Forum: Politik
S.P.O.N. - Im Zweifel links: Außen hart, innen Minister

Der neue Innenminister Hans-Peter Friedrich hat einen Schritt auf die Muslime zugemacht - aber er ist immer noch weit davon entfernt, die deutsche Realität anzuerkennen: Wenn wir unseren Wohlstand halten wollen, ist Multikulti ohne Alternative.

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gfh9889d3de 15.04.2011, 08:04
480. .

Zitat von sysop
Wenn wir unseren Wohlstand halten wollen, ist Multikulti ohne Alternative.
Wie wäre es, wenn der Autor einmal mit Zahlen oder wenigstens Links belegen würde, daß wir unseren Wohlstand "ohne Alternative" nur durch Multikulti halten können? Das verstehe ich nämlich nicht.

Und außerdem:
http://de.wikipedia.org/wiki/Multikulturalismus
"Dabei beruht dieses Modell auf der Annahme, dass die (Angehörigen der) jeweiligen Ethnien sich gegenseitig Verständnis, Respekt, Toleranz entgegenbringen und einander als gleichberechtigt ansehen können."

Wieso sollte ich Multikulti als alternativlos annehmen, wenn das Modell Multikulti auf der wirklich oft widerlegten Annahme beruht, daß ein Moslem mich als Atheisten versteht, respektiert oder toleriert?

Selbst wenn ich also etwas Wohlstand aufgeben müßte, was ja nicht nachgewiesen ist, würde ich lieber frei sein, als mich von auch nur einer weiteren religiösen Wahnvorstellung schikanieren zu lassen.

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samjatin 15.04.2011, 08:22
481. Journalismus

"Kurzum - ich werde das Gefühl nicht los, dass Sie diesen Artikel lediglich als Provokation und "Disputanregung" geschrieben haben... sollte es anders sein - erstmal Geografie und Demografie auseinander halten können (letzter Absatz), dann pathetische Reden schwingen...[/QUOTE]"
In der Tat: Augstein wirft einen Knochen in die Arena, das i-Volk stürzt sich drauf und fetzt sich und A. sitz in der Loge und zählt die Postings: Wow, 480 Beiträge auf einen schlappen Artikel, wenn das keine Empfehlung für höhere Aufgaben ist... Ungefähr so funktioniert das heute mit der Journaille.

Ein anderes Merkmal ist, dass sich der Journalsimus von heute bewußt zwischen alle Stühle setzt - siehe Schirrmacher - da kann man sich dann in jeden Wind drehen und das Fähnchen flattern lassen. U. Eco hat das mal hermetische Semiotik genannt: die Verknüpfung unendlich sich widersprechender Aussagen zu einem "gefühlten Ganzen" - ein Erbe der New-Age-Esoterik und rhetorischer "Trick" im Gutmenschen-Diskurs. Pure Kommunikation also, die immer eine Sache und zugleich ihr Gegenteil in die Debatte schleust und sie dadurch ihrer eigentlichen Inhalte beraubt. Ungefähr so wie in den heutigen Kriegen: man schickt die kämpfenden Truppe zusammen mit den "humanen Hilfsgütern" ins Feld, weil man die Wahrheit, die Realität dessen, was man tut nicht erträgt. Alles soll immer zugleich mit seinem Gegenteil wahr sein. Und Kommunikation ist der Zauberstab, der alles zu einem verdaulichen Brei rührt. Das ist besonders schön bei den Grünen und Linken zu beobachten: Gehen die Argumente aus, wird der Diskursrahmen umdefiniert, "reframing" nennt man das.
Am folgenschwersten ist, dass diese Art Diskurs/Kommunikation die Flagge des demokratischen Fortschritts vor sich herträgt, obwohl sie krudester Obskurantismus ist, permanentes Vernebeln der Realität...

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Auswahlaxiom 15.04.2011, 08:29
482. Kritik und so

Frage an die ganzen Experten hier. Geht das:

Zitat von logistik10
Was Pakistanischen oder persischen Ärzte (Firmeninhaber und ctr.) angeht es gibt Beweise und empirische Untersuchungen dass die Hemmschwelle zur Korruption, bedingt durch Kulturellen Hintergrund sehr viel niedriger liegt als bei Deutschen oder Europäer,das können Sie nicht bestreiten.
noch als Islamkritik durch? Einmal ganz abgesehen davon, dass das hilflose Gestammel von "Beweise(n) und empirische(n) Untersuchungen" dummes Zeug ist, frage ich mich langsam, ob Ihr Phobiker Euch überhaupt noch im Griff habt.

Süß, immer schön den mutigen Verteidiger der Aufklärung geben und am Ende mit solchem Quark wie von logistik10 kommen. Sehr glaubwürdig, Eure lustige "Kritik".

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sponsch 15.04.2011, 08:55
483. Wohlstand und Multikulti

"Wenn wir unseren Wohlstand halten wollen, ist Multikulti ohne Alternative"

Wie verdreht muss man denken können, um so einen Satz zu formulieren?

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ONI 15.04.2011, 09:01
484. "Links blinken und erst bei gelb losfahren...."

Zitat von gfh9889d3de
Wie wäre es, wenn der Autor einmal mit Zahlen oder wenigstens Links belegen würde, daß wir unseren Wohlstand "ohne Alternative" nur durch Multikulti halten können? Das verstehe ich nämlich nicht.
Der Herr Augstein hat das bestimmt gar nicht nötig - er schließlich ist samt seines Freitages ein Mainstream-Papagei, der sich alternativ gibt. Bisher kam nichts Neues oder gar Belegtes abseits der Parteilinie von diesem Herrn und das ist wohl auch künftig nicht zu erwarten... höchstens etwas schnoddriger könnte es noch kommen, um der TAZ ähnlicher zu werden.

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Kampfbuckler 15.04.2011, 09:02
485. Cameron: Immigration trennt die britische Gesellschaft

Cameron: Immigration trennt die britische Gesellschaft
Der britische Premier David Cameron attackiert in einer Rede ,die Massenintegration so heftig, dass nicht mal mehr der Sarrazin mithalten kann. Und die britische Presse ist begeistert “The bold speech is Mr Cameron's strongest attack on mass immigration in his six years as Tory leader.”
Mit so einer Rede würde jeder deutsche Politiker von den Gutmenschen abgestempelt werden als Rassist, Nazi oder zumindest als Rechtspopulist.
( Augstein/Walsers-Beitrag habe ich nicht gelesen, Entschuldigung!]

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Auswahlaxiom 15.04.2011, 09:03
486. Ihr Problem

Zitat von esaurito
Und nach links rücken möchte ich nicht ...
Warum beschweren Sie sich dann? Bleiben Sie eben bei Ihren Schmuddelkindern und meckern über die braune Soße von rechts.

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Michael-Kreuzberg 15.04.2011, 09:23
487. Gutmigranten

Wer Migration/Einwanderung will darf keinesfalls die Augen vor den Problemen verschließen. Solange jede kritische Äußerung sofort als politisch inkorrekt oder gar faschistisch abgekanzelt wird werden wir wohl kaum zu einer ehrlichen und ausgewogenen Umgangsform zu diesem aber auch anderen Themen finden.
Die gerade in der linken Szene vorherrschende Meinung der Migrant ist per se schon eiin Opfer und bedarf des besonderen Schutzes, hilft weder der einen noch der anderen Seite.

Die Probleme sollten voruteilsfrei benannt werden dürfen. Auch haben Verdrängungen von unliebsamen Warheiten noch nie zur Lösung beigetragen, verdrängen vergrößert das Problem nur.
Das sollten die Gutmenschen auf Seiten der Linken & Grünen Seite bedenken.
Deutschland war schon in historischen Zeiten ein Zuwanderungsland und ist es noch, daran besteht kein Zweifel. Aber dieser verklärte Blick auf die Einwanderer ist ein Produkt der Linken Bewegung.

Fördern UND Fordern! Sowie Stringenz in allen Fragen - sollte die Devise sein.

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Taugur 15.04.2011, 09:26
488. ...

Zitat von inkorekt
islamismus und islamisierung stellen in der tat eine kaum zu überschätzende bedrohung für die westlich geprägten gesellschaften, ihr normengefüge und ihren lebensstil dar. maßlos UNTERschätzt werden dagegen die antiaufklärerischen kräfte in den eigenen reihen, die durch diese bedrohungslage nach oben gespült wurden.
Zustimmung, da wird der Teufel mit Belzebub ausgetrieben.
Man versucht Feuer mit Benzin zu löschen :-(

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Taugur 15.04.2011, 09:34
489. Guter Punkt...

Zitat von cybertobi
Tatsächlich benötigt werden in Deutschland aber weder die Förderung der Zuwanderung von Facharbeitern, noch eine Förderung der Migration an sich, denn den punktuell immer wieder kurzzeitig auftretenden Bedarf in bestimmten Branchen, kann Deutschland mit den Migranten aus anderen EU-Ländern, die bei uns sowieso Freizügigkeit und eine uneingeschränkte Arbeitserlaubnis genießen und sich um Jahrzehnte schneller integrieren lassen, als Migranten aus fernen Kulturen, mehr als ausreichend decken.
Ein sehr guter Punkt, statt nur auf Deutschland zu starren sollten wir die EU als 250mio Binnenmarkt betrachten.
Spanien schlittert in die Krise, Irland, Portugal und Griechenland stecken schon drin.
Da gibt es mehr als genug gut ausgebildete, arbeitslose Uniabsolventen und Facharbeiter die Lücken woanders in der EU füllen können.

Man sollte das mal an US-Massstäben messen. Lissabon bis Stuttgart entspricht dann einem Umzug von Detroit nach Boston.

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