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SPON-Regierungsmonitor zu einem Jahr GroKo: Dauerhaft unbeliebt
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Ein Jahr ist die Große Koalition im Amt - und das Fazit ist vernichtend. Die Unzufriedenheit mit der Regierung reißt nicht ab, zeigt eine SPON-Umfrage. Eine Ministerin ist besonders unbeliebt.

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frank.huebner 13.03.2019, 17:34
1. Die Beliebtheit der SPD...

Auffallend die Beliebtheit der SPD-Politiker (Der Entwicklugsminister ist wohl beliebt, weil ihn keiner kennt?) ist schön, bringt der SPD aber auch nichts. Dabei ist es wie schon in der letzten GroKo die SPD, die die maßgeblichen Änderungen verantwortet. Sie hat da wohl ein Marketingproblem. Und von der Leyen wäre schon vor Jahren aus der Politik geflogen, wenn ein verantwortungsvoller Kanzler/in auf dem Posten säße. So kann vdLeyen weiterhin herumstümpern und wird bedingungslos von der Kanzlerin gedeckt.

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kael 13.03.2019, 18:13
2. Wie kommt es zu den Einschätzungen?

Mich würde es interessieren, wie die sorgsam gestaffelten Un/Zufriedenheitswerte zustande kommen. Sind sie sachlich (was einiges an Detailwissen erforderte) oder emotional (z. B. durch Hörensagen) begründet?

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r-bolter 13.03.2019, 18:21
3. Unfreiwillige GroKo

Leider wird oft vergessen, dass die SPD diese GroKo nicht wieder wollte! Wegen der Arroganz von CDU/CSU platzte Jamaika! Trotzdem macht die SPD eine ordentliche Figur, die CDU patzt und blockiert, die CSU versagt in allen ihren Geschäftsbereichen - Gylyphosat statt Bienen ... und der Wähler wählt die CSU zu 40 %!??? Das deutsche Problem ist nicht die GroKo, sondern der tumbe Wähler, der gute Regierungsarbeit nicht belohnt und Versager nicht bestraft!

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Angelheart 13.03.2019, 18:29
4. Eigentlich...

...bedurfte es keines Beweises mehr, dass die Deutschen (Wähler) Politik schon lange nicht mehr mit wachen Sinnen und mit dem Kopf betrachten, sondern eher mit dem (vollgefressenen) Bauch - den objektiv hat diese Regierung in einem Jahr mehr konstruktives auf den Weg gebracht, als die schwarz-gelbe Koalition als Vor-vorgängerin in einer ganzen Legislatur! Wären nicht die CSU-ler in der Regierung solche Vollpfosten und hätten sie die Regierungsarbeit nicht über Monate torpediert, stünde möglicherweise noch mehr auf der Haben-Seite! Es gibt noch manches zu erledigen - packt es an!

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fkfkalle3 13.03.2019, 18:35
5. Passt

Die Bundeskanzlerin hat halt das notwendige "Sitzfleisch " um Probleme mit bestimmten Personen sich selbst erledigen zu lassen. Gelegentlich, wenn man sensibilisiert ist, dann ahnt man , was tatsächlich gedacht wird, die Generallinie ist.

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claus7447 13.03.2019, 18:40
6.

Zitat von frank.huebner
Auffallend die Beliebtheit der SPD-Politiker (Der Entwicklugsminister ist wohl beliebt, weil ihn keiner kennt?) ist schön, bringt der SPD aber auch nichts. Dabei ist es wie schon in der letzten GroKo die SPD, die die maßgeblichen Änderungen verantwortet. Sie hat da wohl ein Marketingproblem. Und von der Leyen wäre schon vor Jahren aus der Politik geflogen, wenn ein verantwortungsvoller Kanzler/in auf dem Posten säße. So kann vdLeyen weiterhin herumstümpern und wird bedingungslos von der Kanzlerin gedeckt.
Nun, ich bin wahrlich kein Freund der bayerischen lokalpartei. Allerdings muss man zugeben, Müller ist die einzige Kerze die bei der CSU einigermaßen leuchtet und er versucht wirklich da und dort sinnvolles umzusetzen. Gut ist, das niemand nach Dobrint oder Frau Bär gefragt hat, das würde die Skala nach unten sprengen.

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demokrat2 13.03.2019, 18:50
7. SPD-Minister klar vorn.

Die Einzelergebnisse der SPD-Minister zeigen deutlich, dass deren Arbeit fast in allen Fällen besser als die der CDU/CSU-Minister bewertet werden. Unstimmig mit diesen positiven Bewertungen ist aber die Gesamtwertung der SPD. Da soll die CDU/CSU besser sein, obwohl die Einzelbewertungen überwiegend schlechter sind, als die der SPD. Die abweichende Darstellung offenbart einen "Rechenfehler". Die Gesamtbewertung der CDU/CSU kann nicht stimmern. Sie kann insgesamt nicht besser sein, wenn die einzelnen Ministerinnen und Minister zum Teil weit hinter der Bewertung der SPD- Spitzen zurück liegen. Deshalb sind Zweifel an den Ergebnissen der Umfrage angebracht.

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tinnytim 13.03.2019, 18:54
8. Politik-Verdrossenheit oder -Ignoranz?

Abgesehen davon, dass die Kaffeesatzleser von Civey immer noch ein rotes Tuch für alle relevanten Umfrageinstitute sind, scheint der Bürger doch mittlerweile im Merkel-Koma zu liegen.
Sonst kann ich mir nicht erklären, dass zum einen gerade sie die beliebteste Politikerin des Kabinetts sein soll, während alle ihre Fraktionsminister außer Herr Müller zu den unbeliebtesten Ministern gehören. Ich dachte immer der Chef oder die Chefin ist selbst dafür mitverantwortlich, wenn alle Untergebenen nichts zustande bringen.
Anders als mit Schizophrenie lässt sich auch die größere Beliebtheit der CDU als die der SPD nicht erklären.

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hanfbauer2 13.03.2019, 18:55
9. Sorry ich muss die negative Spitzenreiterin verteidigen...

Wenn das Ministerium - ganz im Sinne von George Orwell - nicht "Verteidigungsministerium" sondern "Friedensministerium" heißen würde, dann wäre die Gesamtleistung der Ministerin aus meiner pazifistischen Sicht mit "hervorragend" zu bewerten. Das Geld wird für Beraterleistungen statt für funktionierende also totbringende Waffensysteme ausgegeben. OK - eine Investition in Bildung wäre volkswirtschaftlich sicher noch sinnvoller - aber man kann schließlich nicht alles haben...
Hoffentlich bleibt die Ministerin noch lange im Amt und McKinsey gönne ich von Herzen die "goldene Nase"!

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