann, aber da wartet Ihr Her Augstein gleich schon mit seiner Gutmenschenklatsche. Der wird es schon schaffen mit seinen abgedroschenen linksidealistischen Phrasen zu zeigen, was wirklich wahr ist! Der Westen sit einfach Schuld, egal was er tut. Nur die Linke hat die moralsiche Oberhoheit. Das gesagt von einem, der ebenfalsl gegen seinen inneren Willen vom Helmut Schmidt-Linken immer mehr in die konservative Richtung driftet, weil die Relalitäten nicht zu übersehen sind und die Ratio einfach stärker ist als ein diffuses linkes Gutmeschen-Bauchgefühl. Ich war vor 20 Jahren noch absoluter Verfechter von Multilulti und habe durch viele Auslandsaufenthalte und negative Erfahrungen mit Rassismus gegenüber Europäern meine Haltung komplett geändert. Migration mag da erträglich sein, wo sie keine islamsichen Mehrheiten schafft.

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sir.viver 07.02.2011, 09:30
5. Ich sage voraus

in 30 Jahren gilt George W. Bush als einer der groessten Praesidenten des 20. Jhdts. und Obama wird als Luftsack entlarvt sein, der nicht einmal eine zweite Amtszeit schaffte.
Obama kann sich bei Losern wie Carter und L. B. Johnson einreihen, George W. Bush bei Roosevelt, Eisenhower, Reagan.
Die Geschichte wird es zeigen.
Der Schoenling Kennedy war auch nur ein Luftsack und Weiberheld, der die USA in den Vietnamkrieg vertrickt hat und damit fuer Jahrzehnte gelaehmt. Wenigstens hat er die Kubakrise sehr gut gemeistert. Der dramatische Tod hat ihn als "Legende" unsterblich gemacht, aber nicht sein Lebenswerk. Ebensowenig wird von Obama uebrig bleiben.

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Strichnid 07.02.2011, 09:32
6. ...

Ich hätte nicht gedacht, dass Herr Fleischhauer sich tatsächlich Woche für Woche unterbieten kann, wo er schon mit so niedrigem Niveau gestartet war.

Aber wenn er nicht mal mehr den Unterschied zwischen Gewalt/Krieg auf der einen Seite, und einen heuchelfreien, fairen Umgang mit anderen Völkern und ihren Selbstbestimmungsrechten kennt, dann kann er einem nur noch leid tun. In seinem Hass auf alle Linke lässt er alle Logik fahren.

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AnkhSunAmmun 07.02.2011, 09:35
7. .

Zitat von sysop
[...] Dabei war es gerade George W. Bush, der immer an die Demokratisierung der islamischen Welt glaubte - und von der versammelten Linken dafür verspottet wurde.
zu Recht verspottet! George W. Bush jr.'s Politik bestand im Erzwingen von Demokratie in der arrabischen Welt. Aber gerade Tunesien und Ägypten (und all die anderen Länder in denen gerade die Bevölkerung gegen den status quo protestiert) sind kein Ziel seiner "Außenpolitik" gewesen. Wenn derzeit im Irak, in Pakistan oder Afghanistan protestiert würde, dann müsste man sich den Spott über Herrn Bush nochmal überlegen. Solange nicht, muss man nicht.
(Den ersten zwei Dritteln des Textes kann ich fast zustimmen, obwohl sich bei mir langsam der Verdacht regt, der Herr Fleischhauer kennt nicht viele Linke.)

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ergoprox 07.02.2011, 09:37
8. Demokratie

Zitat von delohf
Der Unterschied, Herr Fleischhauer, ist, dass George W. Bush die Demokratie im Irak mit Gewalt erreichen wollte,.....
Bush wollte Demokratie erzwingen? Das ist ja regelrecht lustig. Bush wollte geostrategische Machtinteressen druchsetzen. Dies mit dem Mittel des Angriffskrieges. Verbrämt als Kreuzzüge allerdings, für die Vollpfosten im Sinne eines Fleischhauer scheint das die moderne Interpretation von "Demokratie bringen" zu sein.

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KingChalid II 07.02.2011, 09:38
9. Lieber Herr Fleischhauer...

Zitat von sysop
Plötzlich wollen es alle gewusst haben - Präsident Mubarak ist ein Schurke und noch schlimmer sind die USA, die bis zuletzt zu ihm halten. Dabei war es gerade George W. Bush, der immer an die Demokratisierung der islamischen Welt glaubte - und von der versammelten Linken dafür verspottet wurde.
...so sehr Sie Recht haben, wirklich politisch korrekt ist es doch eigentlich nur die politische "Rechte" mit der Nase auf Ihre Ungereimtheiten und Wiedersprüche zu stoßen!
Der nun seit 40 Jahren mit lautem Gegacker ausgebrütente Nonsens auf der politischen Linken bleibt da vergleichsweise oft, und nicht zufällig im Nebel!!!
Dank dafür, das Sie wie sonst nur noch Broder, Ihren Finger immer wieder in diese vielen Wunden zu legen!

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